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ORF 3
06:15
Das Experiment: Vegan gegen Fleisch; In Clemens Gerschs Dokumentarfilm lassen sich drei Veganer und drei Fleischesser auf das Experiment „Zusammenleben“ ein. Danach diskutiert ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher mit Experten über Trends (vermeintlich) gesunder Ernährung.
06:45
Ani Gülgün-Mayr präsentiert heute u.a. Gerhard Haderers „Schule des Ungehorsams“, ein Buch über Josef Hader, „Pinocchio“ in der Volksoper, „Don Paquale“ in der Kammeroper und das neue Bibelmuseum in Washington.
07:00
WETTER/INFO
09:00
Dobar dan, Hrvati
09:30
Dober dan, Koroška
10:05
Heimat Fremde Heimat
10:35
Orientierung
11:10
Berggespräche: Christoph Strasser; Der ORF III Quantensprung-Moderator Andreas Jäger erkundet Österreichs Regionen und Landschaften gemeinsam mit einem prominenten Gast aus Sport und Kultur. Diesmal macht sich Andreas Jäger mit dem Extremsportler Christoph Strasser auf den Weg durch Oberösterreich. Dort entdecken wir nicht nur die Besonderheiten Oberösterreichs, sondern erfahren auch Interessantes über Strassers Werdegang und seinen gewonnenen Race Across America.
11:55
Von Abtenau nach Zell am See; das Land lebt vom Fremdenverkehr Dieser legendäre Ausspruch von Helmut Qualtinger alias Travnicek aus den frühen 60ziger Jahren trifft auf das Bundesland Salzburg auch heute voll zu. 25 Millionen Nächtigungen im Jahr 2013, das ist Rekord. In der Rangliste der Tourismusziele in Österreich liegt Salzburg damit hinter Tirol an zweiter Stelle.Die alte Sommerfrische entwickelte sich zum Urlaub in allen Jahreszeiten.Salzburg ist seit Jahrhunderten ein Gastland. Gibt es ein besonderes Tourismus Gen? Oder sind die Salzburger nur einfach sehr gute Gastgeber? Gestaltung: Kurt Liewehr.
12:20
Panorama
12:35
R: Clemens Gersch... Das Experiment: Vegan gegen Fleisch; Viele Veganer sehen die Moral schnell auf ihrer Seite: Wer tierische Produkte zu sich nimmt, ist demzufolge egoistisch, hat kein Herz für andere Kreaturen und belastet oft durch ungesunde Ernährung das Gemeinwesen. Fleischesser wiederum sehen in solchen Veganern intolerante Nervensägen der Neuzeit. Wie verändert sich dieses Bild womöglich, wenn drei Veganer und drei Fleischesser zwangsweise eine WG bilden müssen? In einem Camp, in dem auf alle überraschende Herausforderungen zum Thema Ernährung warten.
13:10
R: Elin Carlsson... Wie gut sind Light-Lebensmittel; „Light“ heißt die Masche vieler Lebensmittelhersteller – schmeckt doch das Essen noch viel besser, wenn man es mit gutem Gewissen verzehrt. Allerdings: Fett und Zucker sind eben die idealen Geschmacksträger, und wer sie reduziert oder weg lässt, muss sich etwas einfallen lassen, wenn sein Produkt nach etwas schmecken soll. Statt Fett also gestrecktes Fett mit Wasser oder statt Zucker chemische Zusätze mit komplizierten Namen. Ist bei diesen Speisen gutes Gewissen wirklich angebracht? Starkoch Nelson Müller will es wissen und macht die Probe aufs Exempel.
13:55
R: Stefan Wolner... Gesunde Geschäfte; AUT

Gesundheit hat sich für manche Menschen zum Wahn gesteigert, der letzten Endes genau zum Gegenteil führt: zur Auslaugung des Körpers, der anfällig für Erkrankungen wird, immer wieder auch mit tödlichem Ausgang. Orthorexie heißt eines dieser neuen Phänomene: Menschen, denen auch noch das Bio-Salatblatt zu unwürdig für ihre Maßstäbe erscheint. Sie finden kaum noch etwas zu essen und verelenden – das alles bei hehrsten Zielen. Die ORFIII Neuproduktion stellt die Auswüchse verschiedener Selbstoptimierungsideologien dar und zeigt, dass auch dahinter letzten Endes so manches Geschäftsmodell steht.

14:40
Die letzte Königin von Liuwa - Überleben in Afrikas Wildnis; Der Landstrich Liuwa im Westen Sambias ist geprägt von sattem Grasland und ist Heimat zahlreicher Tierarten. Jedes Jahr überziehen schwere Stürme das Land und lassen den Fluss Sambesi über die Ufer treten. Alle Tiere sind gezwungen, sich an die dramatischen landschaftlichen Veränderungen anzupassen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer Löwin, die zum Symbol für den Überlebenskampf in Liuwa wurde.
15:30
Afrikas Naturparadiese: Ngorongoro; Ins Ngorongoro-Krater in Tansania führt die Entdeckungsreise Naturparadiese Afrikas. Auf dem Weg zum Okavango-Delta in Botsuana zeigt sie die Naturwunder Namibias und folgt dem Sambesi. Dabei dokumentiert sie das Überleben von Mensch und Tier im Wechsel von Dürre und Flut, Hitze und Kälte.
16:15
Kapstadt: Südafrikas Metropole der Gegensätze; Kapstadt ist ein beliebtes Reiseziel für Europäer, gerade im Winter. Wenn es hier kalt wird, beginnt dort der Frühling. Das Team des Saarländischen Rundfunks war aber auch neugierig zu sehen, wie sich die Stadt nach über 20 Jahren Ende der Apartheid entwickelt hat. Leben Schwarze, Farbige und Weiße heute eher mit- oder nebeneinander? Kapstadt eignet sich besonders gut, um die Entwicklung Südafrikas zu hinterfragen, denn die Kapregion galt immer als die Riviera Afrikas und Kapstadt als die weißeste Stadt Südafrikas - ein Stück Europa am anderen Ende der Welt.
17:00
ZIB 100
17:05
Kulturstadt Teheran - Kunst zwischen Kreativität und Kontrolle; Teheran - das Paris des Ostens - gilt längst als eine der spannendsten Kunst- und Kulturmetropolen der Welt. Jung, kreativ und voller Energie. Eine Stadt zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Repression, Ost und West. Eine Stadt in ständiger Bewegung. Veränderung liegt in der Luft. Die Kunstszene floriert. Beinahe täglich öffnen neue Galerien. Eine neue Generation von Künstlern erobert Irans Hauptstadt. Hier trifft traditionelle persische Kultur auf experimentierfreudige Kunst. Die 16- Millionen Stadt gilt als das kulturelle Zentrum des Landes und ist weit mehr als nur ein Geheimtipp für Kulturinteressierte. Teheran - eine Stadt die niemals schläft.
17:55
Kulturstadt Madrid - Die Metropole der Habsburger; Madrid wurde unter den Habsburgern zur spanischen Hauptstadt auserkoren und das alte Stadtzentrum heißt heute noch nach den Österreichern, Madrid de los Austrias. Zwischen 16. und 17. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter Spaniens, strömten nicht nur Gewürze und Edelmetalle aus den südamerikanischen Kolonien in die Metropole, auch die bildende Kunst erreichte mit Hieronymus Bosch, oder Velazquez ihren absoluten Höhepunkt. Heute präsentiert sich Madrid als liberale Weltstadt mit monarchistischem Charme, in der die Finanzkrise von 2006 zwar noch zu spüren ist, aber die Zivilgesellschaft durch viele Privatinitiativen enger zusammenrücken ließ. Das österreichische Kulturforum Madrid (foro cultural de madrid) unterstützt den kulturellen Austausch zwischen den beiden Länder und versucht ein modernes Bild Österreichs abseits der Klischees zu vermitteln. Die Wiener Kuratorin Barbara Mahlknecht bekommt vom Österreichischen Kulturforum die Möglichkeit, um über eine sogenannte Residency zwei Wochen lang in die Kuturszene Madrids eintauchen zu können.
18:50
Spanien: Die Tradition der Menschentürme; Das Errichten haushoher Menschentürme, der Castells, ist in Katalonien zugleich sportlicher Wettkampf und tollkühne Tradition. Besonders halsbrecherisch geht es beim großen Wettkampf der Menschentürme in Tarragona zu. Dann dreht sich alles um die Frage: Welche Stadt baut den höchsten Turm.
19:50
Kultur Heute
20:15
UT

