Slovenske TV

Podnaslovljene TV

Lokalne TV

EX YU TV

Angleške TV

Nemške TV

Italijanske TV

Ostale TV

3 SAT
05:50
R: Annette Pöschel... Mit Uralmotorrädern um die halbe Welt... Fünf Freunde fahren mit altmodischen Motorrädern der Marke Ural von Halle nach New York. Der Film begleitet sie auf einer spannenden Reise voller Abenteuer und ungewöhnlicher Begegnungen. Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo haben 2014 ihr Kunststudium beendet. Seitdem reisen sie auf ihren Motorrädern in die entlegensten Gegenden der Welt. Sie wollen wissen, wie die Menschen dort leben, welche Probleme sie haben. Die Ural-Motorräder dienen dabei als Sympathiefaktor. Weil die Motorräder noch immer quer durchs ehemalige Sowjetreich populär sind und ständig kaputt gehen, funktioniert das Kennenlernen hervorragend. Sobald sie stehenbleiben, werden sie von Neugierigen und Hilfsbereiten umringt. Aber die Reise verläuft nicht immer nur positiv. Pannen sind alltäglich, es gibt Unfälle und sogar eine Verhaftung. Momentan haben die fünf ihr Lager in Kanada aufgeschlagen um Geld für die Weiterreise zu verdienen. Doch bevor es nach New York geht, wollen sie noch einmal zurück nach Russland, um dort mit ihren zum Floß umfunktionierten Motorrädern einen Fluss hochzufahren. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
06:05
R: Axel Storm
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
R: Insa Onken
10:45
R: Uli Kick
11:40
Knackiges Wintergemüse... Zur Arche Noah nach Schiltern in Niederösterreich ist Biogärtner Karl Ploberger unterwegs, um dort Landschaftsgärtnermeisterin Franziska Wißgott zu treffen. Sie verrät jede Menge wertvolle Tipps zum Thema Wintergemüse. Im Gartenkalender ist Spätherbst – jetzt kann man Unkräuter noch gut beseitigen, damit man weniger Arbeit im Frühjahr hat. Kräuterexpertin Elisabeth Teufner bereitet ihre Suppenwürze Deluxe zu. Nachdem sie viel in Geschäften gesucht und ausprobiert hat, musste sie feststellen, dass es selbstgemacht am besten schmeckt. Für ihre Suppenwürze verwendet sie ein Kilogramm Gemüse nach eigener Wahl wie zum Beispiel Karotten, Lauch, Tomaten, Sellerie, Paprika, Liebstöckel und Petersilienwurzel. Für den typisch intensiven Geschmack sorgen Knoblauchzehen, frische Kräuter, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Muskatnuss und eventuell ein Schuss trockener Weißwein. Je nach Lust oder Jahreszeit können verschiedene Wildkräuter wie Bärlauch, Gundelrebe oder Knoblauchrauke verwendet werden. Karl Ploberger widmet sich dem Ritterstern, der umgangssprachlich auch Amaryllis genannt wird. Seine ursprüngliche Heimat hat er im subtropischen Südamerika mit einem ausgeprägten Wechsel zwischen Ruhe – und Wachstumszeiten, entsprechend der Regen – und Trockenzeiten. Auf die Blühphase im Winter folgt die Wachstumsphase im Frühling und Sommer. Ab dem Spätsommer beginnt dann die Ruhephase, die bis Anfang Dezember dauert. Und diesen Wechsel der Jahreszeiten gilt es nachzuahmen, damit der Ritterstern auch bei uns alle Jahre wieder um die Weihnachtszeit seine prächtigen Blüten öffnet. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
12:10
Frauen an der Waffe
13:00
ZIB
13:25
R: Mi-Yong Brehm... Die Jura-Region... Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz – das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der Schweizer Grand Canyon empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den Freibergern, einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen – ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
14:15
R: Ulf Marquardt... Winterliches Graubünden... Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und richtig schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
15:05
R: Mi-Yong Brehm... Das Tessin... Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz – in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Es ist die sonnigste, aber gleichzeitig die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima, und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal. Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer – besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin ist schon immer reich an landschaftlicher Schönheit gewesen. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und Dötra liegen wahre Blumenmeere. Doch nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
15:55
R: Ulf Marquardt... Wasser und Eis... Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas. Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die vier größten Flüsse Europas – Rhein, Rhone, Donau und Po – haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk Der Herr der Ringe inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier – und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Doch auch ernste Themen verschweigt der Film nicht und zeigt diese in beeindruckenden Aufnahmen: Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Worts eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht und der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen. Die Dreharbeiten, erzählt Regisseur Ulf Marquardt, waren äußerst anstrengend, aber trotzdem immer ein Vergnügen. Nicht zuletzt wegen der enormen Hilfsbereitschaft der Schweizer, ohne die der Film nicht hätte gedreht werden können. Die Gärtnerinnen des Alpengartens Schynige Platte, das Team des Nationalparks Entlebuch, die Fachleute des Schutzprojektes Hallo Biber!, die Vogelschutzwarte Sempachersee, die zuständigen Tourismusbüros und viele mehr trugen mit Rat und Tat zum Gelingen des Filmes bei. Auf diese Weise ist ein Film entstanden, der staunen und schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und dabei immer eine Augenweide ist. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
16:50
R: Heikko Böhm... Frühling und Sommer... Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Ein Film über Schweizer Wälder und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald. Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat an die Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei den Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald schön sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
17:40
R: Heikko Böhm... Herbst und Winter... Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen – seit er sie vor einer Schlammlawine rettete. Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Ein Film über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
18:30
nano
19:00
... anschließend: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Heino Ferch(role=Mark Kleinert, Jürgen Vogel(role=Jo Weiß, Ina Weisse(role=Susanne Wahlberg, Peter Simonischek(role=Kurt Herder, Aykut Kayacik(role=Ibrahim Balik, Ünal Silver(role=Rasim Kirdar, Sylvia Schwarz(role=Sue Kleinert, Kilian Schüler(role=David Kleinert, Louis Hofmann(role=Sascha Kleinert, Katerina Medvedeva(role=Danny, Hasan Ali Mete(role=Ayhan Erdogan, Roman Rossa(role=Onkel Bert, Soner Ulutas(role=Baran Sahin; S: Hannah Hollinger; R: Matti Geschonneck... ... TV-Thriller mit Jürgen Vogel und Heino Ferch., Kommissar Kleinert (Ferch) überführt einen Kleingangster von Köln nach Istanbul. Dort wartet eine böse Überraschung: Seine Geliebte liegt tot im Hotelzimmer. Was Kleinert nicht ahnt: Jo Weiß (Vogel), der für das BKA Schmutzarbeiten erledigt, war kurz vor ihm da – und hatte ebenfalls eine private Verbindung zur Toten… Neben den Stars glänzen Ina Weisse und Peter Simonischek in der blässlichen Story. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
21:45
kinokino
22:00
ZIB 2
22:25
R: Werner Zips... ... Seit dem Ende des Bürgerkriegs 2009 hofft Sri Lanka auf dauerhaften Frieden. Beim großen Pilgerfest Perahera in der heiligen Stadt Kataragama werden kulturelle Schranken schon lange überwunden. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}, Erstausstrahlung.
