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ORF 3
06:00
Fernsehen wie damals
07:00
WETTER/INFO
09:00
zeit.geschichte
09:55
Konstituierung des Burgenländischen Landtages und Wahl des Landeshauptmannes

Am Montag, dem 17. Februar 2020 tritt der neu gewählte Burgenländische Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Nach der Wahl des Landtagspräsidiums steht die Wahl der neuen SPÖ-Alleinregierung mit dem designierten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil an der Spitze im Mittelpunkt der Sitzung. ORF Burgenland Politredakteurin Patricia Spieß wird die Sondersendung kommentieren. Sie wird dabei von Politexpertin Katrin Praprotnik unterstützt. Neben der Live-Berichterstattung aus dem Landtag sind auch Porträts der neuen politischen Verantwortungsträger und Beiträge über die Chronologie der politischen Ereignisse geplant.

12:15
Lotte Tobisch - Ansichten einer Grande Dame

AUT

(Dokumentation, AUT 2016) Grande Dame Lotte Tobisch-machte sich als Burg- und Filmschauspielerin einen Namen, 16 Jahre organisierte sie den Wiener Opernball. Sie füllte ihre Aufgabe als Präsidentin des Vereins Künstler helfen Künstlern mit der intensiven Betreuung von pensionierten Künstlerinnen und Künstler in einem Künstlerheim in Baden mit voller Tatkraft aus. Als Muse großer Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens des deutschsprachigen Raumes - von Theodor Adorno über Bruno Kreisky bis zu Ludwig von Ficker und Christine Lavant - hat sie die Gesellschaft Wiens über Jahrzehnte mitgeprägt. Nadia Weiss zeichnet in ihrem Film die wichtigsten Lebensstationen nach und nähert sich so einer einmaligen Frau, die einen scharfen Blick auf die österreichische Seele ihr eigen nennen konnte.

13:15
Fisser Blochziehen - Ein Fasnachtspiel im Oberinntal

Nur alle vier Jahre findet der ungewöhnliche Fasnachtsbrauch des Blochenziehens in Fiss im Tiroler Oberinntal statt. Dabei wird eine fast 30 Meter lange geschmückte Zirbe samt Ästen und Krone von Fasnachtsgestalten durch die engen Gassen des kleinen Dorfes gezogen. Das Blochenziehen, der Zug des Baumes durch das Dorf, symbolisiert die Frühjahrsarbeit mit dem Pflug, bei der die Erde aufgebrochen wird, um den Samen aufzunehmen. Bis weit in heidnische Zeiten soll dieser Brauch zurückgehen. Die bekanntesten Figuren bei diesem Fasnachtsbrauch sind der Bajazzl, der Spaßmacher, und die Scheller, die mit schweren Glocken durch die Gassen springen, um die Wintergeister zu vertreiben. Zu denen zählen auch Hexen und der Teufel. Gezogen wird der schwere Baum von Figuren aus dem Alltag von Fiss, von Jägern, Bauern, Wirtsleuten, Schustern und Kraxenträgern, Sennern und Sennerin- nen, Vogelhändlern, Wahrsagern, auch Bettlern. Hilfe erhalten sie bei ihrer schweren Arbeit von zwei seltsamen Figuren, einem Bär und einem Waldmenschen. Das Dorf Fiss liegt auf einer Hochebene oberhalb des Inns am Eingang zum Engadin.

14:00
Winter im Ultental

Auch der Wascht hat sich mit einer Kuhhaut in der Stube niedergelassen. Er schneidet sie zuerst in schmale Streifen, dann wird sie säuberlich enthaart, denn erst aus den glattrasierten Streifen kann die Heustrick, ein Lederseil, gezopft werden. Am Abend vor dem Dreikönigstag geht der Oberhofer Bauer, Luis, über seine schneebedeckten Fluren. Er betet den Rosenkranz und segnet dabei mit dem Kinigwasser seine Wiesen und Äcker. Am nächsten Tag steigt Luis mit seinem Bruder Wascht und vierzehn Nachbarn durch den tief verschneiten Wald zur Hochalm hinauf. Dort laden die Männer das Heu mit viel Geschick auf Schlitten, die sich schließlich auf den langen, vereisten Weg hinunter zum Hof machen. Die Oberhofer Mutter, Zilla, hat währenddessen groß aufgekocht und süße Ultner Mohnkrapfen gebacken. Denn das Heuziehen ist ein besonderer Tag und wird immer gefeiert.