Diesmal zu Gast bei erLesen: Schauspielerin Adele Neuhauser, Autor und Musiker Sven Regener und Schauspielerin Grischka Voss. Ausnahmekünstler mit starkem Charakter und faszinierenden Geschichten versammeln sich diesmal in Heinz Sichrovskys Bücherwelt. Ob in Vier Frauen und ein Todesfall oder als Bibi Fellner im Wiener Tatort, Adele Neuhauser zählt längst zu den profiliertesten Schauspielerinnen der Gegenwart. Ich war mein größter Feind resümiert sie in ihrer Autobiografie, die ein Leben voller Neugier und Mut, aber auch voller schmerzlicher Entscheidungen, Selbstmordversuchen und Trauer nacherzählt. Mit Herr Lehmann wurde Sven Regener berühmt, jedes weitere Werk vergrößerte seine Fangemeinde. Die Kultfigur taucht freilich auch im neuen Roman Wiener Straße auf, der das Lebensgefühl im Berlin der 80er-Jahre voller schräger Charaktere und Erlebnisse beschreibt - und damit auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis landete. Grischka Voss ist in einer neurotischen Künstlerfamilie aufgewachsen, innerhalb von drei Jahren hat sie nicht nur ihren Vater Gert Voss, sondern auch ihre Mutter und Großmutter verloren. Im Buch Wer nicht kämpft, hat schon verloren ermöglicht die Schauspielerin und Regisseurin einen Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt, der sie von Geburt weg angehört hat - von Erlebnissen mit Claus Peymann über Peter Zadek bis Thomas Bernhard -, erzählt aber auch von ihrem steinigen Weg in der Branche.

21:05
Lebensraum Wiener Zentralfriedhof; In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang. Ein Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof offenbart den Wahrheitsgehalt des legendären Ausspruchs von Falco. Ehrengräber, Gruftanlagen und so manche extravaganten Bestattungswünsche zeugen heute am größten der Wiener Friedhöfe vom Leben und Sterben außergewöhnlicher Persönlichkeiten. Ganz nebenbei ist die Grabanlage aber auch zu einem der beliebtesten Touristenziele, sowie viel frequentiertes Naherholungsgebiet geworden. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen Totenruhe und Lebensraum so nah beieinander. Die Produktion wurde gefördert durch den Fernsehfonds Austria.
21:55
Der wilde Wald der Kaiserin; AUT

Ein verträumtes Jagdschlössl im Wald nahe dem Stadtgebiet von Wien. 25 Quadratkilometer einsame Naturpracht für eine tragische Kaiserin. Park und Schloss - heute das Areal des Lainzer Tiergartens - waren ein Geschenk von Kaiser Franz Josef I. an Kaiserin Elisabeth. Touristen dürfen die markierten Wege nicht verlassen, gerade aber dort - abseits der Öffentlichkeit - sprießt das Leben, absolut wild und absolut geschützt. Regie: Thomas Rilk.

22:50
Wiener Wälder - Grüne Juwele; AUT

Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt in verbautem Gebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch erstaunlicherweise hundertfünfzig Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. Von hier aus wird die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgt. Auch das ist Wien: Über zweitausend Meter hoch ragen die Gipfel in den Himmel, überschauen im Winter eisige Plateaus und im Sommer blühende Almen. Georg Rihas filmischer Streifzug führt durch das Erlebnis Wald in all seiner unglaublichen Vielfalt im Wandel der Jahreszeiten. Ein Film von Georg Riha Koproduktion ORF/Stadt Wien.

23:35
Lebensraum Wiener Zentralfriedhof; In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang. In der ORF-III-Neuproduktion Lebensraum - Der Wiener Zentralfriedhof offenbart ein Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof den Wahrheitsgehalt des legendären Ausspruchs von Falco. Ehrengräber, Gruftanlagen und so manche extravaganten Bestattungswünsche zeugen heute am größten der Wiener Friedhöfe vom Leben und Sterben außergewöhnlicher Persönlichkeiten. Ganz nebenbei ist die Grabanlage aber auch zu einem der beliebtesten Touristenziele, sowie viel frequentiertes Naherholungsgebiet geworden. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen Totenruhe und Lebensraum so nah beieinander. Die Produktion wurde gefördert durch den Fernsehfonds Austria.
00:25
Der wilde Wald der Kaiserin; AUT

Ein verträumtes Jagdschlössl im Wald nahe dem Stadtgebiet von Wien. 25 Quadratkilometer einsame Naturpracht für eine tragische Kaiserin. Park und Schloss - heute das Areal des Lainzer Tiergartens - waren ein Geschenk von Kaiser Franz Josef I. an Kaiserin Elisabeth. Touristen dürfen die markierten Wege nicht verlassen, gerade aber dort - abseits der Öffentlichkeit - sprießt das Leben, absolut wild und absolut geschützt. Regie: Thomas Rilk.

01:10
Wiener Wälder - Grüne Juwele; AUT

Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt in verbautem Gebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch erstaunlicherweise hundertfünfzig Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. Von hier aus wird die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgt. Auch das ist Wien: Über zweitausend Meter hoch ragen die Gipfel in den Himmel, überschauen im Winter eisige Plateaus und im Sommer blühende Almen. Georg Rihas filmischer Streifzug führt durch das Erlebnis Wald in all seiner unglaublichen Vielfalt im Wandel der Jahreszeiten. Ein Film von Georg Riha Koproduktion ORF/Stadt Wien.

01:55
UT

Diesmal treffen sich drei Künstler in der ORF-III-Bücherwelt: Schauspielerin Adele Neuhauser, Schriftsteller und Musiker Sven Regener und Allroundtalent Grischka Voss.

02:40
Simon Xie Hong kreiert und zelebriert Gaumen-Genüsse, bei denen man nur zusehen muss, um auf den Geschmack zu kommen. Der aus China stammende, ausgebildete Chirurg pfeift auf Trends und Konventionen. Frei von konstruierten Schöpfungs-Zwängen kocht Simon Xie Hong das, was der Markt bietet und seine fein gestimmten Sinne ihm diktieren. „Schweigen ist Gold“ besagt schon ein altes chinesisches Sprichwort und heißt in freier Übersetzung so viel wie SILENT COOKING.
03:15
Kultur Heute
03:35
Lebensraum Wiener Zentralfriedhof; In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang. In der ORF-III-Neuproduktion Lebensraum - Der Wiener Zentralfriedhof offenbart ein Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof den Wahrheitsgehalt des legendären Ausspruchs von Falco. Ehrengräber, Gruftanlagen und so manche extravaganten Bestattungswünsche zeugen heute am größten der Wiener Friedhöfe vom Leben und Sterben außergewöhnlicher Persönlichkeiten. Ganz nebenbei ist die Grabanlage aber auch zu einem der beliebtesten Touristenziele, sowie viel frequentiertes Naherholungsgebiet geworden. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen Totenruhe und Lebensraum so nah beieinander. Die Produktion wurde gefördert durch den Fernsehfonds Austria.
04:25
Der wilde Wald der Kaiserin; AUT

Ein verträumtes Jagdschlössl im Wald nahe dem Stadtgebiet von Wien. 25 Quadratkilometer einsame Naturpracht für eine tragische Kaiserin. Park und Schloss - heute das Areal des Lainzer Tiergartens - waren ein Geschenk von Kaiser Franz Josef I. an Kaiserin Elisabeth. Touristen dürfen die markierten Wege nicht verlassen, gerade aber dort - abseits der Öffentlichkeit - sprießt das Leben, absolut wild und absolut geschützt. Regie: Thomas Rilk.