23:15
R: Mike Birkhead... ... Groß, mächtig und gemächlich – so kennt sie jedes Kind. Doch abseits aller Klischees ist das Verhalten von Elefanten teils unerforscht. Das gilt vor allem für die Elefanten Sri Lankas. Sicher ist nur: Sowohl ihr äußeres Erscheinungsbild als auch ihr Sozialverhalten unterscheiden sie von ihren Artgenossen in Afrika. Der preisgekrönte Kameramann Martyn Colbeck zeichnet ein beeindruckendes Porträt der sanften Riesen. Sri Lanka ist ein pulsierender Inselstaat mit einer langen Tradition und einer reichhaltigen Tier – und Pflanzenwelt. Das Land mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern ist Heimat einer Subspezies des Asiatischen Elefanten. Die Elefanten Sri Lankas unterscheiden sich sowohl äußerlich, etwa durch die Größe ihrer Ohren oder die meist fehlenden Stoßzähne, aber auch in Bezug auf ihr Sozialverhalten von ihren Artgenossen in Afrika. Sri Lankas graue Riesen sind weitgehend unerforscht – das liegt nicht zuletzt am lange anhaltenden Bürgerkrieg, der das Land zwischen 1983 und 2009 in Atem hielt. Dank dieser BBC-Dokumentation wird den Rüsseltieren der Insel erstmals eine größere Aufmerksamkeit zuteil. Im Süden der Insel, im Uda Walawe National Park, begleitet Martyn Colbeck mit seiner Kamera eine Gruppe von 28 halbwüchsigen Elefanten in einem eigens errichteten Schutzzentrum. Alle Tiere, die hier im abgezäunten Areal leben, haben eine dramatische Vergangenheit hinter sich: Fast zur Gänze sind sie Waisen, ihre Eltern-Tiere wurden von Menschenhand getötet beziehungsweise gewaltsam von ihnen getrennt. Einer von ihnen, der kleinste und schwächste der Gruppe, ist Namal: Er wurde von den Tierpflegern des Schutzzentrums aus einer Elefanten-Falle befreit. Sein Leben konnte zwar gerettet werden – einer seiner Hinterläufe aber nicht, weshalb er sich nur mithilfe einer Prothese fortbewegen kann. Namal und die anderen Elefanten sollen im Zentrum fit für ihre Rückkehr in die Wildnis gemacht werden. Irgendwann sollen sie wieder jenseits der Zäune in Freiheit leben können. Der Film zeigt ein emotionales Porträt der hochintelligenten und sensiblen Tiere. Gemeinsam mit der Biologin Shermin de Silva hat Martyn Colbeck das bisher selten dokumentierte Verhalten der Elefanten Sri Lankas auf eindrucksvolle Weise eingefangen. Er zeigt die sanften Riesen als liebevolle und empathische Tiere, für deren Wohlbefinden vor allen Dingen eines wichtig ist: die Gemeinschaft mit anderen ihrer Gattung. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
00:00
R: Kathrin Winzenried... Wie Ritter den Bauernverband dirigiert... Wie ein Wanderprediger eilt er durchs Land für seine Schäfchen: Der oberste Chef der Schweizer Bauern, Markus Ritter. Kathrin Winzenried hat ihn dabei begleitet. Die Abstimmung zur Ernährungssicherheit macht er kurzerhand zum Werbefeldzug für die einheimische Landwirtschaft. Sein Bio-Hof im St. Galler Rheintal ist ein Idyll. Und er wird nicht müde zu betonen, wie gerne er hier sei und wie viel Kraft er da tanken könne. Fakt ist: Der Bio-Landwirt Markus Ritter kennt zwar noch all seine Kühe beim Namen, sehen tut er sie aber kaum mehr. Die Mehrheit der Woche ist er auswärts, daheim übernimmt dann seine Frau Heidi: Ich denke, wir müssen das beide mittragen. Der CVP-Nationalrat ist in erster Linie Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. Jeden Morgen sitze ich auf der Bettkante und denke an die 53 000 Bauernfamilien im Land. Für die will ich da sein. Die verlassen sich auf uns. Ritters jüngster Coup: die Initiative zur Ernährungssicherheit. In Rekordzeit zustande gekommen, hatte sie im Rat einen schweren Stand. Schließlich gab es einen Gegenvorschlag, den sich die Bauern zu eigen machten, weil er mehr Erfolg versprach. Das Wichtigste ist, flexibel zu sein, sagt Ritter. Der Bauernverband sei wie ein Motorboot, schnell und wendig. Das bedeute immer wieder viel Basisarbeit. Dass diese Abstimmung nun zum Sololauf für die Bauern wurde, freut Ritter. Wenn Kritiker monieren, die Ernährungssicherheit in dieser Form in der Verfassung festzuschreiben sei überflüssig und ein staatspolitischer Unsinn, lässt das den Bauernpräsidenten kalt. Viel mehr will er die Abstimmung dazu nutzen, die Leute im Herzen zu berühren. Kathrin Winzenried hat den unablässig kommunizierenden Bauernpräsidenten, der Politiker auch mal mit Kühen vergleicht, auf der Mission für seine Leute begleitet. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
00:25
10 vor 10
00:50
I: Heino Ferch(role=Mark Kleinert, Jürgen Vogel(role=Jo Weiß, Ina Weisse(role=Susanne Wahlberg, Peter Simonischek(role=Kurt Herder, Aykut Kayacik(role=Ibrahim Balik, Ünal Silver(role=Rasim Kirdar, Sylvia Schwarz(role=Sue Kleinert, Kilian Schüler(role=David Kleinert, Louis Hofmann(role=Sascha Kleinert, Katerina Medvedeva(role=Danny, Hasan Ali Mete(role=Ayhan Erdogan, Roman Rossa(role=Onkel Bert, Soner Ulutas(role=Baran Sahin; S: Hannah Hollinger; R: Matti Geschonneck... ... TV-Thriller mit Jürgen Vogel und Heino Ferch., Kommissar Kleinert (Heino Ferch) überführt einen Kleingangster von Köln nach Istanbul. Dort wartet eine böse Überraschung: Seine Geliebte liegt tot im Hotelzimmer. Was Kleinert nicht ahnt: Jo Weiß (Jürgen Vogel), der für das BKA Schmutzarbeiten erledigt, war kurz vor ihm da – und hatte ebenfalls eine private Verbindung zur Toten… Neben Vogel und Ferch brillieren Ina Weisse und Peter Simonischek in der blassen Story. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
02:20
I: Margarethe Tiesel(role=Teresa, Peter Kazungu(role=Munga, Inge Maux(role=Inge, Helen Brugat(role=Touristin 2, Dunja Sowinetz(role=Touristin 1, Gabriel Mwarua(role=Gabriel, Carlos Mkutano(role=Salama, Josphat Hamisi(role=Beachboy; S: Ulrich Seidl, Veronika Franz; R: Ulrich Seidl... ... Das Drama ist der Auftakt zu Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie., Schonungslose Körperlichkeit und ein so verstörender wie unbarmherziger Blick auf gesellschaftliche Randphänomene sind das Markenzeichen des Österreichers – und auch im ersten Teil seiner „Paradies“-Trilogie (außerdem: „Glaube“, „Hoffnung“) geht er wieder dahin, wo es wehtut. In improvisierten, dokumentarisch anmutenden Spielszenen folgt er den Erlebnissen der 50-jährigen Sextouristin Teresa (einfühlsam: Margarethe Tiesel) in Kenia… Seidl-Filme machen, trotz ihres lakonischen Humors, keinen Spaß. Dafür sind sie in ihrer Variation von Irritation und Ekel einfach zu unbequem. Erbarmungslos umkreist er eine individuelle Tragödie und spiegelt dabei im Sex-gegen-Geld-Tausch zugleich das fortdauernde Kolonialverhältnis von Europa und Afrika.