15:00
Winter in Oberschwaben - zwischen Dreikönig und Ostern

Die Geschichte Oberschwabens war jahrhundertelang von den großen Ordensklöstern, von kleinen Fürsten und den fernen Schutzherren in Wien, den Habsburgern, geprägt. Erst die Unterschrift Napoleons und der Bau einer Eisenbahn vom Bodensee bis nach Ulm, quer durchs Land, öffnete dem entlegenen Oberschwaben die Tür zu den Nachbarn. Die Vergangenheit begleitet das Oberland, wie es von den Württembergern oft spöttisch genannt wurde, bis heute. In ihren strengen Festen, ihrem Glauben und in den unübersehbaren Zeugnissen jener Zeit, den Klöstern und Schlössern.

15:45
Expeditionen
16:35
ZIB 100
16:40
Die Wiener Ringstraße: Wie Wien zur Weltstadt wurde (1/3)

Sie gehört zu den prachtvollsten Boulevards der Welt: die Wiener Ringstraße. Es war Kaiser Franz Joseph persönlich, der die neue Prunkallee 1865 in einem glamourösen Festakt eröffnete, obwohl die meisten Gebäude auf dem neuen Boulevard noch gar nicht standen. Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 Millionen Quadratmeter wurden mit Gebäuden verbaut, 1,5 Millionen Quadratmeter hatten die Planer für Straßen, Plätze und Parkanlagen reserviert. Auch heute noch präsentiert sich die Ringstraße als eindrucksvolles Gesamtkunstwerk, in dem die imperiale Kultur des kaiserlichen Wien und die großbürgerliche Repräsentations-Architektur der Belle Epoque eine geglückte Liaision eingingen. Bis heute locken Bauten wie das Wiener Rathaus und das Parlament, aber auch Kulturpaläste wie die Staatsoper und das Kunsthistorisches Museum jedes Jahr Millionen Touristen nach Wien. Die Ringstraße war im Lauf der letzten eineinhalb Jahrhunderte aber immer wieder auch politisches Aufmarschgebiet: ob beim Staatsbegräbnis für Kaiser Franz Joseph 1916 oder bei den Massenkundgebungen der Wiener Sozialdemokratie zum 1. Mai - der Ring fungierte stets auch als Defilierfeld politisch widersprüchlicher Massenbewegungen. Heute ist der Ring mehr als eine prachtvolle Museumsmeile - er präsentiert sich auch als vitaler städtischer Erlebnisraum. Von der Regenbogen-Parade bis zum Massenspektakel des Wien-Marathons: der Ring lebt - und manchmal bebt er auch. Ein Boulevard der Kontraste. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

17:30
Die Wiener Ringstraße: Boulevard der Paläste (2/3)

Sie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus. Auf einer Länge von 5,2 Kilometern finden sich hier, aufgefädelt wie die Perlen an einer Kette, einige der zentralen Gebäude Wiens, fünf Paläste der Kultur, des Wissens, und der Verwaltung, wenn man so will: die Staatsoper, das Kunst- und das Naturhistorische Museum sowie das Rathaus und die Universität. In einem Parcours der Paläste lädt dieser Film zu einem Streifzug durch die Jahrtausende. Von den ältesten Zeugnissen der ägyptischen Hochkultur, die im Kunsthistorischen Museum zu bestaunen sind, bis zu den gesanglichen Kapriolen Anna Netrebkos in der Staatsoper, von der 25.000 Jahre alten Faszinationskraft der Venus von Willendorf im Naturhistorischen Museum bis zu einem der größten Luster Europas im Wiener Rathaus - nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele Kulturschätze auf so vergleichsweise kleinem Raum versammelt wie auf der Ringstraße - am Boulevard der Paläste. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