05:10
Simon Xie Hong kreiert und zelebriert Gaumen-Genüsse, bei denen man nur zusehen muss, um auf den Geschmack zu kommen. Der aus China stammende, ausgebildete Chirurg pfeift auf Trends und Konventionen. Frei von konstruierten Schöpfungs-Zwängen kocht Simon Xie Hong das, was der Markt bietet und seine fein gestimmten Sinne ihm diktieren. „Schweigen ist Gold“ besagt schon ein altes chinesisches Sprichwort und heißt in freier Übersetzung so viel wie SILENT COOKING.
05:45
Das Antiquitätenmagazin erzählt diesmal von Biedermeier-Lustern und ihren geheimnisumwobenen Geschichten, Renaissance-Gemälden mit Philosophen auf Kupferplatte und historischen Teleskopen eines Fernrohrkonstrukteurs, der einmal als einer der bedeutendsten Instrumentenbauer Mitteleuropas galt.
06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Kulturstadt Teheran - Kunst zwischen Kreativität und Kontrolle; Teheran - das Paris des Ostens - gilt längst als eine der spannendsten Kunst- und Kulturmetropolen der Welt. Jung, kreativ und voller Energie. Eine Stadt zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Repression, Ost und West. Eine Stadt in ständiger Bewegung. Veränderung liegt in der Luft. Die Kunstszene floriert. Beinahe täglich öffnen neue Galerien. Eine neue Generation von Künstlern erobert Irans Hauptstadt. Hier trifft traditionelle persische Kultur auf experimentierfreudige Kunst. Die 16- Millionen Stadt gilt als das kulturelle Zentrum des Landes und ist weit mehr als nur ein Geheimtipp für Kulturinteressierte. Teheran - eine Stadt die niemals schläft.
09:45
Kulturstadt Madrid - Die Metropole der Habsburger; Madrid wurde unter den Habsburgern zur spanischen Hauptstadt auserkoren und das alte Stadtzentrum heißt heute noch nach den Österreichern, Madrid de los Austrias. Zwischen 16. und 17. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter Spaniens, strömten nicht nur Gewürze und Edelmetalle aus den südamerikanischen Kolonien in die Metropole, auch die bildende Kunst erreichte mit Hieronymus Bosch, oder Velazquez ihren absoluten Höhepunkt. Heute präsentiert sich Madrid als liberale Weltstadt mit monarchistischem Charme, in der die Finanzkrise von 2006 zwar noch zu spüren ist, aber die Zivilgesellschaft durch viele Privatinitiativen enger zusammenrücken ließ. Das österreichische Kulturforum Madrid (foro cultural de madrid) unterstützt den kulturellen Austausch zwischen den beiden Länder und versucht ein modernes Bild Österreichs abseits der Klischees zu vermitteln. Die Wiener Kuratorin Barbara Mahlknecht bekommt vom Österreichischen Kulturforum die Möglichkeit, um über eine sogenannte Residency zwei Wochen lang in die Kuturszene Madrids eintauchen zu können.
10:35
Spanien: Die Tradition der Menschentürme; Das Errichten haushoher Menschentürme, der Castells, ist in Katalonien zugleich sportlicher Wettkampf und tollkühne Tradition. Besonders halsbrecherisch geht es beim großen Wettkampf der Menschentürme in Tarragona zu. Dann dreht sich alles um die Frage: Welche Stadt baut den höchsten Turm.
11:30
Südtirol - Berge und Traditionen; Südtirol mit seinen grandiosen Dolomiten ist eine weltbekannte und überaus beliebte Urlaubs-Region. Doch es gibt sie noch, die unberührten Paradiese im Norden Italiens in den Monti Pallidi, den bleichen Bergen. Der Film zeigt spektakuläre Kletterrouten am Sellastock, atemberaubende Panoramabilder vom Schlern und dem Rosengarten. Erzählt wird von Männern wie Luis Trenker, die mit ihren sensationellen Aufnahmen die Dolomiten weltberühmt gemacht haben. Das Filmteam hat faszinierende Bilder von Steinadlern, Murmeltieren und Wanderfalken eingefangen. Die letzten Paradiese zeigt uralte Kirchenbräuche wie die Bittgänge der Ladiner über mehrere Dolomitenpässe im Grödnertal, mittelalterliche Ritterkämpfe in der Festung Runkelstein und farbenfrohe Trachtenumzüge im Grödnertal. Das Kamerateam besucht einen historischen Bauernmarkt in der Altstadt Bozens und hilft mit bei der traditionellen Weinlese weltbekannter Marken wie Lagrein oder Gewürztraminer. Die Dolomiten in Südtirol zählen zu den eindrucksvollsten und geschichts-trächtigsten Berglandschaften Europas. Im Juni 2009 wurden sie von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben.
12:15
Wetterküche Alpen;
13:00
R: Elisabeth Eisner... Tauernzauber - Von Unterzeiring zum Großen Bösenstein; Von allen Passstraßen, die in Österreich den Alpenhauptkamm überqueren, ist jene über Hohentauern mit 1270 Metern die niedrigste. Einstmals als Gastarbeiterroute in den Ferienzeiten wegen Stau- und Unfallhäufigkeit berüchtigt und gefürchtet, erschließt diese Straße heute wahre Zauberwelten in den Niederen Tauern. Die 188. Folge Klingendes Österreich blickt auf ursteirische Gebirgslandschaften, wie die Wölzer-, Rottenmanner- und Triebener Tauern, zeigt kulturelle Besonderheiten und bringt die Ruhe und Schönheit der Landschaft mit ihren Wiesen, Seen, Almen und Wäldern zwischen Oberzeiring und Hohentauern zur Geltung. Ein Film von Elisabeth Eisner.
14:00
Katschberg-Pioniere; Vor 60 Jahren begann die touristische Erschließung des Katschbergs. Damals war er ein unbekannter Übergang mit einer schmalen Straße als Verbindung von Kärnten nach Salzburg. Heute ist der Katschberg ein beliebtes Tourismusgebiet im Sommer und Winter mit 16 Liftanlagen. Die Familie Bogensperger zählt zu den Pionieren des Wintersportgebietes. In dieser Dokumentation erfahren wir Hintergrundinformationen über sechs Jahrzehnte Tourismusentwicklung am Katschberg. Trotz der zahlreichen Lifte im Grenzgebiet von Kärnten und Salzburg ist das Angebot an beinahe unberührten Landschaften vorhanden. Der Katschberg hat sich zu einem wahren Naturparadies für Jung und Alt entwickelt.
14:30
Kulturstadt Teheran - Kunst zwischen Kreativität und Kontrolle; Teheran - das Paris des Ostens - gilt längst als eine der spannendsten Kunst- und Kulturmetropolen der Welt. Jung, kreativ und voller Energie. Eine Stadt zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Repression, Ost und West. Eine Stadt in ständiger Bewegung. Veränderung liegt in der Luft. Die Kunstszene floriert. Beinahe täglich öffnen neue Galerien. Eine neue Generation von Künstlern erobert Irans Hauptstadt. Hier trifft traditionelle persische Kultur auf experimentierfreudige Kunst. Die 16- Millionen Stadt gilt als das kulturelle Zentrum des Landes und ist weit mehr als nur ein Geheimtipp für Kulturinteressierte. Teheran - eine Stadt die niemals schläft.
15:20
Spanien: Die Tradition der Menschentürme; Das Errichten haushoher Menschentürme, der Castells, ist in Katalonien zugleich sportlicher Wettkampf und tollkühne Tradition. Besonders halsbrecherisch geht es beim großen Wettkampf der Menschentürme in Tarragona zu. Dann dreht sich alles um die Frage: Welche Stadt baut den höchsten Turm.
16:20
Kulturstadt Madrid - Die Metropole der Habsburger; Madrid wurde unter den Habsburgern zur spanischen Hauptstadt auserkoren und das alte Stadtzentrum heißt heute noch nach den Österreichern, Madrid de los Austrias. Zwischen 16. und 17. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter Spaniens, strömten nicht nur Gewürze und Edelmetalle aus den südamerikanischen Kolonien in die Metropole, auch die bildende Kunst erreichte mit Hieronymus Bosch, oder Velazquez ihren absoluten Höhepunkt. Heute präsentiert sich Madrid als liberale Weltstadt mit monarchistischem Charme, in der die Finanzkrise von 2006 zwar noch zu spüren ist, aber die Zivilgesellschaft durch viele Privatinitiativen enger zusammenrücken ließ. Das österreichische Kulturforum Madrid (foro cultural de madrid) unterstützt den kulturellen Austausch zwischen den beiden Länder und versucht ein modernes Bild Österreichs abseits der Klischees zu vermitteln. Die Wiener Kuratorin Barbara Mahlknecht bekommt vom Österreichischen Kulturforum die Möglichkeit, um über eine sogenannte Residency zwei Wochen lang in die Kuturszene Madrids eintauchen zu können.
17:05
ZIB 100
17:10
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Mallorca; UT

Mallorca, die Urlaubsinsel der Deutschen, ist nicht gerade bekannt für Gourmettourismus. Es gibt Vertrautes: Döner, Brathendl, Currywurst. Und es gibt neuerdings Sternelokale auf der Insel. Aber Gernstl ist mit seinem Team unterwegs, um herausfinden, was die Mallorquiner essen, was sie gegessen haben, bevor die Touristen kamen. Sie sind auf der Suche nach guten, ehrlichen Lebensmitteln.