04:20
R: Mike Birkhead... ... Groß, mächtig und gemächlich – so kennt sie jedes Kind. Doch abseits aller Klischees ist das Verhalten von Elefanten teils unerforscht. Das gilt vor allem für die Elefanten Sri Lankas. Sicher ist nur: Sowohl ihr äußeres Erscheinungsbild als auch ihr Sozialverhalten unterscheiden sie von ihren Artgenossen in Afrika. Der preisgekrönte Kameramann Martyn Colbeck zeichnet ein beeindruckendes Porträt der sanften Riesen. Sri Lanka ist ein pulsierender Inselstaat mit einer langen Tradition und einer reichhaltigen Tier – und Pflanzenwelt. Das Land mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern ist Heimat einer Subspezies des Asiatischen Elefanten. Die Elefanten Sri Lankas unterscheiden sich sowohl äußerlich, etwa durch die Größe ihrer Ohren oder die meist fehlenden Stoßzähne, aber auch in Bezug auf ihr Sozialverhalten von ihren Artgenossen in Afrika. Sri Lankas graue Riesen sind weitgehend unerforscht – das liegt nicht zuletzt am lange anhaltenden Bürgerkrieg, der das Land zwischen 1983 und 2009 in Atem hielt. Dank dieser BBC-Dokumentation wird den Rüsseltieren der Insel erstmals eine größere Aufmerksamkeit zuteil. Im Süden der Insel, im Uda Walawe National Park, begleitet Martyn Colbeck mit seiner Kamera eine Gruppe von 28 halbwüchsigen Elefanten in einem eigens errichteten Schutzzentrum. Alle Tiere, die hier im abgezäunten Areal leben, haben eine dramatische Vergangenheit hinter sich: Fast zur Gänze sind sie Waisen, ihre Eltern-Tiere wurden von Menschenhand getötet beziehungsweise gewaltsam von ihnen getrennt. Einer von ihnen, der kleinste und schwächste der Gruppe, ist Namal: Er wurde von den Tierpflegern des Schutzzentrums aus einer Elefanten-Falle befreit. Sein Leben konnte zwar gerettet werden – einer seiner Hinterläufe aber nicht, weshalb er sich nur mithilfe einer Prothese fortbewegen kann. Namal und die anderen Elefanten sollen im Zentrum fit für ihre Rückkehr in die Wildnis gemacht werden. Irgendwann sollen sie wieder jenseits der Zäune in Freiheit leben können. Der Film zeigt ein emotionales Porträt der hochintelligenten und sensiblen Tiere. Gemeinsam mit der Biologin Shermin de Silva hat Martyn Colbeck das bisher selten dokumentierte Verhalten der Elefanten Sri Lankas auf eindrucksvolle Weise eingefangen. Er zeigt die sanften Riesen als liebevolle und empathische Tiere, für deren Wohlbefinden vor allen Dingen eines wichtig ist: die Gemeinschaft mit anderen ihrer Gattung. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
05:05
R: Werner Zips... ... Seit dem Ende des Bürgerkriegs 2009 hofft Sri Lanka auf dauerhaften Frieden. Beim großen Pilgerfest Perahera in der heiligen Stadt Kataragama werden kulturelle Schranken schon lange überwunden. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
05:50
R: Gudrun Lamprecht... ... Seit 2010 arbeitet das Institut für Restaurierung und Konservierung der Universität für Angewandte Kunst in Wien mit dem Kathmandu Valley Preservation Trust zusammen. Mit dem Know-how der Österreicher und dem großen Engagement der lokalen Denkmalpflegeorganisation wurden viele Kulturdenkmäler im Kathmandutal vor dem drohenden Verfall gerettet. Umso größer war der Schock, als die Österreicher von dem Erdbeben im Jahr 2015 erfuhren. Der Film zeigt die beeindruckenden Arbeiten an den einzigartigen Baudenkmälern, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, vor und nach dem Erdbeben. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Anne Will
11:15
R: Heike Bittner... Junge Männer als Mädchen für alles... Er ist Muskelkraftersatz für Menschen, die nicht mehr Herr ihrer Glieder sind, er ermöglicht ein Leben zuhause statt im Heim. Christoph Massow aus Jena ist Persönlicher Assistent. Doch selbstverständlich ist diese Hilfe noch nicht und das trotz Rechtsanspruch. Seit Anfang 2008 besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf ein persönliches Budget, mit dem ein Mensch mit Behinderung selbst über einen bestimmten Betrag verfügen kann. In Modellprojekten entstanden die sogenannten Persönlichen Assistenten, die rund um die Uhr für Menschen mit schwersten körperlichen Einschränkungen den Ersatz der eigenen Muskelkraft bieten. Doch auch, wenn der Rechtsanspruch besteht, ist es nicht einfach, einen Persönlichen Assistenten finanziert zu bekommen. Während in der einen Stadt die Sozialämter großzügig das Geld bewilligen, türmen sich bei der nächsten Gemeinde die Schwierigkeiten. Die Wege sind lang, oft geht es nicht ohne Gerichte. Jeder hat ein Recht auf ein Leben in den eigenen vier Wänden – dafür setzt sich Christoph ein. Er gründete in Jena den Verein Pro-Assistenz mit inzwischen elf Mitarbeitern. Viele sind Quereinsteiger. Empathie müssen sie mitbringen, kein Fachwissen, meint Christoph, das kann man sich aneignen. Doch einem Menschen nahe sein, sein zweites Ich werden – dafür muss man schon ein besonderer Mensch sein. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
11:45
R: Klaus Wölfle... Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem... Das Caritas Baby Hospital in Bethlehem ist das einzige Kinderkrankenhaus im palästinensischen Westjordanland. Neben medizinischen Notfällen prägen logistische Probleme den Alltag in der Klinik. Für besondere Eingriffe müssen die Patienten in ein Krankenhaus ins israelische Jerusalem verlegt werden. Dann benötigt die Klinik eine Transfererlaubnis für die Straßensperren zwischen dem palästinensischen Autonomiegebiet und dem israelischen Staat. Obwohl Jerusalem mit seinen Kliniken nur zehn Autominuten von Bethlehem entfernt liegt, können Stunden verstreichen, bis die Bewilligung erteilt ist und der Patiententransport erfolgen kann. Wertvolle Zeit, die über Leben und Tod eines kranken Kindes entscheiden kann. Mehr als 36 000 Kinder werden jährlich im Caritas Baby Hospital in Bethlehem behandelt. Oft werden Neugeborene eingeliefert, die an Atemwegserkrankungen, Infektionen oder Erbkrankheiten leiden. Wir sind eine funktionierende Kinderklinik in einem faktisch nicht funktionierenden Staat, sagt Chefärztin Hiyam Marzouqa-Awad. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
12:30
R: Kathrin Winzenried... Wie Ritter den Bauernverband dirigiert... Wie ein Wanderprediger eilt er durchs Land für seine Schäfchen: Der oberste Chef der Schweizer Bauern, Markus Ritter. Kathrin Winzenried hat ihn dabei begleitet. Die Abstimmung zur Ernährungssicherheit macht er kurzerhand zum Werbefeldzug für die einheimische Landwirtschaft. Sein Bio-Hof im St. Galler Rheintal ist ein Idyll. Und er wird nicht müde zu betonen, wie gerne er hier sei und wie viel Kraft er da tanken könne. Fakt ist: Der Bio-Landwirt Markus Ritter kennt zwar noch all seine Kühe beim Namen, sehen tut er sie aber kaum mehr. Die Mehrheit der Woche ist er auswärts, daheim übernimmt dann seine Frau Heidi: Ich denke, wir müssen das beide mittragen. Der CVP-Nationalrat ist in erster Linie Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. Jeden Morgen sitze ich auf der Bettkante und denke an die 53 000 Bauernfamilien im Land. Für die will ich da sein. Die verlassen sich auf uns. Ritters jüngster Coup: die Initiative zur Ernährungssicherheit. In Rekordzeit zustande gekommen, hatte sie im Rat einen schweren Stand. Schließlich gab es einen Gegenvorschlag, den sich die Bauern zu eigen machten, weil er mehr Erfolg versprach. Das Wichtigste ist, flexibel zu sein, sagt Ritter. Der Bauernverband sei wie ein Motorboot, schnell und wendig. Das bedeute immer wieder viel Basisarbeit. Dass diese Abstimmung nun zum Sololauf für die Bauern wurde, freut Ritter. Wenn Kritiker monieren, die Ernährungssicherheit in dieser Form in der Verfassung festzuschreiben sei überflüssig und ein staatspolitischer Unsinn, lässt das den Bauernpräsidenten kalt. Viel mehr will er die Abstimmung dazu nutzen, die Leute im Herzen zu berühren. Kathrin Winzenried hat den unablässig kommunizierenden Bauernpräsidenten, der Politiker auch mal mit Kühen vergleicht, auf der Mission für seine Leute begleitet. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
13:00
ZIB
13:20
