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ARTE
06:10
Moderation: Jean-Paul Lepers.
06:40
Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard.
07:10
ARTE Journal Junior (Kindernachrichten, F/D 2016, 6/5 Min.)
07:15
Moderation: Carolin Matzko, Gunnar Mergner.
07:45
360° Geo Reportage (Reportage, D/F 2017, Sri Lanka – Eine legendäre Eisenbahnstrecke, 52/55 Min.)
09:20
R: Roland Théron, Elise Darblay... Um zu verstehen, wie ein Land funktioniert, welche Mechanismen es antreiben und was sowohl die Landschaft als auch Bevölkerung prägt, ist ein wenig Abstand hilfreich. Der Film entführt den Zuschauer in die Lüfte und betrachtet einen Tag lang aus der Vogelperspektive die vielseitigen Landschaften Frankreichs von der Atlantikküste bis zum Mittelmeer. Dabei wechseln sich Luftbilder mit Ausschnitten aus dem Alltag der Menschen ab. Die Vogelperspektive bietet einen ungewöhnlichen Blick auf das Frankreich von heute, in dem große Veränderungen vor sich gehen. Der Dokumentarfilm weist auf künftige Herausforderungen hin und zeigt, welche Kräfte das flächenmäßig größte Land der Europäischen Union verändern und formen. Hierzu werden unterschiedlichste Themenbereiche aus Geschichte, Geografie, Natur und Kultur angesprochen und zueinander in Beziehung gesetzt, wie etwa Relief, Klima, Landschaft, Energie, Städtebau oder Kommunikation. Dabei spielt sowohl das Sichtbare wie auch das Unsichtbare eine Rolle, denn die in der Luft gewonnen Einsichten geben manchmal erst im Nachhinein all ihre Geheimnisse preis. Der Film bildet chronologisch die Ereignisse eines Tages ab, vom Montblanc bis Toulouse und von den Pyrenäen bis Paris. Die Reise beginnt noch in der Nacht und begleitet verschiedene Akteure bis weit nach Sonnenuntergang. Neben Wäldern, Flüssen und Naturlandschaften spielen Städte, Häfen und Verkehrsnetze eine wichtige Rolle. Die Themen des Dokumentarfilms werden mit Hilfe einer animierten Karte veranschaulicht und in ihren Kontext eingeordnet. (Senderinfo).
11:50
R: Stefan Pannen, Cristina Ricci
12:15
Re: (Reportage, D, 30/35 Min.)
12:50
ARTE Journal (Nachrichten, F/D 2016, 10/10 Min.)
13:45
R: Emmanuel Mouret... Liebeskomödie von und mit Emmanuel Mouret („Küss mich bitte!“).
15:50
R: Ombline de la Grandiere, Nicolas Moncadas
16:45
Verhält sich der Schwarm intelligenter als es die Schwarmteilnehmer jeweils allein könnten? So etwas wäre dann die Weisheit der Vielen oder Schwarmintelligenz. Die Xenius-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner sind zusammen mit dem Wissenschaftler Jan Lorenz in Bremen unterwegs, um herauszufinden, ob da etwas dran ist. Sie haben einen Hund dabei und bitten Passanten dessen Gewicht zu schätzen. Gelingt es so, das richtige Hundegewicht zu ermitteln? Sicherheitshalber steckt in einem geheimen Umschlag der exakte, gemessene Wert, den auch Caro und Gunnar nicht kennen. Die einen sagen sechs, die anderen 50 Kilogramm und viele nennen Werte dazwischen. Insgesamt geben über 40 Passanten Schätzungen ab. Jede wird notiert und dann alles mithilfe von Jan Lorenz ausgewertet. Das Ergebnis müsste jetzt die Weisheit der Vielen widerspiegeln. Das geschätzte Gewicht lautet 26 kg... Nur wenn das dem wahren Gewicht nahe kommt, hat das mit der Schwarmintelligenz funktioniert. Ob es das tut? (Senderinfo).