18:00
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Veneto; UT

Gernstl reist in das Veneto. Die italienische Region erstreckt sich von den Alpen bis in die Poebene und wird im Westen vom Gardasee und im Osten von der Adria begrenzt. Gernstls Ermittlungen beginnen in Valdobbiadene, im Herzen des Veneto.

18:50
Italien, meine Liebe: Die Küste Liguriens; Der Küstenabschnitt zwischen Ventimiglia an der französischen Grenze und San Remo ist von blumenreichen Gärten und Beeten gesäumt. In einem typischen ligurischen Tal liegt Vallebona. Bis vor ein paar Jahrzehnten waren die landwirtschaftlichen Terrassen dieser Gegend bekannt für ihre Fülle an Orangenbäumen. Weiter östlich liegt ein Paradies für Kletterer. Mario Nebiolo erklimmt regelmäßig die steilen Berge. Der Bildhauer und Maler steigt mit Farbeimer und Pinsel an Felswänden entlang und malt überlebensgroße Köpfe und Figuren auf die verlassenen Steinbrüche. Umgeben von Bergen erstreckt sich Genua majestätisch an der Küste. Hinter dem Porto Antico liegt die größte zusammenhängende, europäische Altstadt. Einzigartige historische Bauschätze geben Genua den Spitznamen „La Superba“. Am Stadtrand liegt der imposante Friedhof Staglieno. Emilia Bruzzo kümmert sich zurzeit um die aufwendigen Restaurierungsarbeiten. Ein diesseitiger Ort der Erholung liegt etwas weiter östlich von Genua am Golfo Paradiso. Das mondäne, auf einer Halbinsel gelegene Hafenstädtchen Portofino sieht aus wie von Hollywood ersonnen. Tatsächlich diente es mehreren amerikanischen Blockbustern als Kulisse. Alberto Girani, studierter Botaniker und Direktor des Naturparks von Portofino, zeigt eine Ecke Liguriens, in der trotz Urbanisierung und Tourismus die ursprüngliche Natur erhalten geblieben ist. Weiter Richtung Osten an der Küste entlang liegen die fünf ligurischen Juwelen – die Cinque Terre. Mit Silvia Olivari, Rangerin des Nationalparks Cinque Terre, ist das Kamerateam unterwegs in dieser einzigartigen Umgebung. Gleich hinter dem Meer ziehen sich endlose Oliven- und Wein-Terrassen die Berge hinauf. „Kathedralen Liguriens“ werden sie genannt. Diese einzigartige Symbiose zwischen Natur und Kultur wird auch Parco dellUomo genannt – Park des Menschen.
19:50
Kultur Heute
20:15
Reise durch den Lungau; Der Lungau zählt zu den faszinierendsten Gegenden Salzburgs. Die Dokumentation portraitiert Menschen, die hier leben und die langjährigen Traditionen pflegen. Vom Lungau aus zogen die Sauschneider, frühe Wanderarbeiter, in die Gebiete der ehemaligen habsburgischen Kronländer und nach Bayern, um die Eber zu kastrieren - sie waren hoch geachtete und fürstlich entlohnte Spezialisten. Regisseur Gerald Groß hat einen der letzten von ihnen getroffen - sein Gäu war bis in die 1960er Jahre die Oberpfalz. Ein Förster aus dem Ausseer Land ist hier ansässig geworden und er hat junge Musikanten um sich versammelt: die Lungauer Aufgeiger. Beim Jubiläumsschießen der Stoamugl-Musikanten am Prebersee wird nicht direkt auf die Scheiben gezielt, sondern auf deren Spiegelbild im Wasser. Das Wasserscheiben-Schießen hat eine lange Tradition und ist nur auf ganz wenigen Moorseen überhaupt möglich.
21:05
Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft; UT

Volkskrankheit Schmerz: In Österreich leben etwa 1, Millionen Schmerzpatienten. Schmerzen zu haben ist für jeden Menschen unangenehm und wird von dem Wunsch begleitet, sie möglichst schnell loszuwerden. Prinzipiell hat der Schmerz hat seine Funktion als Warnsignal. Er zeigt auf, dass unser Körper Schaden genommen hat, der behoben bzw. auskuriert werden muss. Gleichzeitig lernen wir auch aus Schmerzen und haben ein sogenanntes Schmerzgedächtnis, das sich auch verselbständigen kann. Hätten wir kein Schmerzen, würden wir Gefahr laufen, an unseren Verletzungen zu sterben. So kann eine Betäubung der Schmerzwahrnehmung zwar eine Linderung des Gefühlszustandes mit sich bringen, allerdings keine unmittelbare Heilung. Daher ist es wichtig, dem Schmerz auf den Grund zu gehen. Die häufigsten Arten sind Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen aber auch Nervenschmerzen sowie psychogene Schmerzen, also Schmerzen, die einen seelischen Ursprung haben. Wenn spezifische Schmerzen länger als 6 Monate anhalten, dann spricht man von chronischen Schmerzen. Die chronische Schmerzkrankheit entsteht, wenn der Schmerz seine eigentliche Funktion als Warnsignal verloren hat und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Eine Chronifizierung entsteht aus vielen unterschiedlichen Gründen, oft jedoch aus der Ursache, dass Schmerzen über eine längere Zeit unbehandelt bleiben oder ungenügend behandelt werden. Zu körperlichen Beschwerden kommen dann oft psychische und soziale Probleme hinzu, die den Alltag und das Berufsleben massiv beeinträchtigen. In Österreich ist die Schmerzmedizin in den letzten Jahren in die Kritik geraten, denn obwohl die Zahl Betroffener steigt, wurden aus Ressourcegründen Schmerzzentren geschlossen. Wer sind also die Ansprechpartner für die PatientInnen, inwieweit nimmt sich die Medizin dieses Themas an, was ist die Funktion der Schmerzzentren in Österreich und was versteht man unter multimodalen Schmerztherapien? treffpunkt medizin geht diesen Fragen nach und hat mit Betroffenen, Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologinnen und Selbsthilfegruppen gesprochen. (Doku 2017) Die preisgekrönte Reihe treffpunkt medizin rückt immer Mittwochs im Doppelschlag mit MERYNS sprechzimmer medizinische Forschung und Wissenschaft ins Bild. Thema diesmal bei treffpunkt medizin: Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft.