Von Kumming nach Dali... Die Old Burma Road, die den Briten und Chinesen im Zweiten Weltkrieg als Versorgungsstraße diente, spielt auch heute wieder eine wichtige geopolitische Rolle. Die Reise entlang der legendären Old Burma Road, aufgeteilt in sechs Etappen, führt Südostasienkorrespondentin Barbara Lüthi und ihr Team durch drei faszinierende und hochaktuelle Länder: China, Burma und Indien. Sie beginnt in der südchinesischen Stadt Kunming. Die Partnerstadt von Zürich hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer gemütlichen Kleinstadt zu einer großen Metropole gewandelt. Barbara Lüthi geht Traditionellem nach, besucht aber auch den gigantischen neuen Stadtteil Chenggong, der in wenigen Jahren aus dem Boden gestampft wurde. Die Old Burma Road führt durch die kulturell vielfältigste Provinz Chinas, Yunnan. Hier zeigt sich China von seiner schönsten und unbekanntesten Seite, sagt Barbara Lüthi. Mit ihrem Team trifft sie interessante Menschen, die sich mutig für ihre Überzeugungen einsetzen. In der Stadt Dali schafft die große Distanz zu Peking einen einzigartigen Freiraum für Kreative, die sich den Regeln des Zentralkomitees nicht unterordnen wollen. Ein Künstler, der in seinem einzigartigen Museum lebt und zwischen New York und Dali pendelt, erzählt ihr beim Atelierbesuch vom Spagat zwischen den beiden Welten. Lüthi trifft weitere beeindruckende Aussteiger wie ein Journalistenpaar, das wegen seiner investigativen und mutigen Publikationen vor der Zensurbehörde Pekings geflohen ist und nun ein Gasthaus betreibt. Beim Treffen mit Brian Linden, der schon als einer der zehn einflussreichsten Ausländer in China bezeichnet wurde, erfährt sie, wieso dieser – trotz unzähliger Hürden – sich nicht davon abbringen lässt, seinen Traum in diesem Land zu verwirklichen, und mit sanfter Diplomatie zwischen Westen und Osten vermitteln will. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
14:05
Von Dali nach Ruili... Ihre Reise entlang der Old Burma Road führt Barbara Lüthi in dieser Folge durch eine der vielfältigsten Provinzen Chinas, durch Yunnan. Dort lebt das Volk der Naxi. Sie gehören zu den 56 ethnischen Minderheiten, die in China leben. Barbara Lüthi besucht eine Naxi-Familie, deren Kultur bedroht ist. Diese setzt auf Ökotourismus, um die Abwanderung zu verhindern. Außerdem trifft Barbara Lüthi eine Orchideenschützerin, die sich für mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit engagiert und sich dabei von einem Tao-Meister beraten lässt. An der Old Burma Road besichtigt Barbara Lüthi auch ein unbekanntes Mahnmal, das an die Gräueltaten der japanischen Besetzer während des Zweiten Weltkriegs erinnert: ein Bordell, in dem Frauen zur Prostitution gezwungen wurden. Auf dem Weg nach Burma, dem heutigen Myanmar, erreicht sie mit ihrem Team den chinesischen Grenzort Ruili. Hier boomt das Geschäft mit Jade aus dem Nachbarland Burma. Jade ist in China seit Jahrhunderten begehrt und wird als Symbol von Glück und Reichtum gehandelt. Ein Juwelier zeigt seine wertvollsten Stücke, die Millionen Franken kosten, und Jadeschmuggler erzählen von ihrer riskanten Tätigkeit. In einem Flüchtlingslager der Kachin-Minderheit erfährt Barbara Lüthi zudem erschütternde Geschichten der Vertriebenen – und von deren Hoffnung, dass es ihren Kindern besser gehen soll. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
14:45
Von Hsipaw nach Mandalay... Nach China erreicht Barbara Lüthi Burma, heute offiziell Myanmar genannt. Das Land hat sich erst vor wenigen Jahren von einer Militärdiktatur in eine zivile Übergangsregierung gewandelt. Die Old Burma Road führt Barbara Lüthi nach Hsipaw, einer beschaulichen Kleinstadt im Osten. Hier folgt sie den Spuren des letzten Shan-Prinzen und dessen österreichischer Frau – eine dramatische Liebesgeschichte ohne Happy End. Der Prinz, der sich für mehr Rechte für sein Volk einsetzte, war der autoritären Militärregierung ein Dorn im Auge. Anfangs der 1960er-Jahre wurde er verschleppt und ist seitdem verschollen. Bis heute denken viele Shan mit Wehmut an ihn. Burma ist ein Zwerg zwischen den zwei Giganten China und Indien – aber beide Nationen sind begierig auf seine vielen Rohstoffe. Wie groß dieser Hunger nach Öl und Gas ist, zeigt sich Lüthi, als sie Menschen trifft, die ihr Land für den Bau einer Pipeline verkauft haben. Angesichts des kurzfristigen Gewinns vergessen diese aber, dass ihnen am Ende nichts bleibt, als wegzuziehen. Eine spannende Zugreise führt die Reporterin weiter nach Pyin Oo Lwin, der ehemaligen Sommerresidenz der britischen Kolonialherren. Ein Autor und Zeitzeuge zeigt ihr deren Erbe. Er ist überzeugt, dass Burma bis heute eine Kolonie sei, allerdings unter der Herrschaft der Chinesen. Die nächste Station der Reise ist Mandalay, die ehemalige Königstadt. Hier begleitet Lüthi eine junge Frau, deren Eltern sie im Zug kennengelernt hat. Zusammen feiert man den Universitätsabschluss der Tochter – für alle ein großer Tag. Mandalay ist aber auch die Stadt der Goldschläger, die in mühseliger Arbeit von Hand hauchdünne Goldfolien herstellen. Diese werden für die Verehrung Buddhas verwendet. Ein Werkstattbesuch gibt Einblick in einen der ältesten Berufe der Welt. Im berühmten Kloster Mahagandayon trifft Barbara Lüthi den Mönch Ashin Kelasa. Er hat unter anderem ein Buch über Buddhismus und Demokratie verfasst und unterweist Europäer in Meditation und buddhistischer Lebensweise. Burma wird eines Tages eine Demokratie sein, davon ist er überzeugt. Allerdings habe es noch einen langen Weg vor sich. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
15:25
Von Bagan nach Yangon... Der wohl magischste Ort der Reise entlang der legendären Old Burma Road ist das Pagodenfeld der alten Königsstadt Bagan in Myanmar, mitten in der Steppe. Ein Ballonflug bei Sonnenaufgang über die Hauptstadt des ersten burmesischen Reiches ist ein Höhepunkt. Dass ein chinesischer Tourist dabei seiner Verlobten einen Heiratsantrag macht, ist für alle eine Überraschung. Auch die nächste Station, der Inle-See, ist Pflichtprogramm für Burma-Reisende. Lüthi besucht hier die Familie eines Fischers, die noch immer so lebt wie ihre Vorfahren. Sie begleitet den Vater frühmorgens auf den See und wird von der Familie zum Essen eingeladen. Dabei erfährt sie, welche Folgen der Tourismusboom auf Mensch und Tier hat. Schließlich erreicht Barbara Lüthi mit dem Team die ehemalige Hauptstadt Yangon, die früher Rangun hieß. Sie lernt einen Dissidenten und dessen Frau kennen und erfährt, wieso er bis heute große Risiken eingeht, um sich für ein demokratisches Burma einzusetzen. Auch Mo Hom, eine erfolgreiche Designerin, die jahrelang in New York gearbeitet hat, engagiert sich für ihre Vision eines besseren Landes. Als dieses sich 2011 öffnete, kehrte sie in ihre Heimat zurück. Die erfolgreiche Geschäftsfrau, die auch Uniformen für Fluggesellschaften herstellt, bildet Frauen aus, die ohne sie kaum eine Chance auf einen Arbeitsplatz hätten. Eine für Barbara Lüthi unvergessliche Begegnung ist die mit dem Chefredakteur der Democratic Voice of Burma, einer Radio – und Fernsehstation mitten in Yangon. Zusammen mit seinem Team sorgte der mutige Journalist jahrzehntelang dafür, dass die Welt von den Gräueltaten des früheren Militärregimes erfuhr. Im Gespräch mit Lüthi erklärt er die Situation im Land, kurz vor den Wahlen im November 2015. Auf ein besonderes Abenteuer lässt sich Barbara Lüthi ein, als sie Lone Chaw besucht. Der ehemalige Champion in Lethwei-Kickboxen erzählt ihr mehr über den Nationalsport Burmas und fordert sie gleich auf, selbst in den Ring zu steigen. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
16:10
Von Assam nach Darjeeling... Nach China und Myanmar, dem früheren Burma, bereist Barbara Lüthi die größte Demokratie der Welt: Indien. Assam in Nordindien ist eine Gegend, wo kaum je ein Tourist hinkommt. Nach einer Fahrt auf dem heiligen Fluss Brahmaputra besucht Lüthi die größte Flussinsel der Welt, Majuli Island. Aber die Insel ist von der fortschreitenden Erosion bedroht, und die Bewohner wissen, dass ihr Zuhause bis in 20 Jahren vielleicht nicht mehr existiert. Majuli Island ist für die Hindus in Assam auch ein bekannter Pilgerort. Die 20 Klöster, die sogenannten Satras, sind alle auch Hüter alter Tanztraditionen. Vorgeführt werden die Tänze von Knaben, die dem Kloster von den Eltern gespendet wurden. Auf ihrem Besuch erfährt Barbara Lüthi mehr über den Hintergrund dieser Tradition. Der Name der Boots-Klinik Hoffnung ist Programm: Doktor Juganta Kumar Deori und sein Team helfen Menschen, die am Brahmaputra leben und medizinisch völlig unterversorgt sind. Vier Mal im Monat fährt er in abgelegene Gegenden und wird von den Kranken bereits sehnlichst erwartet. Zurück auf dem Festland besucht die Reporterin in Jorhat eine Schule. Alle hier wissen, wie wichtig eine gute Ausbildung ist, um der Armut zu entkommen. Barbara Lüthi lernt Barnali kennen, ein elfjähriges, aufgewecktes Mädchen, das einen großen Traum hat: Sie will Frauen vor gewalttätigen Männern schützen. Wie sie das machen will, erzählt sie Barbara Lüthi bei sich zu Hause. Der Kaziranga-Nationalpark ist bekannt als Schutzgebiet zahlreicher Tierarten und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das vom Aussterben bedrohte Panzernashorn ist nur eine der dortigen Attraktionen. Tierschützer wie Bashkar Barua setzen sich für den Erhalt der Tiere ein und tun alles, um sie vor Wilderern zu schützen – allerdings nicht immer erfolgreich. Eine Zugfahrt mit einer alten Dampflokomotive, die noch die Engländer ins Land gebracht haben, bringt Lüthi und ihr Team in das wohl bekannteste Teeanbaugebiet der Welt, Darjeeling. Hier folgt die Reporterin den Spuren des weltberühmten Sherpa Tenzin Norgay, der zusammen mit Sir Edmund Hillary den Mount Everest bezwang. Ein Besuch bei seinem Sohn, der den Nachlass des berühmten Sherpas bewahrt, ist eine weitere eindrückliche Begegnung auf dieser Reise. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