18:20
Die Wiener Ringstraße: Menschen auf der Ringstraße (3/3)

Die Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris: einer der prachtvollsten Boulevards der Welt. Dabei ist der Ring mehr als ein architektonischer Imponier-Korso: Er ist auch Arbeitsplatz für zehntausende Menschen. Einige dieser Menschen porträtiert dieser Film. Karl Heindl, Chefgarderobier und oberster Platzanweiser im Burgtheater, zum Beispiel: Er kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz denken als den Sprechtheater-Tempel am Ring. Oder Engelbert Auer, Chef de Rang im Café Landtmann: Herr Engelbert, wie er von seinen Gästen respektvoll genannt wird, ist Oberkellner vom Scheitel bis zur Sohle, einer, dem nicht nur seine Kundschaft, sondern auch die Lehrlingsausbildung im Café Landtmann ein Anliegen ist. Daneben werden auch andere Menschen am Ring vorgestellt, Menschen, die sich in unterschiedlichsten Bereichen betätigen: die Fiakerkutscherin Sissy Ringl, die Parlamentsstenographin Bettina Brixa, die Gartenarchitektik Marie-Luis Horvath, der Tramwayfahrer Richard Szabo, die langjährige Organisatorin des Wiener Opernballs, Lotte Tobisch, der Gärtner Michael Fiala und der Chef-Concierge des Hotels Imperial, Manfred Grassauer, der Theaterkarten für Peter Ustinov besorgte und mit Bruce Springsteen nächtens über Rockmusik diskutierte. Sie alle bürgen dafür, dass die Ringstraße nicht nur ein Boulevard mit Geschichte ist, sondern auch ein Boulevard der Gschichtl'n. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Die Opernball-Revue: Mode von damals

AUT

Glanz und Glamour kehren am Donnerstag, dem 20. Februar, in die Wiener Staatsoper ein, wenn wieder die Spitzen aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur beim Wiener Opernball zusammentreffen.

21:05
Die ORF III Opernball-Parade mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz verschonen niemanden, wenn sie auf skurrile Situationen und lustige Interviews zurückblicken.

21:55
Die Opernball-Verschwörung

AUT

Während tausende Gäste ahnungslos das rauschendste Fest des Wiener Faschings genießen, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf um den renommierten Opernball. Ein vermeintlich immer loyales Moderatorenduo hat wie es scheint versucht, diese österreichische Institution an einen Privatbieter zu verkaufen.

22:45
Die ORF III Faschingssitzung mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz sind zu richtigen Faschingsexperten geworden, seitdem sie gemeinsam den Wiener Opernball im ORF kommentieren. In der heurigen Opernballwoche durchforsten die beiden das ORF-Archiv nach lustigen Begebenheiten auf dem Ball der Bälle und nach sonstigem Närrischen, was sich hier aus der österreichischen Faschingsvergangenheit erhalten hat. Ein launiger ORF III Themenmontag, der diesmal ganz im Dienst der guten Laune steht.

23:35
Die Opernball-Verschwörung

AUT

Während tausende Gäste ahnungslos das rauschendste Fest des Wiener Faschings genießen, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf um den renommierten Opernball. Ein vermeintlich immer loyales Moderatorenduo hat wie es scheint versucht, diese österreichische Institution an einen Privatbieter zu verkaufen.

00:25
Die Opernball-Revue: Mode von damals

AUT

Glanz und Glamour kehren am Donnerstag, dem 20. Februar, in die Wiener Staatsoper ein, wenn wieder die Spitzen aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur beim Wiener Opernball zusammentreffen.

01:15
Die ORF III Opernball-Parade mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz verschonen niemanden, wenn sie auf skurrile Situationen und lustige Interviews zurückblicken.