21:55
Patient Gesundheitssystem - noch zu retten; Patient Gesundheitssystem - noch zu retten? Die eine Seite: Gesundheitssysteme auf dem internationalen Prüfstand. Eine Mitte 2017 im Fachmagazin Lancet veröffentlichte amerikanische Studie vergleicht die Todesrate nach bestimmten Krankheiten wie Tuberkulose oder gut therapierbaren Krebsarten in 195 Ländern dieser Erde: Österreich belegt dabei weit nach der Schweiz, aber einiges vor Deutschland den guten 14. Platz. Die andere Seite: Patienten in übervollen Wartezimmern, Krankenbetten auf Ambulanzgängen, ewige Wartezeiten auf therapieentscheidende Untersuchungen, überarbeitete Ärzte und frustrierte Patienten. Kurz: Im Alltag und in den Spitälern ordiniert scheinbar die Zweiklassenmedizin. Das ausführliche Arzt-Patientengespräch findet meist teuer erkauft beim Wahlarzt und nicht mehr beim niedergelassenen Allgemeinmediziner statt. Aus Kostengründen: Mehr als 7 Minuten pro Patient sind für Kassenärzte ein Verlustgeschäft, da von der zuständigen Krankenkasse nicht vergütet. Dabei wäre der ärztliche Primärversorger als Medical Manager die ideale Drehscheibe zwischen Forschung, Praxis und Spitzenmedizin. Gesundheit liegt also im Spannungsfeld vieler Interessen und es stellt sich die Frage, wie der Mensch wieder in den Mittelpunkt der Medizin gestellt werden kann und ob Bürokratie und ökonomische Vorgaben sich dieser Idee unterordnen. Als kleinen Therapieanstoß können Experten in meryns sprechzimmer dazu kritisches Denken, kreative Ideen und das Testen neuer Wege beisteuern. Werden Krankenhäuser also zunehmend zu Profit-Centern? Was sind primäre Versorgungszentren? Warum sind die Wartezeiten auf therapieentscheidende Untersuchungen so lange? Wie werden Leistungen vergütet? Wird der Hausarzt durch Telemedizin ersetzt? Welche Rolle spielt die Pharmaindustrie und wie sieht ein optimales Gesundheitswesen der Zukunft aus? Unter der Gesprächsleitung von Siegfried Meryn diskutieren dazu in Meryns sprechzimmer: Dr. Gernot Rainer, Lungenfacharzt und Intensivmediziner, Autor von Kampf der Klassenmedizin, Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer Österreich und Dr.in Sigrid Pilz Wiener Pflege- Patientinnen- und Patientenanwältin.
22:45
Lebensraum Wiener Zentralfriedhof; In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang. Ein Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof offenbart den Wahrheitsgehalt des legendären Ausspruchs von Falco. Ehrengräber, Gruftanlagen und so manche extravaganten Bestattungswünsche zeugen heute am größten der Wiener Friedhöfe vom Leben und Sterben außergewöhnlicher Persönlichkeiten. Ganz nebenbei ist die Grabanlage aber auch zu einem der beliebtesten Touristenziele, sowie viel frequentiertes Naherholungsgebiet geworden. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen Totenruhe und Lebensraum so nah beieinander. Die Produktion wurde gefördert durch den Fernsehfonds Austria.
23:35
Der wilde Wald der Kaiserin; AUT

Ein verträumtes Jagdschlössl im Wald nahe dem Stadtgebiet von Wien. 25 Quadratkilometer einsame Naturpracht für eine tragische Kaiserin. Park und Schloss - heute das Areal des Lainzer Tiergartens - waren ein Geschenk von Kaiser Franz Josef I. an Kaiserin Elisabeth. Touristen dürfen die markierten Wege nicht verlassen, gerade aber dort - abseits der Öffentlichkeit - sprießt das Leben, absolut wild und absolut geschützt. Regie: Thomas Rilk.

00:20
Wiener Wälder - Grüne Juwele; AUT

Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt in verbautem Gebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch erstaunlicherweise hundertfünfzig Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. Von hier aus wird die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgt. Auch das ist Wien: Über zweitausend Meter hoch ragen die Gipfel in den Himmel, überschauen im Winter eisige Plateaus und im Sommer blühende Almen. Georg Rihas filmischer Streifzug führt durch das Erlebnis Wald in all seiner unglaublichen Vielfalt im Wandel der Jahreszeiten. Ein Film von Georg Riha Koproduktion ORF/Stadt Wien.

01:10
Reise durch den Lungau; Der Lungau zählt zu den faszinierendsten Gegenden Salzburgs. Die Dokumentation portraitiert Menschen, die hier leben und die langjährigen Traditionen pflegen. Vom Lungau aus zogen die Sauschneider, frühe Wanderarbeiter, in die Gebiete der ehemaligen habsburgischen Kronländer und nach Bayern, um die Eber zu kastrieren - sie waren hoch geachtete und fürstlich entlohnte Spezialisten. Regisseur Gerald Groß hat einen der letzten von ihnen getroffen - sein Gäu war bis in die 1960er Jahre die Oberpfalz. Ein Förster aus dem Ausseer Land ist hier ansässig geworden und er hat junge Musikanten um sich versammelt: die Lungauer Aufgeiger. Beim Jubiläumsschießen der Stoamugl-Musikanten am Prebersee wird nicht direkt auf die Scheiben gezielt, sondern auf deren Spiegelbild im Wasser. Das Wasserscheiben-Schießen hat eine lange Tradition und ist nur auf ganz wenigen Moorseen überhaupt möglich.
01:55
Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft; UT

Volkskrankheit Schmerz: In Österreich leben etwa 1, Millionen Schmerzpatienten. Schmerzen zu haben ist für jeden Menschen unangenehm und wird von dem Wunsch begleitet, sie möglichst schnell loszuwerden. Prinzipiell hat der Schmerz hat seine Funktion als Warnsignal. Er zeigt auf, dass unser Körper Schaden genommen hat, der behoben bzw. auskuriert werden muss. Gleichzeitig lernen wir auch aus Schmerzen und haben ein sogenanntes Schmerzgedächtnis, das sich auch verselbständigen kann. Hätten wir kein Schmerzen, würden wir Gefahr laufen, an unseren Verletzungen zu sterben. So kann eine Betäubung der Schmerzwahrnehmung zwar eine Linderung des Gefühlszustandes mit sich bringen, allerdings keine unmittelbare Heilung. Daher ist es wichtig, dem Schmerz auf den Grund zu gehen. Die häufigsten Arten sind Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen aber auch Nervenschmerzen sowie psychogene Schmerzen, also Schmerzen, die einen seelischen Ursprung haben. Wenn spezifische Schmerzen länger als 6 Monate anhalten, dann spricht man von chronischen Schmerzen. Die chronische Schmerzkrankheit entsteht, wenn der Schmerz seine eigentliche Funktion als Warnsignal verloren hat und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt. Eine Chronifizierung entsteht aus vielen unterschiedlichen Gründen, oft jedoch aus der Ursache, dass Schmerzen über eine längere Zeit unbehandelt bleiben oder ungenügend behandelt werden. Zu körperlichen Beschwerden kommen dann oft psychische und soziale Probleme hinzu, die den Alltag und das Berufsleben massiv beeinträchtigen. In Österreich ist die Schmerzmedizin in den letzten Jahren in die Kritik geraten, denn obwohl die Zahl Betroffener steigt, wurden aus Ressourcegründen Schmerzzentren geschlossen. Wer sind also die Ansprechpartner für die PatientInnen, inwieweit nimmt sich die Medizin dieses Themas an, was ist die Funktion der Schmerzzentren in Österreich und was versteht man unter multimodalen Schmerztherapien? treffpunkt medizin geht diesen Fragen nach und hat mit Betroffenen, Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologinnen und Selbsthilfegruppen gesprochen. (Doku 2017) Die preisgekrönte Reihe treffpunkt medizin rückt immer Mittwochs im Doppelschlag mit MERYNS sprechzimmer medizinische Forschung und Wissenschaft ins Bild. Thema diesmal bei treffpunkt medizin: Chronischer Schmerz - Geißel der modernen Gesellschaft.

02:45
Kultur Heute
03:05
UT

Diesmal zu Gast bei erLesen: Schauspielerin Adele Neuhauser, Autor und Musiker Sven Regener und Schauspielerin Grischka Voss. Ausnahmekünstler mit starkem Charakter und faszinierenden Geschichten versammeln sich diesmal in Heinz Sichrovskys Bücherwelt. Ob in Vier Frauen und ein Todesfall oder als Bibi Fellner im Wiener Tatort, Adele Neuhauser zählt längst zu den profiliertesten Schauspielerinnen der Gegenwart. Ich war mein größter Feind resümiert sie in ihrer Autobiografie, die ein Leben voller Neugier und Mut, aber auch voller schmerzlicher Entscheidungen, Selbstmordversuchen und Trauer nacherzählt. Mit Herr Lehmann wurde Sven Regener berühmt, jedes weitere Werk vergrößerte seine Fangemeinde. Die Kultfigur taucht freilich auch im neuen Roman Wiener Straße auf, der das Lebensgefühl im Berlin der 80er-Jahre voller schräger Charaktere und Erlebnisse beschreibt - und damit auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis landete. Grischka Voss ist in einer neurotischen Künstlerfamilie aufgewachsen, innerhalb von drei Jahren hat sie nicht nur ihren Vater Gert Voss, sondern auch ihre Mutter und Großmutter verloren. Im Buch Wer nicht kämpft, hat schon verloren ermöglicht die Schauspielerin und Regisseurin einen Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt, der sie von Geburt weg angehört hat - von Erlebnissen mit Claus Peymann über Peter Zadek bis Thomas Bernhard -, erzählt aber auch von ihrem steinigen Weg in der Branche.