17:10
Wer sich der Küste Großbritanniens nähert, erblickt als allererstes einen imposanten natürlichen Schutzwall: die hohen Kreidefelsen von Dover. Die Geschichte der Britischen Inseln zeigt, dass dieser Schutzwall während der vergangenen Jahrhunderte dringend benötigt wurde, denn der Küstenstreifen versinnbildlichte für die Invasoren die Grenze zwischen der bekannten und der unbekannten Welt. Noch heute trägt die englische Landschaft Spuren von den kriegerischen Anfängen des Vereinigten Königreichs. Die schottische Autorin und Historikerin Tessa Dunlop begibt sich auf eine Spurensuche dieser Anfänge – aus der Vogelperspektive. Am Ende des ersten Jahrtausends war Großbritannien noch ein Flickenteppich kleiner rivalisierender Königreiche unter der Führung angelsächsischer, walisischer, irischer und schottischer Stämme. Mit der Invasion der Normannen 1066, die mit 7.000 Mann über den Ärmelkanal kamen, sollte sich alles ändern. Unter der Herrschaft der Normannen wurden auf dem gesamten Territorium große Steinburgen wie Dover Castle oder der Tower of London errichtet. Beeindruckende Bauwerke, die als Zufluchtsorte dienten oder Reichtum und Macht demonstrieren sollten. In den folgenden Jahrhunderten führten zahlreiche blutige Schlachten dazu, die Machtverhältnisse immer wieder neu zu strukturieren. Die britischen Burgen waren lange Zeit der Inbegriff der politischen Macht auf den grünen Inseln. Heute sind sie Zeugnisse einer tausendjährigen Eroberungsgeschichte, die erst mit der Vereinigung der vier Nationen unter einer Flagge im Jahr 1922 enden sollte. (Senderinfo).
17:40
R: Sarah Gavron... über ein 59-köpfiges Fischerdorf (ein Laden, kein Internet) – Bildstarkes Porträt einer Inuit-Gemeinde in der gekürzten TV-Fassung.
18:35
R: Christoph Hauschild, Almut Hauschild... Zwischen Estland und dem finnischen Schärenmeer liegen Zehntausende von Inseln. Auf Saaremaa, der größten estnischen Insel, schallen im Herbst nasale Laute über die Insel. Es sind die Paarungsrufe der Elche. Große Bullen ziehen zu den traditionellen Brunftplätzen. Im Norden der Insel ragt das Panga Cliff empor, eine über 400 Millionen Jahre alte Kalksteinwand. Anfang März dreht der Naturfilmer Christoph Hauschild die Kinderstube der Kegelrobben auf zwei kleinen Inseln in der Rigaer Bucht. Nie zuvor durfte ein Kamerateam die Inseln betreten. Es ist die größte Ansammlung dieser Robbenart in der Ostsee. Nur 200 Kilometer westlich liegt das schwedische Gotland. Viele Tiere und Pflanzen, die sonst nur in Südeuropa vorkommen, finden sich auf der zweitgrößten Insel der Ostsee. Hier brüten Steinadler auf Bäumen, und im Frühling ist der Boden übersät von Orchideen. Auf der Insel Stora Karlsö existiert die größte Lummenkolonie der Ostsee. Im Juni springen die jungen Lummen zu Hunderten von den Felsen, um mit ihren Vätern in die südliche Ostsee zu schwimmen. 300 Kilometer weiter nördlich liegt Finnlands Schärenmeer. Eine Welt aus 80.000 Inseln. In diesem Labyrinth lebt auch das größte Raubtier Europas, der Braunbär. Große Bären schwimmen im goldenen Licht der weißen Nächte von Insel zu Insel auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen. Magische Augenblicke aus dem Felsenmeer, das die letzte Eiszeit in der Ostsee einst geschaffen hat. (Senderinfo).
19:20
ARTE Journal (Nachrichten, F/D 2016, 20/20 Min.)
19:40
Joan Lacomba ist auf Mallorca geboren, er ist Künstler und liebt seine Heimat. Bisher inspirierte ihn die Insel zu farbenfrohen Landschaftsbildern – jetzt baut der 83-jährige Kunstwerke aus Müll, den er an den Stränden der Insel sammelt. Mit seinen Müll-Kunstwerken will er den schmutzigen Hinterlassenschaften der Touristen zumindest einen Sinn geben. Unterstützt wird er dabei von seiner Familie. Sein Sohn Gabriel ist Fotograf und fand die besten Motive bisher in den abgelegenen Bergregionen der Insel. Doch selbst die einst stillen Täler werden immer voller. Sol y playa, Sonne und Strand, das reicht vielen Touristen nicht mehr. Zahlreich erkunden sie das Hinterland und das Tramuntana-Gebirge, das seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Aber es gibt auch die Einheimischen, die finden, dass Mallorca dankbar über den Touristenansturm sein sollte. Wir brauchen die Touristen und können den Menschen ja nicht verbieten, bei uns Urlaub zu machen, sagt Alex Fraile. Die 47-jährige ist Fremdenführerin und führt jeden Tag Touristengruppen durch die Altstadt von Palma de Mallorca. Ihr und vielen anderen Spaniern gehe es gut mit dem Massentourismus. Über Tourismuskritiker wie Joan und Gabriel Lacomba kann sie nur den Kopf schütteln. Die ständig steigenden Touristenzahlen – für Mallorca scheinen sie am Ende Fluch und Segen zugleich zu sein: Die Insel lebt vom Tourismus, gleichzeitig zerstören eben dessen Auswirkungen das Ökosystem und den Lebensraum der Einheimischen. Re: erkundet die Zerrissenheit der Inselbevölkerung und sucht nach Lösungsansätzen und Zukunftsvisionen. (Senderinfo).