02:00
Die ORF III Faschingssitzung mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz sind zu richtigen Faschingsexperten geworden, seitdem sie gemeinsam den Wiener Opernball im ORF kommentieren. In der heurigen Opernballwoche durchforsten die beiden das ORF-Archiv nach lustigen Begebenheiten auf dem Ball der Bälle und nach sonstigem Närrischen, was sich hier aus der österreichischen Faschingsvergangenheit erhalten hat. Ein launiger ORF III Themenmontag, der diesmal ganz im Dienst der guten Laune steht.

02:50
Die Opernball-Verschwörung

AUT

Während tausende Gäste ahnungslos das rauschendste Fest des Wiener Faschings genießen, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf um den renommierten Opernball. Ein vermeintlich immer loyales Moderatorenduo hat wie es scheint versucht, diese österreichische Institution an einen Privatbieter zu verkaufen.

03:35
Die ORF III Opernball-Parade mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz verschonen niemanden, wenn sie auf skurrile Situationen und lustige Interviews zurückblicken.

04:25
Fernsehen wie damals
05:15
Fernsehen wie damals
05:40
Die wunderbaren Kräfte der Hypnose

UT

Der medizinische Themenabend beschäftigt sich mit dem Einsatz von Hypnose u. a. in der Schmerzbehandlung und welche Wirkung Humor auf den Heilungsprozess haben kann.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
UT

. UT

Kopftuchverbot Das Kopftuch ist in den vergangenen Jahren zum Dauerthema in der österreichischen Politik geworden. Hamed Abboud erzählt „Geschichten aus meinem Bart“ Der syrische Schriftsteller Hamed Abboud flüchtete im Jahr 2012 nach Österreich. „Weitblicke“ mit Thomas Stipsits Bei uns in Stinatz gab es so Kopftuchinseln.

09:35
Orientierung
10:05
Lotte Tobisch - Ansichten einer Grande Dame

AUT

(Dokumentation, AUT 2016) Grande Dame Lotte Tobisch-machte sich als Burg- und Filmschauspielerin einen Namen, 16 Jahre organisierte sie den Wiener Opernball. Sie füllte ihre Aufgabe als Präsidentin des Vereins Künstler helfen Künstlern mit der intensiven Betreuung von pensionierten Künstlerinnen und Künstler in einem Künstlerheim in Baden mit voller Tatkraft aus. Als Muse großer Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens des deutschsprachigen Raumes - von Theodor Adorno über Bruno Kreisky bis zu Ludwig von Ficker und Christine Lavant - hat sie die Gesellschaft Wiens über Jahrzehnte mitgeprägt. Nadia Weiss zeichnet in ihrem Film die wichtigsten Lebensstationen nach und nähert sich so einer einmaligen Frau, die einen scharfen Blick auf die österreichische Seele ihr eigen nennen konnte.

10:50
Die ORF III Faschingssitzung mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz sind zu richtigen Faschingsexperten geworden, seitdem sie gemeinsam den Wiener Opernball im ORF kommentieren. In der heurigen Opernballwoche durchforsten die beiden das ORF-Archiv nach lustigen Begebenheiten auf dem Ball der Bälle und nach sonstigem Närrischen, was sich hier aus der österreichischen Faschingsvergangenheit erhalten hat. Ein launiger ORF III Themenmontag, der diesmal ganz im Dienst der guten Laune steht.

11:40
Panorama
11:55
Die ORF III Opernball-Parade mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz verschonen niemanden, wenn sie auf skurrile Situationen und lustige Interviews zurückblicken.

12:45
Die Opernball-Verschwörung

AUT

Während tausende Gäste ahnungslos das rauschendste Fest des Wiener Faschings genießen, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf um den renommierten Opernball. Ein vermeintlich immer loyales Moderatorenduo hat wie es scheint versucht, diese österreichische Institution an einen Privatbieter zu verkaufen.