04:00
Patient Gesundheitssystem - noch zu retten; Patient Gesundheitssystem - noch zu retten? Die eine Seite: Gesundheitssysteme auf dem internationalen Prüfstand. Eine Mitte 2017 im Fachmagazin Lancet veröffentlichte amerikanische Studie vergleicht die Todesrate nach bestimmten Krankheiten wie Tuberkulose oder gut therapierbaren Krebsarten in 195 Ländern dieser Erde: Österreich belegt dabei weit nach der Schweiz, aber einiges vor Deutschland den guten 14. Platz. Die andere Seite: Patienten in übervollen Wartezimmern, Krankenbetten auf Ambulanzgängen, ewige Wartezeiten auf therapieentscheidende Untersuchungen, überarbeitete Ärzte und frustrierte Patienten. Kurz: Im Alltag und in den Spitälern ordiniert scheinbar die Zweiklassenmedizin. Das ausführliche Arzt-Patientengespräch findet meist teuer erkauft beim Wahlarzt und nicht mehr beim niedergelassenen Allgemeinmediziner statt. Aus Kostengründen: Mehr als 7 Minuten pro Patient sind für Kassenärzte ein Verlustgeschäft, da von der zuständigen Krankenkasse nicht vergütet. Dabei wäre der ärztliche Primärversorger als Medical Manager die ideale Drehscheibe zwischen Forschung, Praxis und Spitzenmedizin. Gesundheit liegt also im Spannungsfeld vieler Interessen und es stellt sich die Frage, wie der Mensch wieder in den Mittelpunkt der Medizin gestellt werden kann und ob Bürokratie und ökonomische Vorgaben sich dieser Idee unterordnen. Als kleinen Therapieanstoß können Experten in meryns sprechzimmer dazu kritisches Denken, kreative Ideen und das Testen neuer Wege beisteuern. Werden Krankenhäuser also zunehmend zu Profit-Centern? Was sind primäre Versorgungszentren? Warum sind die Wartezeiten auf therapieentscheidende Untersuchungen so lange? Wie werden Leistungen vergütet? Wird der Hausarzt durch Telemedizin ersetzt? Welche Rolle spielt die Pharmaindustrie und wie sieht ein optimales Gesundheitswesen der Zukunft aus? Unter der Gesprächsleitung von Siegfried Meryn diskutieren dazu in Meryns sprechzimmer: Dr. Gernot Rainer, Lungenfacharzt und Intensivmediziner, Autor von Kampf der Klassenmedizin, Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer Österreich und Dr.in Sigrid Pilz Wiener Pflege- Patientinnen- und Patientenanwältin.
04:45
UT

Diesmal zu Gast bei erLesen: Schauspielerin Adele Neuhauser, Autor und Musiker Sven Regener und Schauspielerin Grischka Voss. Ausnahmekünstler mit starkem Charakter und faszinierenden Geschichten versammeln sich diesmal in Heinz Sichrovskys Bücherwelt. Ob in Vier Frauen und ein Todesfall oder als Bibi Fellner im Wiener Tatort, Adele Neuhauser zählt längst zu den profiliertesten Schauspielerinnen der Gegenwart. Ich war mein größter Feind resümiert sie in ihrer Autobiografie, die ein Leben voller Neugier und Mut, aber auch voller schmerzlicher Entscheidungen, Selbstmordversuchen und Trauer nacherzählt. Mit Herr Lehmann wurde Sven Regener berühmt, jedes weitere Werk vergrößerte seine Fangemeinde. Die Kultfigur taucht freilich auch im neuen Roman Wiener Straße auf, der das Lebensgefühl im Berlin der 80er-Jahre voller schräger Charaktere und Erlebnisse beschreibt - und damit auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis landete. Grischka Voss ist in einer neurotischen Künstlerfamilie aufgewachsen, innerhalb von drei Jahren hat sie nicht nur ihren Vater Gert Voss, sondern auch ihre Mutter und Großmutter verloren. Im Buch Wer nicht kämpft, hat schon verloren ermöglicht die Schauspielerin und Regisseurin einen Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt, der sie von Geburt weg angehört hat - von Erlebnissen mit Claus Peymann über Peter Zadek bis Thomas Bernhard -, erzählt aber auch von ihrem steinigen Weg in der Branche.

05:35
Kultur Heute
06:40
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Mallorca; UT

Mallorca, die Urlaubsinsel der Deutschen, ist nicht gerade bekannt für Gourmettourismus. Es gibt Vertrautes: Döner, Brathendl, Currywurst. Und es gibt neuerdings Sternelokale auf der Insel. Aber Gernstl ist mit seinem Team unterwegs, um herausfinden, was die Mallorquiner essen, was sie gegessen haben, bevor die Touristen kamen. Sie sind auf der Suche nach guten, ehrlichen Lebensmitteln.

09:50
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Veneto; UT

Gernstl reist in das Veneto. Die italienische Region erstreckt sich von den Alpen bis in die Poebene und wird im Westen vom Gardasee und im Osten von der Adria begrenzt. Gernstls Ermittlungen beginnen in Valdobbiadene, im Herzen des Veneto.