16:50
Von Darjeeling nach Kolkata... Das wohl berühmteste Teeanbaugebiet der Welt ist Darjeeling im Norden Indiens. Hier trifft Barbara Lüthi Ranjee Banarjee, dessen Familie seit vier Generationen eine Teeplantage besitzt. Für den beliebten Tee werden Spitzenpreise bezahlt – davon haben die Pflückerinnen aber wenig. Darjeeling ist auch ein Anziehungspunkt für Immigranten aus Nepal, die auf der Suche nach Arbeit sind. Vor allem Frauen werden dort Opfer von Menschenhändlern. Barbara Lüthi trifft eine furchtlose Frau, die sich den kriminellen Banden entgegenstellt. Mit der legendären Indian Railways reist Lüthi nach Kolkata, dem früheren Kalkutta, Hauptstadt Westbengalens. Hier, wo arm und reich besonders hart aufeinandertreffen, leben über 14 Millionen Menschen. Barbara Lüthi begleitet Rikschafahrer Manguar Jadhar, der an keinem Tag weiß, ob er einen Kunden und damit einen Verdienst haben wird oder nicht. Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten wie diejenige des IT-Unternehmers Abishek Rungta, der 600 Angestellte beschäftigt und mit seinen Applikationen weltweit Geschäfte macht. Er ist überzeugt, dass sein Land im wirtschaftlichen Wettrennen der beiden Giganten China und Indien gewinnt. Dies erklärt er der reisenden Reporterin bei ihrem Besuch in seinem Imperium. Mitten in Kolkata weht ein Hauch von Bollywood. In einem der zahlreichen Filmstudios wirft Lüthi einen Blick hinter die Kulissen der Erfolgssoap Koja Gori. Die weibliche Hauptrolle, die ein selbstbestimmtes, modernes Leben führen will, wurde zum Vorbild für hunderttausende junge Frauen. Lüthi trifft die Drehbuchautorin, die jeweils an vier Serien gleichzeitig arbeitet. Gold hat in Indien schon immer eine wichtige Rolle gespielt, sowohl als Geldanlage als auch als Schmuck – und Prestigeobjekt. Ein Goldhändler zeigt der Reporterin wertvolle Hochzeitscolliers und erklärt, wieso Frauen in der Vergangenheit der Mitgift wegen drangsaliert wurden und dass sich das nur langsam ändert. Goldgeschmückt ist auch die Braut bei einer bengalischen Hochzeit. Rupsa und Anubhab haben sich ganz modern im Internet kennengelernt. Bei ihrer Vermählung aber müssen sie alten Traditionen folgen. Das Team begleitet das Hochzeitspaar beim Fest, das mehrere Tage dauert. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
17:35
R: Benoît Aymon... Das Tor zum Himmel im Himalaya... Im Schatten des Himalayas liegt Mustang, eines der entlegensten Täler der Welt. Dort lebt der italienische Kunstrestaurator Luigi. Er will die kulturellen Reichtümer bewahren. Wer die Hauptstadt Lo Manthang erreichen will, muss 11 000 Höhenmeter und über 200 Kilometer zu Fuß bezwingen. Der Lohn dafür ist nicht nur eine unberührte Landschaft, sondern vor allem ein unerwarteter Reichtum an Kultur. Wer das Tal durchquert, findet die ursprüngliche Reinheit des Buddhismus wieder. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
18:30
nano
19:00
... anschließend: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Philipp Müller, Ines Trams... Provokateur, Populist, Präsident... Vor einem Jahr wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt – und noch immer reibt sich die Welt angesichts seiner Twitter-Botschaften und Dekrete die Augen. Die Doku versucht zu ergründen, wie der Mensch hinter der Medienfassade tickt. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
21:00
R: Katja Riha, Clemens Riha... ... Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Maria Simon(role=Johanna Schröder, Anja Kling(role=Leonie Grothe, Devid Striesow(role=Björn Reichsmann, Patrick Heyn(role=Philipp Reichsmann, Adam Bousdoukos(role=Yanis, Hans-Jochen Wagner(role=Henning Uhland, Johanna Gastdorf(role=Kommissarin Ute Burckhart, Gerhard Garbers(role=Werner Schröder, Maren Kroymann(role=Sabine Schröder; S: Astrid Ströhler; R: Kai Wessel... ... TV-Drama. Maria Simon brilliert in der Rolle eines Vergewaltigungsopfers., Stellen Sie sich vor, Sie erleben eine ausgelassene Geburtstagsfeier im Haus ihrer besten Freundin, in vertrautem Kreise also. Frühmorgens erwachen Sie am Wegesrand und haben einen Blackout, merken aber, Sie wurden vergewaltigt. Und nach dem Schock folgt ein weiterer: Jemand hat Ihnen K.-o.-Tropfen verabreicht. Der Täter muss also ein Partygast sein… Genau diesen Horror erlebt Johanna (Maria Simon). Ihr Leben gerät völlig aus den Fugen, Angst und Misstrauen bestimmen ihren Alltag – und die besessene Suche nach der Wahrheit: Wer wars? Top besetzt (Devid Striesow, Anja Kling, Adam Bousdoukos u. a.) und intensiv gespielt, geht der Film von Astrid Ströher (Buch) und Kai Wessel richtig unter die Haut. Nur das Ende schwächelt etwas.
23:55
R: Adina Rieckmann... ... Kinderlärm ist für viele eine Zumutung. Erste Restaurants, Hotels und Wellnesstempel richteten Tabuzonen ein, damit Erwachsene dort ihre Ruhe haben. Ein umstrittenes Konzept, gerade weil sich die Mehrheit der Deutschen kinderfreundlich gibt. Über das „Erfolgsmodell kinderfreie Zone“, einen Trend mit viel Konfliktpotenzial. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
00:25
10 vor 10
00:55
ECO
01:20
R: Mi-Yong Brehm... Die Jura-Region... Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz – das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der Schweizer Grand Canyon empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den Freibergern, einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen – ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
02:10
R: Ulf Marquardt... Winterliches Graubünden... Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und richtig schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
03:05
R: Mi-Yong Brehm... Das Tessin... Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz – in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste. Es ist die sonnigste, aber gleichzeitig die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima, und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum. Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal. Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer – besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin ist schon immer reich an landschaftlicher Schönheit gewesen. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und Dötra liegen wahre Blumenmeere. Doch nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden. Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
03:55
R: Ulf Marquardt... Wasser und Eis... Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas. Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die vier größten Flüsse Europas – Rhein, Rhone, Donau und Po – haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk Der Herr der Ringe inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier – und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Doch auch ernste Themen verschweigt der Film nicht und zeigt diese in beeindruckenden Aufnahmen: Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Worts eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht und der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen. Die Dreharbeiten, erzählt Regisseur Ulf Marquardt, waren äußerst anstrengend, aber trotzdem immer ein Vergnügen. Nicht zuletzt wegen der enormen Hilfsbereitschaft der Schweizer, ohne die der Film nicht hätte gedreht werden können. Die Gärtnerinnen des Alpengartens Schynige Platte, das Team des Nationalparks Entlebuch, die Fachleute des Schutzprojektes Hallo Biber!, die Vogelschutzwarte Sempachersee, die zuständigen Tourismusbüros und viele mehr trugen mit Rat und Tat zum Gelingen des Filmes bei. Auf diese Weise ist ein Film entstanden, der staunen und schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und dabei immer eine Augenweide ist. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Gäste: Erzähler: Max Moor.