20:15
R: Lynn Novick, Ken Burns... 3 Auftaktfolgen einer 9-tlg. Reihe der Dokufilmer Ken Burns und Lynn Novick.
21:10
R: Ken Burns, Lynn Novick... Auf Empfehlung seines Verteidigungsministers Robert McNamara, der sich für einen begrenzten Krieg stark macht, schickt US-Präsident Kennedy einige Spezialeinheiten in den Vietnam. Sie sollen an der Seite der südvietnamesischen Armee den Vormarsch des Vietcongs stoppen. Kennedy genehmigt auch den Einsatz von Napalm und dem Entlaubungsmittel Agent Orange, das ganze Landschaften verwüstet. In den Städten mehrt sich der Widerstand gegen das korrupte Regime von Präsident Diem, dessen Bruder Nhu buddhistische Demonstrationen gewaltvoll niederschlagen lässt. Während in Washington gewisse Bedenken aufkommen, erkennt Neil Sheehan, ein junger Reporter im Vietnam, dass die Lage wesentlich komplexer ist als erwartet. Ende 1963, kurz vor dem Attentat auf Kennedy, werden Diem und Nhu gestürzt und getötet. (Senderinfo).
22:05
R: Ken Burns, Lynn Novick... Während Saigon mit acht Regierungen in nur 18 Monaten im Chaos zu versinken droht, verstärken Hanoi und der Vietcong ihre Angriffe im Süden. Präsident Johnson, der nach Kennedys Tod ein schwieriges Erbe antritt, schlägt mit Luftangriffen in Nordvietnam zurück. Nachdem er 1964 mit überwältigender Mehrheit gewählt wird, entsendet er die ersten Truppen der Marineinfanterie nach Südvietnam. Der Aktivist Bill Zimmerman erinnert sich an die ersten Friedensdemonstrationen in den USA. Infolge der Operation Rolling Thunder, bei der Nordvietnam mit Bomben übersät wird, erstarkt der Widerstand der Studentenbewegungen. Die Mutter und die Schwester des jungen Denton Mogie Crocker erzählen, was den leidenschaftlichen Jungen dazu bewegte, im Alter von 17 Jahren in den Krieg zu ziehen. Auf der anderen Frontseite schloss sich die damals 16-jährige Le Minh Kue den nordvietnamesischen Streitkräften an, nachdem ihr Dorf durch einen US-Luftangriff zerstört worden war. (Senderinfo).
23:00
R: Claudio Zulian... Während des Bürgerkriegs (1960–96) wurden in Guatemala Tausende verschleppt oder getötet. Die Doku, erstellt von Angehöriger einiger Opfer, changiert zwischen Aufarbeitung und Erinnerung.
00:05
R: Clara Elalouf... Ca. 75 Mio. erwachsene Europäer und jeder fünfte Jugendliche können nicht richtig lesen und schreiben; weltweit sind zwei Drittel der Analphabeten Frauen. Für Betroffene wie Alain und seine Söhne tägliche Herausforderung, die sie einfallsreich meistern. Wo liegen die Ursachen, welche Lösungswege wären denkbar.
01:00
R: David Michôd... Thrillerdrama, das auf Quentin Tarantinos Liste mit den besten Filmen von 2010 auf Platz drei kam.
04:00
Moderation: Elisabeth Quin.
06:05
Abgedreht! (Kulturmagazin, F 2016, 35/35 Min.)
06:40
Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug.
07:10
ARTE Journal Junior (Kindernachrichten, F/D 2016, 6/5 Min.)
07:15
Moderation: Carolin Matzko, Gunnar Mergner.
09:20
R: Jens Niehuss... Gäste: Autor: Jens Niehuss.
11:20
R: Wilfried Hauke, Alexandra Hardorf, Christiane Schwarz
12:15
Re: (Reportage, D, 30/35 Min.)
12:50
ARTE Journal (Nachrichten, F/D 2016, 10/10 Min.)
13:50
R: Henri Verneuil... Krimiabenteuer mit Ventura, Belmondo, Fröbe und viel Action.