10:35
Italien, meine Liebe: Die Küste Liguriens; Der Küstenabschnitt zwischen Ventimiglia an der französischen Grenze und San Remo ist von blumenreichen Gärten und Beeten gesäumt. In einem typischen ligurischen Tal liegt Vallebona. Bis vor ein paar Jahrzehnten waren die landwirtschaftlichen Terrassen dieser Gegend bekannt für ihre Fülle an Orangenbäumen. Weiter östlich liegt ein Paradies für Kletterer. Mario Nebiolo erklimmt regelmäßig die steilen Berge. Der Bildhauer und Maler steigt mit Farbeimer und Pinsel an Felswänden entlang und malt überlebensgroße Köpfe und Figuren auf die verlassenen Steinbrüche. Umgeben von Bergen erstreckt sich Genua majestätisch an der Küste. Hinter dem Porto Antico liegt die größte zusammenhängende, europäische Altstadt. Einzigartige historische Bauschätze geben Genua den Spitznamen „La Superba“. Am Stadtrand liegt der imposante Friedhof Staglieno. Emilia Bruzzo kümmert sich zurzeit um die aufwendigen Restaurierungsarbeiten. Ein diesseitiger Ort der Erholung liegt etwas weiter östlich von Genua am Golfo Paradiso. Das mondäne, auf einer Halbinsel gelegene Hafenstädtchen Portofino sieht aus wie von Hollywood ersonnen. Tatsächlich diente es mehreren amerikanischen Blockbustern als Kulisse. Alberto Girani, studierter Botaniker und Direktor des Naturparks von Portofino, zeigt eine Ecke Liguriens, in der trotz Urbanisierung und Tourismus die ursprüngliche Natur erhalten geblieben ist. Weiter Richtung Osten an der Küste entlang liegen die fünf ligurischen Juwelen – die Cinque Terre. Mit Silvia Olivari, Rangerin des Nationalparks Cinque Terre, ist das Kamerateam unterwegs in dieser einzigartigen Umgebung. Gleich hinter dem Meer ziehen sich endlose Oliven- und Wein-Terrassen die Berge hinauf. „Kathedralen Liguriens“ werden sie genannt. Diese einzigartige Symbiose zwischen Natur und Kultur wird auch Parco dellUomo genannt – Park des Menschen.
11:30
R: Elisabeth Eisner... Tauernzauber - Von Unterzeiring zum Großen Bösenstein; Von allen Passstraßen, die in Österreich den Alpenhauptkamm überqueren, ist jene über Hohentauern mit 1270 Metern die niedrigste. Einstmals als Gastarbeiterroute in den Ferienzeiten wegen Stau- und Unfallhäufigkeit berüchtigt und gefürchtet, erschließt diese Straße heute wahre Zauberwelten in den Niederen Tauern. Die 188. Folge Klingendes Österreich blickt auf ursteirische Gebirgslandschaften, wie die Wölzer-, Rottenmanner- und Triebener Tauern, zeigt kulturelle Besonderheiten und bringt die Ruhe und Schönheit der Landschaft mit ihren Wiesen, Seen, Almen und Wäldern zwischen Oberzeiring und Hohentauern zur Geltung. Ein Film von Elisabeth Eisner.
12:30
Panorama
12:45
Reise durch den Lungau; Der Lungau zählt zu den faszinierendsten Gegenden Salzburgs. Die Dokumentation portraitiert Menschen, die hier leben und die langjährigen Traditionen pflegen. Vom Lungau aus zogen die Sauschneider, frühe Wanderarbeiter, in die Gebiete der ehemaligen habsburgischen Kronländer und nach Bayern, um die Eber zu kastrieren - sie waren hoch geachtete und fürstlich entlohnte Spezialisten. Regisseur Gerald Groß hat einen der letzten von ihnen getroffen - sein Gäu war bis in die 1960er Jahre die Oberpfalz. Ein Förster aus dem Ausseer Land ist hier ansässig geworden und er hat junge Musikanten um sich versammelt: die Lungauer Aufgeiger. Beim Jubiläumsschießen der Stoamugl-Musikanten am Prebersee wird nicht direkt auf die Scheiben gezielt, sondern auf deren Spiegelbild im Wasser. Das Wasserscheiben-Schießen hat eine lange Tradition und ist nur auf ganz wenigen Moorseen überhaupt möglich.
13:35
Südtirol - Berge und Traditionen; Südtirol mit seinen grandiosen Dolomiten ist eine weltbekannte und überaus beliebte Urlaubs-Region. Doch es gibt sie noch, die unberührten Paradiese im Norden Italiens in den Monti Pallidi, den bleichen Bergen. Der Film zeigt spektakuläre Kletterrouten am Sellastock, atemberaubende Panoramabilder vom Schlern und dem Rosengarten. Erzählt wird von Männern wie Luis Trenker, die mit ihren sensationellen Aufnahmen die Dolomiten weltberühmt gemacht haben. Das Filmteam hat faszinierende Bilder von Steinadlern, Murmeltieren und Wanderfalken eingefangen. Die letzten Paradiese zeigt uralte Kirchenbräuche wie die Bittgänge der Ladiner über mehrere Dolomitenpässe im Grödnertal, mittelalterliche Ritterkämpfe in der Festung Runkelstein und farbenfrohe Trachtenumzüge im Grödnertal. Das Kamerateam besucht einen historischen Bauernmarkt in der Altstadt Bozens und hilft mit bei der traditionellen Weinlese weltbekannter Marken wie Lagrein oder Gewürztraminer. Die Dolomiten in Südtirol zählen zu den eindrucksvollsten und geschichts-trächtigsten Berglandschaften Europas. Im Juni 2009 wurden sie von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben.
14:25
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Veneto; UT

Gernstl reist in das Veneto. Die italienische Region erstreckt sich von den Alpen bis in die Poebene und wird im Westen vom Gardasee und im Osten von der Adria begrenzt. Gernstls Ermittlungen beginnen in Valdobbiadene, im Herzen des Veneto.

15:15
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Mallorca; UT

Mallorca, die Urlaubsinsel der Deutschen, ist nicht gerade bekannt für Gourmettourismus. Es gibt Vertrautes: Döner, Brathendl, Currywurst. Und es gibt neuerdings Sternelokale auf der Insel. Aber Gernstl ist mit seinem Team unterwegs, um herausfinden, was die Mallorquiner essen, was sie gegessen haben, bevor die Touristen kamen. Sie sind auf der Suche nach guten, ehrlichen Lebensmitteln.

16:05
Italien, meine Liebe: Die Küste Liguriens; Der Küstenabschnitt zwischen Ventimiglia an der französischen Grenze und San Remo ist von blumenreichen Gärten und Beeten gesäumt. In einem typischen ligurischen Tal liegt Vallebona. Bis vor ein paar Jahrzehnten waren die landwirtschaftlichen Terrassen dieser Gegend bekannt für ihre Fülle an Orangenbäumen. Weiter östlich liegt ein Paradies für Kletterer. Mario Nebiolo erklimmt regelmäßig die steilen Berge. Der Bildhauer und Maler steigt mit Farbeimer und Pinsel an Felswänden entlang und malt überlebensgroße Köpfe und Figuren auf die verlassenen Steinbrüche. Umgeben von Bergen erstreckt sich Genua majestätisch an der Küste. Hinter dem Porto Antico liegt die größte zusammenhängende, europäische Altstadt. Einzigartige historische Bauschätze geben Genua den Spitznamen „La Superba“. Am Stadtrand liegt der imposante Friedhof Staglieno. Emilia Bruzzo kümmert sich zurzeit um die aufwendigen Restaurierungsarbeiten. Ein diesseitiger Ort der Erholung liegt etwas weiter östlich von Genua am Golfo Paradiso. Das mondäne, auf einer Halbinsel gelegene Hafenstädtchen Portofino sieht aus wie von Hollywood ersonnen. Tatsächlich diente es mehreren amerikanischen Blockbustern als Kulisse. Alberto Girani, studierter Botaniker und Direktor des Naturparks von Portofino, zeigt eine Ecke Liguriens, in der trotz Urbanisierung und Tourismus die ursprüngliche Natur erhalten geblieben ist. Weiter Richtung Osten an der Küste entlang liegen die fünf ligurischen Juwelen – die Cinque Terre. Mit Silvia Olivari, Rangerin des Nationalparks Cinque Terre, ist das Kamerateam unterwegs in dieser einzigartigen Umgebung. Gleich hinter dem Meer ziehen sich endlose Oliven- und Wein-Terrassen die Berge hinauf. „Kathedralen Liguriens“ werden sie genannt. Diese einzigartige Symbiose zwischen Natur und Kultur wird auch Parco dellUomo genannt – Park des Menschen.
17:00
ZIB 100
17:05
Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener: In Savoyen; DEU

In Savoyen In Savoyen warten Catherine und Christian Finas mit zwei Gängen auf Sarah Wiener. Zuerst gibt es Mangold-Schnecken in Blätterteig, gefolgt von Gämse mit Polenta und roten Beeren. Die Zubereitung an sich ist schon nicht einfach, doch wesentlich schwerer ist es, eine Gämse zu jagen. Die Berge sind steil, die Gämsen flink, und die Erinnerung an das erste Haustier ist bei Sarah Wiener nicht weit.