13:30
Expeditionen
14:15
Die Wiener Ringstraße: Wie Wien zur Weltstadt wurde (1/3)

Sie gehört zu den prachtvollsten Boulevards der Welt: die Wiener Ringstraße. Es war Kaiser Franz Joseph persönlich, der die neue Prunkallee 1865 in einem glamourösen Festakt eröffnete, obwohl die meisten Gebäude auf dem neuen Boulevard noch gar nicht standen. Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 Millionen Quadratmeter wurden mit Gebäuden verbaut, 1,5 Millionen Quadratmeter hatten die Planer für Straßen, Plätze und Parkanlagen reserviert. Auch heute noch präsentiert sich die Ringstraße als eindrucksvolles Gesamtkunstwerk, in dem die imperiale Kultur des kaiserlichen Wien und die großbürgerliche Repräsentations-Architektur der Belle Epoque eine geglückte Liaision eingingen. Bis heute locken Bauten wie das Wiener Rathaus und das Parlament, aber auch Kulturpaläste wie die Staatsoper und das Kunsthistorisches Museum jedes Jahr Millionen Touristen nach Wien. Die Ringstraße war im Lauf der letzten eineinhalb Jahrhunderte aber immer wieder auch politisches Aufmarschgebiet: ob beim Staatsbegräbnis für Kaiser Franz Joseph 1916 oder bei den Massenkundgebungen der Wiener Sozialdemokratie zum 1. Mai - der Ring fungierte stets auch als Defilierfeld politisch widersprüchlicher Massenbewegungen. Heute ist der Ring mehr als eine prachtvolle Museumsmeile - er präsentiert sich auch als vitaler städtischer Erlebnisraum. Von der Regenbogen-Parade bis zum Massenspektakel des Wien-Marathons: der Ring lebt - und manchmal bebt er auch. Ein Boulevard der Kontraste. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

15:05
Die Wiener Ringstraße: Boulevard der Paläste (2/3)

Sie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus. Auf einer Länge von 5,2 Kilometern finden sich hier, aufgefädelt wie die Perlen an einer Kette, einige der zentralen Gebäude Wiens, fünf Paläste der Kultur, des Wissens, und der Verwaltung, wenn man so will: die Staatsoper, das Kunst- und das Naturhistorische Museum sowie das Rathaus und die Universität. In einem Parcours der Paläste lädt dieser Film zu einem Streifzug durch die Jahrtausende. Von den ältesten Zeugnissen der ägyptischen Hochkultur, die im Kunsthistorischen Museum zu bestaunen sind, bis zu den gesanglichen Kapriolen Anna Netrebkos in der Staatsoper, von der 25.000 Jahre alten Faszinationskraft der Venus von Willendorf im Naturhistorischen Museum bis zu einem der größten Luster Europas im Wiener Rathaus - nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele Kulturschätze auf so vergleichsweise kleinem Raum versammelt wie auf der Ringstraße - am Boulevard der Paläste. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

16:00
Die Wiener Ringstraße: Menschen auf der Ringstraße (3/3)

Die Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris: einer der prachtvollsten Boulevards der Welt. Dabei ist der Ring mehr als ein architektonischer Imponier-Korso: Er ist auch Arbeitsplatz für zehntausende Menschen. Einige dieser Menschen porträtiert dieser Film. Karl Heindl, Chefgarderobier und oberster Platzanweiser im Burgtheater, zum Beispiel: Er kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz denken als den Sprechtheater-Tempel am Ring. Oder Engelbert Auer, Chef de Rang im Café Landtmann: Herr Engelbert, wie er von seinen Gästen respektvoll genannt wird, ist Oberkellner vom Scheitel bis zur Sohle, einer, dem nicht nur seine Kundschaft, sondern auch die Lehrlingsausbildung im Café Landtmann ein Anliegen ist. Daneben werden auch andere Menschen am Ring vorgestellt, Menschen, die sich in unterschiedlichsten Bereichen betätigen: die Fiakerkutscherin Sissy Ringl, die Parlamentsstenographin Bettina Brixa, die Gartenarchitektik Marie-Luis Horvath, der Tramwayfahrer Richard Szabo, die langjährige Organisatorin des Wiener Opernballs, Lotte Tobisch, der Gärtner Michael Fiala und der Chef-Concierge des Hotels Imperial, Manfred Grassauer, der Theaterkarten für Peter Ustinov besorgte und mit Bruce Springsteen nächtens über Rockmusik diskutierte. Sie alle bürgen dafür, dass die Ringstraße nicht nur ein Boulevard mit Geschichte ist, sondern auch ein Boulevard der Gschichtl'n. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