16:45
So unscheinbar sie auch durch die Landschaft summen, Bienen sind für uns wichtig. Vom süßen Honig bis hin zur Bestäubung etlicher wichtiger Nutzpflanzen reicht ihr Leistungsspektrum. Doch die geflügelten Superhelden sind gefährdet. Seit Jahren beklagen Imker sterbende Honigbienen-Völker. Und vielerorts fehlt es an Lebensraum und Nahrung für Wildbienen. Xenius zeigt heute, was Bienenschutz mit Erdbeerkuchen zu tun hat – und was Wirtschaftsunternehmen von Honigbienen lernen können. Ein Blick in den Bienenstock mit dem renommierten Bienenforscher Professor Jürgen Tautz offenbart ein hocheffizientes System, das über Jahrmillionen perfektioniert wurde. An der Uni Würzburg treffen die Xenius-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner Professor Ingolf Steffan-Dewenter. Der Tierökologe stellt ihnen eine Aufgabe: Sie sollen die Tanzsprache lernen, mit der Bienen ihren Kolleginnen die Position von Pollen – und Nektarquellen anzeigen. Eine echte Herausforderung – vor allem für Mathematikmuffel. Anschließend geht es für die beiden Xenius-Moderatoren auf Schatzsuche: Anhand eines selbst entschlüsselten Tanzes markieren sie einen Ort auf einer Karte. Gibt es dort nur eine Betonwüste oder tatsächlich ein reichhaltiges Blütenmeer? (Senderinfo).
17:10
Aus der Vogelperspektive erscheint die ländliche Gegend des Vereinigten Königreichs wie ein buntes Mosaik von Feldern, Heidelandschaften, Wäldern und Bergen. Es ist kaum vorstellbar, dass die schottischen Highlands oder die Fens der Grafschaft Norfolk nur auf den ersten Blick natürliche Landschaften sind. Tatsächlich aber wurde das Landschaftsbild über Jahrhunderte hinweg durch politische und ökonomische Entscheidungen geprägt. Der englische Historiker Ben Robinson erkundet aus der Vogelperspektive, wie menschliche Eingriffe die grünen Inseln über Jahrtausende hinweg umgestaltet haben. Zu den frühesten Eingriffen kam es rund 4.000 vor Christus, als Jäger und Sammler begannen, Bäume zu fällen und Häuser zu bauen, Tiere zu halten und Getreide anzubauen. Seit dem Mittelalter trotzten die Briten dem Meer kostbaren Boden ab, legten Sümpfe trocken, bauten Torf ab und rodeten ganze Wälder. Im 18. Jahrhundert ließen sich die britischen Gärtner von den Naturlandschaften der Insel inspirieren, um die Landgüter der Großgrundbesitzer neu zu gestalten und erfanden so die englischen Landschaftsgärten. Doch unter der Maxime sogenannter Fortschrittsprogramme und der beginnenden industriellen Landwirtschaft veränderte sich die Landschaft radikal – teilweise mit fatalen Folgen. Seit dem späten 20. Jahrhundert hat langsam ein Umdenken eingesetzt: Regeneration und Renaturierung heißt das neue Credo. Die Geschichte zeigt, dass der vom Menschen lange Zeit landwirtschaftlich ausgebeutete Boden durchaus veränderbar ist. Heute, mit den Folgen des Klimawandels vor Augen, scheint es somit höchste Zeit zu sein, um über die Zukunft der grünen und fruchtbaren Insel nachzudenken. (Senderinfo).
17:40
R: Lixin Fan... Zum chinesischen Neujahrsfest erlebt China jedes Jahr die größte Reisewelle der Welt. Denn dann kehren rund 130 Millionen Wanderarbeiter zu ihren Familien zurück. Doch nicht die eindrucksvollen Bilder der Menschenmengen, die sich in den Bahnhöfen des Landes drängeln, stehen im Mittelpunkt der Dokumentation. Der Zug, der die Wanderarbeiter in ihre Heimatstädte zurückbringt, steht symbolisch für das Schicksal der auseinandergerissenen Familien. Häufig müssen Eltern ihre Kinder oder Ehepartner verlassen, um in einer anderen Stadt das Überleben der Familie zu sichern. Das harte Leben macht das seltene Zusammensein mit den Verwandten umso wertvoller – so feiert man am Neujahrstag vor allem einen flüchtigen Moment familiärer Einheit, die es im Alltag nicht mehr gibt. Die Dokumentation begleitet die Bauernfamilie Zhang aus der Provinz Sichuan. Während die Eltern in einer Textilfabrik in der Stadt den Lebensunterhalt verdienen, wohnen die Kinder bei den Großeltern auf dem Land. Doch Vater und Mutter tragen schwer an ihrem Opfer, und die Kinder leiden unter schulischem Druck. Ängste und Sorgen der Eltern, die Rebellion der sich vernachlässigt fühlenden ältesten Tochter Qin und die Gebete der Kinder am Grab ihres Großvaters sind Zeugnisse einer immer auswegloseren Situation. (Senderinfo).