17:55
Italien, meine Liebe: Die Küste der Toskana; „Perle des Tyrrhenischen Meeres“ – so nennen die Einwohner von Viareggio liebevoll ihre Stadt. Vor der Küste liegt das Pelagos-Meeresschutzgebiet, ein großes Walschutzgebiet zwischen Italien und Frankreich. Meeresbiologe Silvio Nuti fährt mit seinen Kollegen fast täglich hinaus aufs Meer, um eine große Delfinschule zu beobachten. Direkt hinter Viareggio erstreckt sich der Parco Regionale delle Alpi Apuane. Diese imposante Bergwelt aus tiefen Schluchten, zahlreichen Höhlen und blendend weißem Marmor hat die Stadt Carrara weltweit berühmt gemacht. Schon Michelangelo verwendete für seine Arbeiten den „Marmo Statuario“ aus Carrara. Franco Barattini besitzt heute den historischen Steinbruch Michelangeolos. Weiter südlich entlang der Küste kommt man zu einem Teil der Toskana, der noch weitgehend unbekannt ist: die Küste der Etrusker. Breite Strände mit hellem, feinem Sand liegen an einem kobaltblauen Meer. Die Bucht von Baratti, einer der schönsten Strände in der Toskana. Nur ein paar Meter hinter dem Strand von Baratti liegt eine archäologische Ausgrabungsstätte. Hier werden die Überreste von Populonia, einer Stadt der Etrusker, frei gelegt. Ihre Geschichte reicht bis in das 9. Jahrhundert vor Christus, als Populonia ein bedeutendes Eisenerzzentrum des gesamten Mittelmeerraums war. Mit der Archäologin Marta Coccoluto geht das Kamerateam auf Entdeckungstour. Bolgheri, das kleine Dorf an der etruskischen Küste, liegt eingetaucht in eine Landschaft aus Weinbergen und Olivenhainen. Durch ein Schloss aus rotem Backstein tritt man in das Dorf mit seinen gepflasterten Gassen und alten, mit Geranien geschmückten Steinhäusern. Früher wurden in Bolgheri Tulpen gezüchtet, heute floriert der Weinanbau. Raffaella Rotunno, Mitarbeiterin eines Weinguts, gibt Einblick in ihre Arbeit. Weiter südlich an der tyrrhenischen Küste entlang, liegt der sogenannte wilde Westen der Toskana: die Maremma, der landschaftlich ursprünglichste Teil der Region.
18:50
Italien, meine Liebe: Die Küste Kampaniens; Seit Jahrhunderten hebt und senkt sich die Küste bei Pozzuoli um mehrere Meter. In diesem Gebiet liegt die Solfatara, ein 150 Quadratkilometer großer Supervulkan. Die antike Stadt Baia – auf der anderen Seite der Bucht, direkt gegenüber von Pozzuoli gelegen – war der mondänste Vergnügungsort des Römerreichs. Ein Großteil der antiken Pracht ist durch die unterirdischen Vulkanaktivitäten langsam im Meer versunken. Ein Team aus Biologen, Forschern und Architekten erforscht jetzt die Unterwasser-Überreste. Auf der anderen Seite vom Golf von Neapel steht der schlafende Riese: der Vesuv. Der Vulkan war in der Vergangenheit sehr aktiv, aber seit dem letzten Ausbruch 1944 befindet er sich in einer Ruhephase. Das mediterrane Klima und die äußerst fruchtbaren vulkanischen Böden machen die Landwirtschaft rund um den Vulkan sehr ergiebig. Am Fuße des Vesuvs wird auf dem schwarzen Lavasand eine einzigartig aromatische Tomatensorte angebaut. Salvatore Acampora ist der zweitgrößte Produzent der Region. Nach einem Besuch im historischen Stadtzentrum von Neapel geht es 80 Kilometer weiter in den Süden: Am Südrand der sorrentinischen Halbinsel liegt die Küste von Amalfi. Sie verdankt ihren Ruhm einer spektakulären Steilküste mit malerischen Orten. Seit 1997 gehört sie zum Unesco-Welterbe. Die Punta Campanella ist die natürliche Grenze zwischen dem Golf von Neapel und dem Golf von Sorrent und seit 1997 Natur- und Meeresschutzgebiet. Antonino Miccio leitet ein Team von Umweltschützern, das in dem Schutzgebiet gegen den Plastikmüll kämpft. Denn die Gewässer rund um Punta Campanella sind Lebensraum für eine Vielzahl von gefährdeten Tieren und Pflanzen.
19:50
Kultur Heute
20:15
Pferdemenschen (1/3);
21:05
Unter der Leitung von ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und Journalist Peter Pelinka diskutieren Chefredakteurinnen und Chefredakteure österreichischer Printmedien über aktuelle Themen, die Österreich bewegen.
21:55
Kenia: Tabu-Thema Sex; Kenia und Österreich haben zumindest eines gemeinsam: Denn der Oberste Gerichtshof erklärte nach Kritik der Opposition die Präsidentenwahl im August dieses Jahres für ungültig, Grund war ein Hackerangriff auf die Wahlbehörde. Die Wahl, bei der Amtsinhaber Uhuru Kenyatta gewann, musste im Herbst wiederholt werden. Bereits bei der letzten Präsidentschaftswahl im Jahr 2007 kam es zu massiven Protesten, Ausschreitungen und auch Gewaltausbrüchen. Mehr als 1.200 Menschen wurden damals getötet, 600.000 mussten fliehen. Hintergrund waren vor allem Stammesfehden - das Luo-Volk im Westen fühlte sich von der Regierung in Nairobi vernachlässigt. Die Menschen in Kisumu, in der Nähe des Victoriasees, gehören ebenfalls zu den Luo. Die Männer in diesem traditionell patriarchalisch strukturierten Volk arbeiten wenig, kümmern sich kaum um ihre Familien und unterhalten verschiedene Liebschaften, was zu steigenden HIV-Raten in der Region führt. Die Hilfsorganisation CARE Österreich kämpft mit Aufklärungskampagnen dagegen an. Themen sind neben HIV auch Bevölkerungswachstum, Frauenrechte und Unterernährung. Denn bis heute sterben in Kenia immer noch 5 Prozent der Kinder, bevor sie fünf Jahre alt werden. Frauen bekommen durchschnittlich vier bis fünf Kinder - denn über Sex und Familienplanung wird nicht gesprochen. Das Thema ist tabu.
22:30
Peter Fritz diskutiert mit einer Runde von hochkarätigen EU-Korrespondenten und Politikern jene Themen, die Europa bewegen. Die Diskussion liefert Einblicke in die spannendsten, aktuellen Themen der Woche aus europäischer Sicht. Was bedeuten die Entscheidungen auf EU-Ebene für die Welt, letztlich für jede Österreicherin, jeden Österreicher. Die Sendung gibt Antworten die zum Verständnis europäischer Themen aus österreichischer Sicht beitragen. EU Politik hautnah erlebt.
00:55
16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv;
01:40
Klassiker der Reportage;
02:10
Kenia: Tabu-Thema Sex; Kenia und Österreich haben zumindest eines gemeinsam: Denn der Oberste Gerichtshof erklärte nach Kritik der Opposition die Präsidentenwahl im August dieses Jahres für ungültig, Grund war ein Hackerangriff auf die Wahlbehörde. Die Wahl, bei der Amtsinhaber Uhuru Kenyatta gewann, musste im Herbst wiederholt werden. Bereits bei der letzten Präsidentschaftswahl im Jahr 2007 kam es zu massiven Protesten, Ausschreitungen und auch Gewaltausbrüchen. Mehr als 1.200 Menschen wurden damals getötet, 600.000 mussten fliehen. Hintergrund waren vor allem Stammesfehden - das Luo-Volk im Westen fühlte sich von der Regierung in Nairobi vernachlässigt. Die Menschen in Kisumu, in der Nähe des Victoriasees, gehören ebenfalls zu den Luo. Die Männer in diesem traditionell patriarchalisch strukturierten Volk arbeiten wenig, kümmern sich kaum um ihre Familien und unterhalten verschiedene Liebschaften, was zu steigenden HIV-Raten in der Region führt. Die Hilfsorganisation CARE Österreich kämpft mit Aufklärungskampagnen dagegen an. Themen sind neben HIV auch Bevölkerungswachstum, Frauenrechte und Unterernährung. Denn bis heute sterben in Kenia immer noch 5 Prozent der Kinder, bevor sie fünf Jahre alt werden. Frauen bekommen durchschnittlich vier bis fünf Kinder - denn über Sex und Familienplanung wird nicht gesprochen. Das Thema ist tabu.
02:40
Unter der Leitung von ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und Journalist Peter Pelinka diskutieren Chefredakteurinnen und Chefredakteure österreichischer Printmedien über aktuelle Themen, die Österreich bewegen.
03:30
Peter Fritz diskutiert mit einer Runde von hochkarätigen EU-Korrespondenten und Politikern jene Themen, die Europa bewegen. Die Diskussion liefert Einblicke in die spannendsten, aktuellen Themen der Woche aus europäischer Sicht. Was bedeuten die Entscheidungen auf EU-Ebene für die Welt, letztlich für jede Österreicherin, jeden Österreicher. Die Sendung gibt Antworten die zum Verständnis europäischer Themen aus österreichischer Sicht beitragen. EU Politik hautnah erlebt.
04:15
16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv;
05:05
Kultur Heute