04:45
Die Krüger Brothers und ihr Traum von Amerika... Vom Aargau bis an den Broadway in die David-Letterman-Show: Die Krüger Brothers haben das mit ihrer Bluegrass-Musik geschafft. Doch hinter dem erfolgreichen Duo liegt ein steiniger Weg. Jahrelang tingelten Jens und Uwe Krüger als Straßenmusiker und singende Cowboys durch die Schweiz. Doch der Versuch, in der Schweizer Volksmusik-Szene Fuß zu fassen, scheitert kläglich. Es missfällt, dass die Brüder mit Banjo und Gitarre traditionelle Musik spielen. Bis Ende der 1990er-Jahre lassen sich die Krüger Brothers in so viele musikalische Schubladen stecken, bis sie schließlich in keine mehr hineinpassen. Frustriert und mit dem Gefühl, nicht verstanden zu werden, kehren die Brüder ihrer Heimat den Rücken, um sich in den USA ihren Traum von einem unabhängigen Musikerleben zu erfüllen. Seitdem gehören sie zu den ganz Großen in der amerikanischen Folkszene. Noch bekannter wurden die beiden Schweizer durch die Auftritte mit ihrem Freund, dem Hollywoodstar und Musiker Steve Martin. Trotz des Erfolgs haben die Krüger Brothers ihre Heimat niemals vergessen. 2015 kommt es für die Auswanderer zu einem Höhepunkt in ihrer Karriere: Die beliebte Unterhaltungssendung Viva Volksmusik holt die Band für einen Auftritt in die Schweiz. Mit der Vergangenheit versöhnt, folgen weitere Auftritte mit Volksmusik-Größen wie Carlo Brunner und Nicolas Senn. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
05:50
R: Susanne Freitag... ... San Sebastián ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren – und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sterne-Restaurants. Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt – Tamborradas heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne. Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein in den 1990er-Jahren erschossenes ETA-Opfer statt. Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián, ist eine Stadt voller Widersprüche. Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland, das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastián und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
06:05
R: Timm Kröger, Mfanasibili Nkosi... Der Anfang vom Ende der Apartheid... Das Bild des zwölfjährigen Hector Pieterson – sterbend in den Armen eines Mannes – ging 1976 um die Welt. Am 16. Juni jährt sich der Schüleraufstand von Soweto zum 40. Mal. ZDF-Korrespondent Timm Kröger erinnert an den Tag, der in Südafrika den Anfang vom Ende der Apartheid markierte. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
06:20
Kulturzeit
07:00
Nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
Nano
10:15
Kölner Treff
11:45
Thema
12:30
ECO
13:00
ZIB
13:15
R: Stefan Schaaf... Reise durch den Regenwald... Der Amazonas ist ein Fluss und gleichzeitig ein Mythos. Eine Reise von seinen Anfängen bis zu seiner Mündung. Im ersten Teil reist Korrespondent Stefan Schaaf von Ecuador nach Peru. Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt, 6800 Kilometer lang, ein riesiges Wassersystem mitten in Lateinamerika. 190 000 Kubikmeter Süßwasser schießt der Amazonas pro Sekunde in den Atlantik. 10 000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt – ganz nebenbei – die größte Flussinsel der Welt. Gerne spricht man von der grünen Lunge der Welt, wenn man an Amazonien denkt – das Gebiet rund um diesen riesigen Strom. Die grüne Lunge? Wir kämpfen doch allein gegen alle, sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonas Gebiet erschließen wollen. 1500 Kilogramm Sprengstoff sind von den Ölfirmen rund um Sarayacu vergraben worden. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
14:00
R: Thomas Aders... Reise durch den Regenwald... Im zweiten Teil der Reise begibt sich Korrespondent Thomas Aders quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung des Amazonas bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und auf einem Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man Zivilisation nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch mit dem Blasrohr wie vor Urzeiten. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder leiden unter Hepatitis, viele sind bereits gestorben. Die Vorstellung von einer schönen, heilen Welt ist längst verflossen. Manaus, 1500 Kilometer weiter östlich, war ehemals die reichste Stadt der Welt. Hier setzten die Kautschukbarone ihrer Allmacht ein Denkmal: Das Opernhaus. Seu Nonatinho ist seit 35 Jahren die Seele des Kunsttempels. Eigentlich ist er schon längst pensioniert, aber er kann mit seiner Arbeit in der schönsten Oper der Welt einfach nicht aufhören. Er ist eine lebende Tradition, doch die Zeit ist auch in Manaus nicht stehen geblieben: Nebenan, in der zollfreien Sonderzone, rollen pro Tag 6000 Motorräder vom Fließband. Japanisches Hi-Tech, steuerbegünstigt und effizient – mitten im Regenwald. Wer vom Karneval in Rio schwärmt, der war noch nie am Amazonas. Auf einer Flussinsel messen sich Jahr für Jahr zwei ehemals verfeindete Gruppen, die roten Garantidos und die blauen Caprichosos. Sie kreieren atemberaubende Umzugswagen, ziehen Hunderte von Tänzern zu einer farbenprächtigen Choreographie zusammen und schicken ihre beiden schönsten Frauen an die Front. Maria von den Caprichosos verbringt nervenzerfetzende Tage bis zum Beginn des dreitägigen Volksfestes, das eine ganze Stadt in Rot-Blau taucht. In Belém mündet der Amazonas in den Atlantik. Rosilene lebt seit 42 Jahren hier, und sie nimmt auch in diesem Jahr wieder am Círio de Nazaré teil, dem größten religiösen Ereignis in Brasilien. Eine riesige Marienstatue wird an einem Seil durch die Straßen gezogen. Wie Hunderttausende anderer versucht auch Rosilene, dieses umkämpfte Seil zu ergreifen, denn dann werden ihr – so lautet die uralte Sage – alle Sünden verziehen. Normalerweise ist sie Diamantverkäuferin. Auf ihrem kleinen Stocherkahn verkauft sie zwar keine Edelsteine, aber mit ihrer Erfolgsquote gehört sie zur Topliga der Verkäuferinnen von – Schönheit: Pasten und Fältchencremes und Farbtinkturen. Am Ende des Festes wird die Marienstatue auf den Fluss hinausgezogen und wird zum Teil des ewigen Mythos Amazonas. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
14:45
S: Lourdes Picareta; R: Lourdes Picareta... Mexiko... Die Nachkommen der Maya gehören zu den wenigen noch lebenden Urvölkern Amerikas: Acht Millionen Maya verteilen sich auf fünf Länder. Die Reise auf ihren Spuren führt von Mexiko nach Belize. Durch Mexiko führt die junge Archäologin Fátima Tec Pool. Sie stellt die einzige Schule vor, in der Kinder die Schrift und Mathematik der Maya lernen. Ein kulturelles Juwel, sagen die Lehrer. Außerdem weiht Fátima Tec Pool in die Geheimnisse der Höhlen Yucatans ein. Die Halbinsel birgt das größte Höhlensystem der Welt. Dieses zieht sich tausende von Kilometern durch das Karstgestein. Hier haben Archäologen alte menschliche Skelette gefunden, die die Besiedlungsgeschichte von Mesoamerika grundlegend verändern. Gemeinsam mit dem Bonner Nikolai Grube, einem der bedeutendsten Maya-Forscher der Welt, unternehmen Fátima Tec Pool und ihr Team eine Expedition. Bewaffnet mit Macheten und Motorsägen dringen sie in den Urwald Yucatans ein, auf der Suche nach einer versunkenen, bisher unbekannten Maya-Stadt. Wird es ihnen gelingen, die Stadt zu finden? try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
15:30