18:35
R: Christoph Hauschild, Almut Hauschild... Der Bottnische Meerbusen ist der unbekannteste Teil der Ostsee. Im Winter ist die Ostsee auf 300 Kilometer Länge gefroren. Im Frühjahr bringen hier Ringelrobben ihre Jungen zur Welt. Über 10.000 Tiere leben noch zwischen Schweden und Finnland. Wenn Lapplands Küste noch vereist ist, zieht es im 300 Kilometer weiter südlich gelegenen Kvarken-Archipel Millionen von Fischen an die Küste. Ihr Ziel sind flache Strandseen. Denn nur dort, wo das Wasser wirklich süß ist, können sie laichen. Riesige Hechte kämpfen sich durch knöcheltiefes Wasser, um ihre Eier abzulegen. Das Kvarken-Archipel ist auch die Heimat eines der seltensten Tiere Europas, des Gleithörnchens. Im Frühling gehen die Männchen auf Brautschau und fliegen von Baum zu Baum. Gegenüber auf schwedischer Seite liegt die Höga Kusten – die hohe Küste. Roter Granit ragt über 300 Meter aus der Ostsee empor. Beeindruckende Felsformationen mit Buchten und Inseln, Mooren und Wäldern waren die Kulisse für den Film Ronja Räubertochter. Braunbären streifen durch den Nationalpark Skuleskogen auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen. Zur Sommersonnenwende wandern Lachse die großen Ströme Finnlands empor. Dank strenger Regeln ziehen heute wieder über Hunderttausend der Tiere alljährlich zu den Laichplätzen. Der Tornio ist damit der bedeutendste Lachsfluss der Ostsee. (Senderinfo).
19:20
ARTE Journal (Nachrichten, F/D 2016, 20/20 Min.)
19:40
Ein Naturparadies ist bedroht! Der Bialowieza-Nationalpark in Polen ist der letzte europäische Urwald und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Seine beeindruckendsten Bewohner sind die 800 Kilogramm schweren Wisente. Daneben gibt es Wölfe, Luchse, Elche und mehr als 120 Vogelarten. Doch seit im März dieses Jahres die nationalkonservative Regierung in Warschau eine Verdreifachung des Holzeinschlags beschlossen hat, ist der Urwald zum Schauplatz eines Kampfes geworden. Umweltschützer der Organisation Wildes Polen versuchen, die Abholzungen zu verhindern. Sie haben herausgefunden, dass es nicht – wie von offizieller Seite behauptet – um die Bekämpfung des Forstschädlings Borkenkäfer geht, sondern um kommerzielle Interessen beim Holzverkauf. ARTE Re: begleitet den Umweltschützer und Gründer des Vereins Adam Bohdan bei seinem Protest. Die Aktivisten blockieren die Fällarbeiten, ketten sich an Forstmaschinen und demonstrieren für die Erhaltung des Urwalds. Trotz der oft gewaltvollen Reaktionen der Polizisten und Forstwächter, lassen sich Adam Bohdan und seine Mitstreiter nicht von ihrem Protest abbringen. Mittlerweile droht die UNESCO, den Bialowieza-Nationalpark auf die Rote Liste des gefährdeten Naturerbes zu setzen. Und der Europäische Gerichtshof verfügte ein sofortiges Ende der Abholzungen. Doch die polnische Regierung und die Forstverwaltung geben sich davon unbeeindruckt und roden weiter ... (Senderinfo).
20:15
R: Ken Burns, Lynn Novick... Januar 1966–Dezember 67: US-Präsident Johnson schickt immer mehr Truppen, das Bombardement gegen die Vietcongs führt zu Millionen Flüchtlingen. In den USA befeuert der „Summer of Love“ die Friedensbewegung, und Verteidigungsminister McNamara tritt zurück. – Die Folgen 4 bis 6 des detailreichen Neunteilers von Ken Burns.
21:10
R: Ken Burns, Lynn Novick... Am Vorabend des Tet-Festes starten die nordvietnamesischen Truppen und der Vietcong einige koordinierte Überraschungsangriffe auf große Städte und Militärbasen in ganz Südvietnam. Als die Kämpfe in den Straßen von Saigon wüten, richtet der Polizeichef vor laufender Kamera einen standrechtlich verurteilten Agenten des Vietcongs hin. Diese Bilder lassen die öffentliche Meinung kippen. In Hue massakrieren die Angreifer aus dem Norden noch zahlreiche Zivilisten, bevor sie den Rückzug antreten. Insgesamt ist die Tet-Offensive als verlustreichste militärische Niederlage des Nordens zu bewerten, besiegelt jedoch gleichzeitig die moralische Niederlage der USA. Der aus dem Krieg zurückgekehrte Soldat Roger Harris findet sich als Schwarzer in einem Land wieder, das von Rassenunruhen, Widerstandsbewegungen und den Attentaten auf Martin Luther King und Robert Kennedy erschüttert wird. (Senderinfo).