16:55
ZIB 100
17:00
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (1/3)

AUT

Wien wandelt sich ständig – Plätze, die man zu kennen glaubte, verändern ihr Aussehen. In einem neu produzierten Dreiteiler widmet sich Erbe Österreich den vielen Häutungen dieser Stadt, angefangen vom Umbau in der Ringstraßenzeit, bis in die Gegenwart und auch die nahe Zukunft. Möglicherweise wird der Ring auch einmal eine große Fußgängerzone sein. In Teil eins geht es um die historischen Veränderungen der Inneren Stadt. Es ist noch nicht so lange her, da war die Kärntnerstraße befahren – die Autos brausten nur wenige Meter an der Westfassade des Stephansdoms vorbei. Aber auch sonst hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan: traditionelle Geschäfte sind gegangen, internationale Handelsketten haben sich in die besten Adressen eingekauft. R: Norman und Jonathan Vaughan.

17:40
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

AUT

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

18:30
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (3/3)

AUT

Die Wiener Vorstadt kannte die Masse der Wienerinnen und Wiener lange vor allem als Vergnügungsstätte. Nach Hietzing oder Döbling fuhr man bei schönem Wetter auf einen Tag hinaus, genoss die Sonne und amüsierte sich in einem der Tanzlokale. Am Abend brachte die Straßenbahn die Leute wieder nach Hause. Doch immer mehr Menschen kamen, um zu bleiben. Die hohe Lebensqualität nah am Wienerwald wog die weiten Wege zusehends auf. Der dritte und letzte Teil dieser ORFIII Serie zeigt die Veränderungen der Stadt in den Außenbezirken. In dem Maß, als die Stadt an Einwohnern zunahm, gewann auch der Wohnraum hier an Wert. Zu den einfachen Landhäusern gesellten sich mehrstöckige Zinshäuser. R: Norman und Jonathan Vaughan.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
R: Stefan Wolner... Bälle der Herzen – Liebesgeschichten in Frack und Seide

AUT

Der Ball war die Dating-Plattform von anno dazumal. Dort konnte man eine schnelle Liebschaft oder einen Partner kennen lernen. So manche prominente Liebe hat sich auf einem Ball oder einer Redoute entzündet, nicht zuletzt die legendäre Ehe von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth. Als der junge Franz den Cotillon mit Sisi tanzte, war es um ihn geschehen. Für niedrigere Stände waren die Regeln dieses Heiratsjahrmarktes durchaus streng. Alleinstehende Frauen durften nur in ihrer ersten Saison Weiß tragen. Für jede weitere Saison gab es ein abgestuftes Farbsystem in der weiblichen Ballkleidung, an der jeder Mann sofort erkennen konnte, wie oft die entsprechende Frau schon vergeblich versucht hatte, einen Partner zu finden. Die Dokumentation von Stefan Wolner und Harald Nestl stellt berühmte Liebesgeschichten vor, die auf Wiener Bällen entstanden sind.

21:05
Sehen und gesehen werden

AUT

Der Wiener Opernball - der Hausball der Wiener Staatsoper ist alljährlich DER gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison. Sehen und gesehen werden - beides ist nicht selbstverständlich - wie diese 45-minütigen Dokumentation von Lisbeth Bischoff zeigt. Und wenn die Pop-Art-Ikone Andy Warhol 1968 die Prophezeiung ausgegeben hat, dass in Zukunft jeder für 15 Minuten weltberühmt sein wird, ist das Schaulaufen auf der Feststiege wohl der beste Beweis der Erfüllung. Der Wiener Opernball - ein Tummelplatz der Eitelkeiten, der für viel Gesprächsstoff sorgt. Die Mitwirkenden sind Ballgäste und Medienvertreter, die sich durch das Dickicht der Wiener Oper kämpfen. In diesem Sinne: Alles Walzer.