S: Lourdes Picareta; R: Lourdes Picareta... Guatemala... Die Maya, die Gottkönige des Regenwaldes, haben vieles von ihrer uralten Kultur ins 21. Jahrhundert vererbt. In Guatemala bewahren und leben ihre Nachkommen diese Kultur noch immer. Allein in Guatemala gibt es 22 Maya-Sprachen, sagt der Gastgeber und Reiseführer Lolmay Garcia. Er muss es wissen: Garcia ist Sprachwissenschaftler und hat für seine Studien jedes einzelne Dorf seines Landes bereist. Die vielfältigen und farbenfrohen Trachten der Menschen hier fallen sofort ins Auge. Sie zeigen, zu welcher Volks – oder Sprachgruppe ihre Träger gehören. Mit Lolmay zusammen entdeckt das Filmteam eine alte Maya-Gottheit, die Whisky, Rum und Marlboros liebt, sich aber nur in der Nähe des gekreuzigten Jesus wohl fühlt. Sie erleben okkulte Rituale, starke Emotionen und zerfleischende Konflikte während des christlichen Festes der Liebe, zu Ostern. Das alles am Atitlan-See, umgeben von malerischen Vulkanen. Schon Humboldt meinte, es sei der schönste See der Welt. Lolmay Garcia bringt das Team auch zu einem Virtuosen, der mit seinen 29 Jahren in Hieroglyphen schreibt und glaubt, die Reinkarnation eines alten Maya-Schreibers zu sein, und zu einer Comadrona, einer jungen Maya-Hebamme, die alte Heilmethoden mit Kräutern in der Geburtshilfe anwendet. Zum Abschluss begibt sich das Filmteam mit Lolmay auf eine Reise in den Urwald an der Karibik, entlang eines Flusses, den man den Süßen Fluss – Rio Dulce nennt. Der Anblick von badenden jungen Frauen am Rande des Dschungels erinnert an Bilder des Malers Gauguin. Junge Maya voller Träume, die in den Himmel wachsen. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
16:15
S: Lourdes Picareta; R: Lourdes Picareta... Belize... Belize liegt auf der Halbinsel Yucatan, grenzt im Norden an Mexiko, im Westen und Süden an Guatemala und hat 332 000 Einwohner. Zehn Prozent des Vielvölkerstaats sind Maya. Andere haben keine indianischen, sondern afrikanische und europäische Vorfahren. Man nennt Belize deswegen gern die United Colours of Belize. Belize war bis 1981 britische Kolonie und ist daher der einzige zentralamerikanische Staat mit Englisch als Amtssprache. Neben traumhaften Karibikstränden gibt es wilde Urwaldflüsse und riesige Höhlen, Kultstätten für die Rituale der Maya. In einer dieser Höhlen beginnt die Expedition mit dem Maya Andrés Novelo, der sich auf die Spuren seiner Vorfahren begibt. In den Maya-Mountains an der Grenze zu Guatemala bauen die Nachfahren der Maya heute noch Kakao an, wie zur Hoch-Zeit ihrer Kultur. Die Bohnen für das Getränk der Maya-Götter wachsen an den Ufern des Blue Creek, einem türkisblauem Fluss mitten im Urwald. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
17:00
R: Rainer Blank, Max von Klitzing... 3000 Kilometer zu Fuß... Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, den 3400 Kilometer langen Weg zu gehen. Der zweiteilige Film begleitet die beiden Wanderer auf ihrem Weg. In der ersten Folge entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Üblicherweise startet man die 3400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie – wenn man durchgehalten hat – im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Wie Calvin und Holly machen sich jedes Jahr rund 2000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Alle tragen ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Ermüdende Märsche bergauf, bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. In der Wildnis entwickelt sich ein ungewohnter Zusammenhalt der Wandergemeinde. Ob Student, Maurer oder Pfarrer – alle bilden eine Gemeinschaft und rufen sich auf dem Trail nur noch mit Trailnamen. Auch ein Wanderer aus Deutschland ist darunter. Rainer wandert mit seinem Appenzeller Sennenhund Ronja den Trail schon zum zweiten Mal. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
17:45
R: Rainer Blank, Max von Klitzing... 3000 Kilometer zu Fuß... Im zweiten Teil des Films über die Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly im Juni wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die beiden über 1500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs. Dennoch haben sie noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich. Mit über 3400 Kilometern ist der Trail einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern – rechtzeitig zum Indian Summer. Mit ihnen haben sich noch viele andere auf die lange Wanderschaft durch die zumeist wilde, unberührte Landschaft des Gebirgszuges begeben. Zum Beispiel Rainer, der Deutsche aus dem Schwabenland, mit seiner Hündin Ronja. Die zwei haben mittlerweile einen Vorsprung von mehr als 600 Kilometern auf Calvin und Holly erwandert. Nach drei Monaten schreckt kein Wanderer mehr vor 30 Kilometern am Tag zurück. Auch Maeve und Sam nicht, die beiden amerikanischen Studenten. Sie sind im Herbst, als sich das Laub der Wälder in Maine gelb und blutrot gefärbt hat, nach 3400 Kilometern am Mount Katahdin angekommen. Doch als sie den Berg mit anderen Wanderern, die durchgehalten haben, besteigen wollen, ist er gesperrt – wegen schlechten Wetters. Mit Calvin und Holly warten Maeve und Sam, ob das Wetter noch umschlägt und den Berg freigibt. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
18:30
Nano
19:00
... anschließend: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Volker Wasmuth, Patrick Zeilhofer... ... Doku. Über die Königsdisziplin der Chirurgie, ihre Geschichte und ihre Grenzen., Es war eine Sensation, als der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard im Dezember 1967 zum ersten Mal einem Menschen ein fremdes Herz einsetzte. Der Patient überlebte den Eingriff nur 18 Tage. Die Doku begleitet eine moderne Herztransplantation, besucht den historischen Schauplatz in Kapstadt und trifft Wissenschaftler, die an der Entwicklung von Kunstherzen arbeiten. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}, Erstausstrahlung.
21:00
Baukasten Mensch... Ein halbes Jahrhundert nach der ersten Herztransplantation beschäftigt sich scobel mit der modernen Transplantationsmedizin. Ist alles gut, was möglich ist? Inzwischen werden Organe aus Stammzellen gezüchtet oder aus dem 3D-Drucker geworfen. Lässt sich ein künstliches Organ leichter als Teil des eigenen Körpers akzeptieren als ein menschliches Organ? Wie sind die psychologischen Folgen von Transplantationen? Wie fühlt sich dagegen ein künstliches Organ an? Oder, noch weiter gedacht, gehen wir fahrlässiger mit unserem Körper um, weil es ja Ersatz gibt, egal woher? Skandale um die gerechte Verteilung von Spenderorganen haben die Organspende-Bereitschaft indes sinken lassen, aber es werden weiterhin Spenderorgane benötigt. Sind künstliche Organe eine Alternative? In Frankreich wurden bereits erste künstliche Herzen eingesetzt, mit bislang nur kurzzeitigem Erfolg – so war es auch vor einem halben Jahrhundert, als das erste menschliche Herz in Kapstadt transplantiert wurde. Der Mensch ist sicher mehr als die Summe seiner Teile. Aber das organische Überleben hängt am reibungslosen Zusammenspiel der Teile. Fällt ein Teil aus, wird es ersetzt: eine Hüfte, die Lunge, das Herz. Die Chirurgie läuft zu Höchstform auf. Selbst Nervenbahnen lassen sich wieder verbinden, und so scheint es auch nur eine Frage der Zeit, bis tatsächlich der erste Kopf transplantiert werden kann. Haben wir die medizinischen und technologischen Möglichkeiten weiterentwickelt, ohne uns selbst mitzunehmen? Vergessen wir bei der Begeisterung über das künstliche Herz die Frage nach ethischen Kriterien? scobel – Baukasten Mensch beschäftigt sich mit der psychologischen und ethischen Dimension rund um die Transplantationsmedizin. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Romy Schneider(role=Roberte Groult, Jean-Louis Trintignant(role=Nicolas Mallet, Jane Birkin(role=Marie Paule, Jean-Pierre Cassel(role=Claude Fabre, Florinda Bolkan(role=Flora, Henri Garcin(role=Berthoud, Georges Wilson(role=Lucien Lourceuil, Estella Blain(role=Shirley Douglas; S: Christopher Frank; R: Michel Deville... ... Satirische Komödie und bissiges Societyporträt mit Romy Schneider., Autor Fabre benutzt seinen Freund Nicolas (Jean-Louis Trintignant) als Versuchskaninchen für sein neues Werk. Er drängt ihn, aus sich herauszugehen. So erfindet sich der brav-scheue Bankangestellte neu, macht zahllose Eroberungen wie Roberte (Schneider) und Marie-Paule (Jane Birkin) – und klettert dabei rasant die Karriereleiter hoch… Boshaft, frivol und sehr leidenschaftlich erzählt., [Ton: Mono.