22:05
R: Ken Burns, Lynn Novick... Von Paris bis Prag und von Berlin bis Washington regt sich Widerstand. Wie alle jungen Amerikaner, die zum Wehrdienst eingezogen werden können, steht Tim O'Brien vor einer schwierigen Entscheidung. Auch in Nordvietnam sind es vor allem junge Menschen aus einfachen Verhältnissen, die in den Krieg ziehen, während die Söhne der Mächtigen im Ausland studieren. Der Historiker Huy Duc erinnert sich, wie in der offiziellen Propaganda die Anzahl der Todesopfer heruntergespielt wurde. Als Präsident Johnson Ende 1968 nicht mehr antritt, gewinnt Richard Nixon die Wahl, nachdem er die polizeiliche Niederschlagung der Friedensdemonstration in Chicago genehmigt und Frieden versprochen hatte. In Vietnam werden währenddessen Tausende unschuldige Zivilisten getötet und Zeitzeugen aller drei Seiten verurteilen die Gräueltaten dieses verheerenden Krieges. (Senderinfo).
23:00
R: Alessandra Celesia... Doku über drei Frauen und eine Heilige.
00:25
R: Eric Vuillard... TV-Drama nach Prosper Mérimées Erzählung.
01:25
R: Dimitri Kourtchine... Über den Beginn des nonlinearen TV-Zeitalters.
02:20
Tracks (Kulturmagazin, D, 43/45 Min.)
04:00
Moderation: Elisabeth Quin.
04:50
R: Amandine Fredon... Lohnt es sich wirklich, sich mit Unmengen an Toilettenpapier vor den fürchterlichen Bakterien auf der Klobrille zu schützen? Dem Klischee nach graust es insbesondere Frauen sehr vor mikroskopisch kleinen Übeltätern beim Besuch des stillen Örtchens ... Mit extraterrestrischer Hilfe ist Professor Schnauzbart den Bösewichten auf der Spur – und fördert einen ganz unerwarteten Hort des Schmutzes zutage! (Senderinfo).
05:55
Metropolis (Dokureihe, GB, 43/45 Min.)
06:40
Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard.
07:10
ARTE Journal Junior (Kindernachrichten, F/D 2016, 6/5 Min.)
07:15
Moderation: Carolin Matzko, Gunnar Mergner.
09:20
R: Serge Moati... September 1944: Die Alliierten haben Paris befreit. Auf direkten Führerbefehl wird die Vichy-Regierung nach Schloss Sigmaringen verbracht. Hitler erklärt das schwäbische Städtchen zur „Hauptstadt Frankreichs“. Acht Monate später sind die Nazis besiegt, und der Spuk hat ein Ende.
12:15
Ein Naturparadies ist bedroht! Der Bialowieza-Nationalpark in Polen ist der letzte europäische Urwald und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Seine beeindruckendsten Bewohner sind die 800 Kilogramm schweren Wisente. Daneben gibt es Wölfe, Luchse, Elche und mehr als 120 Vogelarten. Doch seit im März dieses Jahres die nationalkonservative Regierung in Warschau eine Verdreifachung des Holzeinschlags beschlossen hat, ist der Urwald zum Schauplatz eines Kampfes geworden. Umweltschützer der Organisation Wildes Polen versuchen, die Abholzungen zu verhindern. Sie haben herausgefunden, dass es nicht – wie von offizieller Seite behauptet – um die Bekämpfung des Forstschädlings Borkenkäfer geht, sondern um kommerzielle Interessen beim Holzverkauf. ARTE Re: begleitet den Umweltschützer und Gründer des Vereins Adam Bohdan bei seinem Protest. Die Aktivisten blockieren die Fällarbeiten, ketten sich an Forstmaschinen und demonstrieren für die Erhaltung des Urwalds. Trotz der oft gewaltvollen Reaktionen der Polizisten und Forstwächter, lassen sich Adam Bohdan und seine Mitstreiter nicht von ihrem Protest abbringen. Mittlerweile droht die UNESCO, den Bialowieza-Nationalpark auf die Rote Liste des gefährdeten Naturerbes zu setzen. Und der Europäische Gerichtshof verfügte ein sofortiges Ende der Abholzungen. Doch die polnische Regierung und die Forstverwaltung geben sich davon unbeeindruckt und roden weiter ... (Senderinfo).
12:50
ARTE Journal (Nachrichten, F/D 2016, 10/10 Min.)
14:05
R: Martin Ritt... Neowestern.Abgesang auf eine Epoche, mit Paul Newman als Antiheld.
15:50
R: Ombline de la Grandiere, Nicolas Moncadas
16:45
Über 40 Staaten nutzen die Kernenergie, doch nur ein Land sorgt bislang vor: Finnland baut gerade ein Endlager für hoch radioaktiven Müll. Das Erste weltweit. Frankreich hat sich zumindest für einen Standort entschieden, in Deutschland hat die Suche danach gerade erst begonnen. Eines ist klar: Egal in welchem Land, die Endlager werden tief unter der Erde in Salz-, Ton- oder Granitvorkommen gebaut. Wissenschaftler untersuchen diese drei Wirtsgesteine im Labor – und unter Tage. Die Xenius-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner begeben sich unter die Erde, in das Felslabor Grimsel in der Schweiz, wo Wissenschaftler die Eigenschaften von Granit erforschen. Hier, 400 Meter tief unterhalb des Aarmassivs, untersuchen Wissenschaftler die Eignung des Granitgesteins für ein Endlager für hoch radioaktiven Abfall. Xenius zeigt die Forschungsarbeiten unter Tage und testet die drei möglichen Wirtsgesteine, die den Atommüll eines Tages einschließen sollen: Granit, Salz und Ton. (Senderinfo).
17:10
R: Mike Magidson, Roland Théron... Über Tausende von Jahren formte der Mensch die Landschaft der Britischen Inseln allein mit seiner Muskelkraft. Aus den Jägern und Sammlern, die durch die unberührte Wildnis streiften, wurde nach und nach eine komplexere Gesellschaft von Bauern und Händlern. Doch Mitte des 18. Jahrhunderts nimmt in Großbritannien eine der folgenreichsten Entwicklungen der Menschheitsgeschichte ihren Anfang: die Industrielle Revolution. Mit der zunehmenden Mechanisierung verändert das grüne, fruchtbare Hügelland sein Gesicht. Innerhalb weniger Generationen werden Stollen in die Erde getrieben, Straßen und Trassen gebaut, Fabriken eröffnet, und die Bevölkerungszahl in den Städten explodiert. Aus der Luft sind die Spuren, die diese Revolution am Boden hinterlassen hat, nicht zu übersehen. Der britische Historiker und Archäologe Alex Langlands, Experte für die Landschaftsgeschichte seiner Heimat, fliegt über die Hügel und Täler in Südwales und steuert die Orte an, die für den Aufstieg Großbritanniens zur Industrienation entscheidend waren. Mit dem Einzug der Dampfmaschine erlebt das Land im frühen 19. Jahrhundert einen regelrechten Kohleboom. Noch heute zeugen einstige Kohleminen wie Big Pit davon. Das südliche Wales wird zu einem der wichtigsten Abbaugebiete für Steinkohle des Landes. Rund um die Minen entstehen Dörfer, in denen sowohl der Abbau als auch der Transport der Steinkohle nach England und in den Rest der Welt organisiert wird. Mit der Entwicklung der Eisenbahn werden Tunnel gegraben und Brücken gebaut. Doch nicht nur die Landschaft verändert sich: Städte wie Leeds, Birmingham, Liverpool und Manchester erfahren durch die neuen Fabriken einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Eine neue Arbeiterklasse zieht vom Land in diese Städte – in jene Viertel, deren bescheidene Reihenhäuser heute so charakteristisch für Großbritannien sind. (Senderinfo).
17:40
R: Mai Iskander... Am Rande der ägyptischen Hauptstadt Kairo erhebt sich ein riesiger Abfallberg. Hier leben etwa 60.000 Zabaleen – die arabische Bezeichnung für Müllsammler. Die Menschen koptischen Glaubens bilden die Einwohnerschaft einer wahren Müllstadt, der größten ihrer Art auf der Welt. Auf primitive, aber effiziente Weise recyceln ihre Einwohner etwa 80 Prozent des hier abgeladenen Mülls. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen drei Jugendliche, die in diese Welt hineingeboren wurden, in ihr aufgewachsen sind, und sich wie bereits ihre Eltern ihren Lebensunterhalt mit dem Recycling der Abfälle verdienen. Als die Globalisierung plötzlich auch ihre Welt erfasst, wird jeder der Drei vor eine Entscheidung gestellt, bei der die eigene Zukunft und die der Gemeinschaft auf dem Spiel stehen. (Senderinfo).
19:20
ARTE Journal (Nachrichten, F/D 2016, 20/20 Min.)