00:05
I: Isabelle Huppert(role=Maud Schoenberg, Kool Shen(role=Vilko Piran, Laurence Ursino(role=Andy, Christophe Sermet(role=Ezzé, Ronald Leclercq(role=Gino, Fred Lebelge(role=TV-Moderator; S: Catherine Breillat; R: Catherine Breillat... ... Drama.Isabelle Huppert verfällt einem Gauner., Ein Jahr hat Maud (Huppert) gebraucht, um sich von einem Schlaganfall zu erholen. Nun will die Regisseurin trotz ihrer Lähmung wieder drehen. In einer Talkshow sieht sie Vilko Piran (Kool Shen). Der Betrüger saß zwölf Jahre im Knast. Maud ist von seiner traurig-eiskalten Aura fasziniert; er soll die Hauptrolle übernehmen. Der rotzige Prolet erkennt ihre Verletzlichkeit und nimmt sie aus wie eine Weihnachtsgans… In Anlehnung an ihre eigene Biografie versucht sich die umstrittene Regisseurin Catherine Breillat („Romance“) an einer Studie über gegenseitige Abhängigkeiten. Nachvollziehbar ist diese eigenartige Beziehung in keiner Sekunde. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
01:45
10 vor 10
02:15
Rundschau
03:00
R: Kathrin Winzenried... Wie Ritter den Bauernverband dirigiert... Wie ein Wanderprediger eilt er durchs Land für seine Schäfchen: Der oberste Chef der Schweizer Bauern, Markus Ritter. Kathrin Winzenried hat ihn dabei begleitet. Die Abstimmung zur Ernährungssicherheit macht er kurzerhand zum Werbefeldzug für die einheimische Landwirtschaft. Sein Bio-Hof im St. Galler Rheintal ist ein Idyll. Und er wird nicht müde zu betonen, wie gerne er hier sei und wie viel Kraft er da tanken könne. Fakt ist: Der Bio-Landwirt Markus Ritter kennt zwar noch all seine Kühe beim Namen, sehen tut er sie aber kaum mehr. Die Mehrheit der Woche ist er auswärts, daheim übernimmt dann seine Frau Heidi: Ich denke, wir müssen das beide mittragen. Der CVP-Nationalrat ist in erster Linie Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. Jeden Morgen sitze ich auf der Bettkante und denke an die 53 000 Bauernfamilien im Land. Für die will ich da sein. Die verlassen sich auf uns. Ritters jüngster Coup: die Initiative zur Ernährungssicherheit. In Rekordzeit zustande gekommen, hatte sie im Rat einen schweren Stand. Schließlich gab es einen Gegenvorschlag, den sich die Bauern zu eigen machten, weil er mehr Erfolg versprach. Das Wichtigste ist, flexibel zu sein, sagt Ritter. Der Bauernverband sei wie ein Motorboot, schnell und wendig. Das bedeute immer wieder viel Basisarbeit. Dass diese Abstimmung nun zum Sololauf für die Bauern wurde, freut Ritter. Wenn Kritiker monieren, die Ernährungssicherheit in dieser Form in der Verfassung festzuschreiben sei überflüssig und ein staatspolitischer Unsinn, lässt das den Bauernpräsidenten kalt. Viel mehr will er die Abstimmung dazu nutzen, die Leute im Herzen zu berühren. Kathrin Winzenried hat den unablässig kommunizierenden Bauernpräsidenten, der Politiker auch mal mit Kühen vergleicht, auf der Mission für seine Leute begleitet. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
03:20
R: Silke Kujas
03:50
R: Stefan Schaaf... Reise durch den Regenwald... Der Amazonas ist ein Fluss und gleichzeitig ein Mythos. Eine Reise von seinen Anfängen bis zu seiner Mündung. Im ersten Teil reist Korrespondent Stefan Schaaf von Ecuador nach Peru. Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt, 6800 Kilometer lang, ein riesiges Wassersystem mitten in Lateinamerika. 190 000 Kubikmeter Süßwasser schießt der Amazonas pro Sekunde in den Atlantik. 10 000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt – ganz nebenbei – die größte Flussinsel der Welt. Gerne spricht man von der grünen Lunge der Welt, wenn man an Amazonien denkt – das Gebiet rund um diesen riesigen Strom. Die grüne Lunge? Wir kämpfen doch allein gegen alle, sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonas Gebiet erschließen wollen. 1500 Kilogramm Sprengstoff sind von den Ölfirmen rund um Sarayacu vergraben worden. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
04:35
R: Thomas Aders... Reise durch den Regenwald... Im zweiten Teil der Reise begibt sich Korrespondent Thomas Aders quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung des Amazonas bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und auf einem Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man Zivilisation nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch mit dem Blasrohr wie vor Urzeiten. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder leiden unter Hepatitis, viele sind bereits gestorben. Die Vorstellung von einer schönen, heilen Welt ist längst verflossen. Manaus, 1500 Kilometer weiter östlich, war ehemals die reichste Stadt der Welt. Hier setzten die Kautschukbarone ihrer Allmacht ein Denkmal: Das Opernhaus. Seu Nonatinho ist seit 35 Jahren die Seele des Kunsttempels. Eigentlich ist er schon längst pensioniert, aber er kann mit seiner Arbeit in der schönsten Oper der Welt einfach nicht aufhören. Er ist eine lebende Tradition, doch die Zeit ist auch in Manaus nicht stehen geblieben: Nebenan, in der zollfreien Sonderzone, rollen pro Tag 6000 Motorräder vom Fließband. Japanisches Hi-Tech, steuerbegünstigt und effizient – mitten im Regenwald. Wer vom Karneval in Rio schwärmt, der war noch nie am Amazonas. Auf einer Flussinsel messen sich Jahr für Jahr zwei ehemals verfeindete Gruppen, die roten Garantidos und die blauen Caprichosos. Sie kreieren atemberaubende Umzugswagen, ziehen Hunderte von Tänzern zu einer farbenprächtigen Choreographie zusammen und schicken ihre beiden schönsten Frauen an die Front. Maria von den Caprichosos verbringt nervenzerfetzende Tage bis zum Beginn des dreitägigen Volksfestes, das eine ganze Stadt in Rot-Blau taucht. In Belém mündet der Amazonas in den Atlantik. Rosilene lebt seit 42 Jahren hier, und sie nimmt auch in diesem Jahr wieder am Círio de Nazaré teil, dem größten religiösen Ereignis in Brasilien. Eine riesige Marienstatue wird an einem Seil durch die Straßen gezogen. Wie Hunderttausende anderer versucht auch Rosilene, dieses umkämpfte Seil zu ergreifen, denn dann werden ihr – so lautet die uralte Sage – alle Sünden verziehen. Normalerweise ist sie Diamantverkäuferin. Auf ihrem kleinen Stocherkahn verkauft sie zwar keine Edelsteine, aber mit ihrer Erfolgsquote gehört sie zur Topliga der Verkäuferinnen von – Schönheit: Pasten und Fältchencremes und Farbtinkturen. Am Ende des Festes wird die Marienstatue auf den Fluss hinausgezogen und wird zum Teil des ewigen Mythos Amazonas. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
05:20
R: Julia Leiendecker... Von Buenos Aires auf die Halbinsel Valdés... In Buenos Aires schlägt das Herz Argentiniens. Eine Reise von der quirligen Millionenstadt, die Kontrastprogramm ist zu den Weiten und der Einsamkeit des Hinterlandes, zur Halbinsel Valdés. Die Reise führt über den äußersten Nordosten an die Grenze zu Brasilien. Auf einem Gebiet von drei Kilometern Länge stürzen Wassermassen aus 300 Fällen in die Tiefe. Ein grandioses Naturschauspiel, das Iguazú den Titel UNESCO-Weltnaturerbe einbrachte. In der Region La Rioja befindet sich der Nationalpark Talampayo. Dort finden sich Felsformationen wie von einem anderen Planeten – mit Farbspielen, die sich hinter dem Ayers Rock nicht verstecken müssen. José de la Vega lebt abseits der Zivilisation in den Bergen. Der Kondormann hat sich hierher zurückgezogen, um die majestätischen Vögel ungestört zu beobachten. Einen Tag lang dauert der Ritt zum berühmten Kondorfelsen. Die Reise endet auf der Halbinsel Valdés. Anfang Oktober ist dort Paarungszeit – dann kommen See-Elefanten und Pinguine an Land. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.