19:40
Eigentlich sieht es im Südtiroler Ort Mals ganz friedlich aus: schmucke Bauernhöfe, ein alter Dorfkern, traumhafte Landschaft. Aber unter der Oberfläche gärt es. Vor drei Jahren entschieden die Malser in einer Volksabstimmung, eine Landwirtschaft ohne Pestizide anzustreben. Beatrice Raas hat mit einigen Freundinnen damals den Stein ins Rollen gebracht – mit einem Leserbrief an die lokale Zeitung. Seit der Volksabstimmung stehen sich zwei Lager gegenüber: Auf der einen Seite die Umweltrebellen um Beatrice und den Apotheker Johannes Fragner-Unterpertinger und auf der anderen Seite die konventionelle Obstwirtschaft, die in Südtirol durchaus eine gewichtige Rolle spielt. Zwar plädieren auch die Obstbauern für einen verantwortungsvollen Umgang mit Pestiziden, aber ein komplettes Verbot ist ihnen zu radikal. ARTE Re: begleitet Beatrice und ihre Mitstreiter beim Einsatz für eine pestizidfreie Landwirtschaft, denn ihnen geht es nur um Eins: Sie möchten eine gesunde Umwelt auch für die Zukunft erhalten – und das geht ihrer Ansicht nach nur ohne Ackergift. (Senderinfo).
20:15
R: Ken Burns, Lynn Novick... Im Frühjahr 1969 sind von mehr als 500?000 GIs in Vietnam rund 40?000 gefallen. 1975 wird der Krieg Millionen Opfer gefordert haben – vor allem unter vietnamesischen Zivilisten… Gut 40 Jahre später reflektieren Angehörige aller Lager über die Sinnlosigkeit und die Folgen des Konflikts. Drei Schlussfolgen der 9-tlg. Reihe von Ken Burns.
21:10
R: Ken Burns, Lynn Novick... Nach dem schrittweisen Rückzug der US-Truppen versuchen die auf sich selbst gestellten südvietnamesischen Streitkräfte erfolglos den Ho-Chi-Minh-Pfad in Laos zu unterbrechen. Sie erleiden riesige Verluste, und in Hanoi wie in Saigon beklagen Zeitzeugen diesen ebenso brutalen wie tragischen Bruderkrieg. Der Marinesoldat John Musgrave schließt sich der Bewegung Vietnamveteranen gegen den Krieg an, die in Washington an Einfluss gewinnt. Neil Sheehan veröffentlicht in der New York Times die sogenannten Pentagon-Papiere, einen vertraulichen Bericht über die Hintergründe des Vietnamkriegs, was Präsident Nixon deutlich schwächt. Weltweit demonstrieren Menschen gegen die Luftangriffe, die Nixon als Reaktion auf die nordvietnamesische Offensive im Süden angeordnet hat. Der Fotograf Nick Ut berichtet über die Umstände, unter denen sein weltberühmtes Foto des durch Napalm verbrannten Mädchens entstand. Ende 1972 wird Nixon dank der Unterstützung der großen schweigenden Mehrheit haushoch wiedergewählt. (Senderinfo).
22:05
R: Ken Burns, Lynn Novick... Während der Watergate-Skandal die USA erschüttert, verlässt nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen Hanoi und Washington, das im Gegenzug zum Rückzug der USA die Freilassung amerikanischer Kriegsgefangener vorsieht, ein Großteil der US-Streitkräfte Vietnam. Im August 1974 tritt Nixon zurück und Washington leistet immer weniger finanzielle Unterstützung für das verarmte Südvietnam, das sich den Angriffen des Nordens zu erwehren versucht. Duong Van Mai Elliot erinnert sich, wie die Bevölkerung in Scharen immer weiter nach Süden floh und ihre Familie wie auch Tausende andere nach dem Fall von Saigon am 30. April 1975 ins Exil ging. Schlussendlich ergibt sich der Süden. Aber nach der Machtübernahme durch die Kommunisten werden die Besiegten unterdrückt und die Wirtschaft des Landes so zugrunde gerichtet, dass sich über 1.500.000 sogenannte Boatpeople entscheiden, das Land zu verlassen. Mehr als 40 Jahre nach Kriegsende fragen sich betroffene Vietnamesen und Amerikaner gleichermaßen, welchen Sinn dieser tragische Krieg hatte. (Senderinfo).
23:05
R: Yared Zeleke... Drama.Der neunjährige Ephraim will seinem Schaf das Schicksal als Festtagsbraten ersparen.
04:00
Moderation: Elisabeth Quin.
04:50
R: Amandine Fredon... Wenn der Berufswunsch des Kindes plötzlich nicht mehr Baggerführer, sondern Astrophysiker heißt, können Eltern ganz schön ins Schwitzen geraten. Aber keine Sorge! Professor Schnauzbart klärt auf: Von unendlichen Galaxien und schwarzen Löchern geht die Welt nicht unter ... oder zumindest erst in mehreren Millionen Jahren. (Senderinfo).
05:00
R: François-René Martin... Gäste: Chorleitung: José Luis Basso.