21:55
Opernball - Die Gesprächsrunde

Der Wiener Opernball ist eine aus Österreich nicht mehr wegzudenkende Institution. Einst als Hofball gegründet, verleiht er der ehemaligen Kaiserstadt bis heute Glanz und gilt als der klare Höhepunkt des Wiener Faschings. Doch die Veranstaltung ist bei aller Beliebtheit nicht unumstritten. Auch ein Staatsoperndirektor sprach sich einmal gegen ihn aus. ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe, von der jährlichen Übertragung bestens opernballgeeicht, hat prominente Gäste zu dieser Opernball-Runde geladen und plaudert mit ihnen über die Bedeutung und Besonderheiten dieses Spektakels.

22:45
Opernball-Rückschau: Das Fest von 1973

AUT

Ein Zeitfenster zurück in die Geschichte der ORF-Berichterstattung über den Opernball: Exemplarisch ist der Opernball 1973 zu sehen, mit Stargästen wie Bruno Kreisky, Axel Springer, Karl Schranz und Franz Beckenbauer. Als Moderatoren treten ein junger Helmut Zilk und der damalige Doyen des Künstlerinterviews Heinz Fischer-Karwin auf.

23:50
R: Stefan Wolner... Bälle der Herzen – Liebesgeschichten in Frack und Seide

AUT

Der Ball war die Dating-Plattform von anno dazumal. Dort konnte man eine schnelle Liebschaft oder einen Partner kennen lernen. So manche prominente Liebe hat sich auf einem Ball oder einer Redoute entzündet, nicht zuletzt die legendäre Ehe von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth. Als der junge Franz den Cotillon mit Sisi tanzte, war es um ihn geschehen. Für niedrigere Stände waren die Regeln dieses Heiratsjahrmarktes durchaus streng. Alleinstehende Frauen durften nur in ihrer ersten Saison Weiß tragen. Für jede weitere Saison gab es ein abgestuftes Farbsystem in der weiblichen Ballkleidung, an der jeder Mann sofort erkennen konnte, wie oft die entsprechende Frau schon vergeblich versucht hatte, einen Partner zu finden. Die Dokumentation von Stefan Wolner und Harald Nestl stellt berühmte Liebesgeschichten vor, die auf Wiener Bällen entstanden sind.

00:40
Opernball - Die Gesprächsrunde

Der Wiener Opernball ist eine aus Österreich nicht mehr wegzudenkende Institution. Einst als Hofball gegründet, verleiht er der ehemaligen Kaiserstadt bis heute Glanz und gilt als der klare Höhepunkt des Wiener Faschings. Doch die Veranstaltung ist bei aller Beliebtheit nicht unumstritten. Auch ein Staatsoperndirektor sprach sich einmal gegen ihn aus. ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe, von der jährlichen Übertragung bestens opernballgeeicht, hat prominente Gäste zu dieser Opernball-Runde geladen und plaudert mit ihnen über die Bedeutung und Besonderheiten dieses Spektakels.

01:30
Opernball-Rückschau: Das Fest von 1973

AUT

ORF III blickt zurück auf die Geschichte der ORF-Berichterstattung über den Opernball.

02:35
Sehen und gesehen werden

AUT

Der Wiener Opernball ist alljährlich DER gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison und Tummelplatz der Eitelkeiten, der für viel Gesprächsstoff sorgt. Lisbeth Bischoff hat das illustre Geschehen 2018 dokumentiert.

03:20
Bälle der Herzen – Liebesgeschichten in Frack und Seide

AUT

So manch prominente Liebe hat sich auf einem Ball entzündet. Als der junge Franz mit Sisi den Cotillon tanzte, war es um ihn geschehen...

04:10
Opernball - Die Gesprächsrunde

Der Wiener Opernball ist eine aus Österreich nicht mehr wegzudenkende Institution. Einst als Hofball gegründet, verleiht er der ehemaligen Kaiserstadt bis heute Glanz und gilt als der klare Höhepunkt des Wiener Faschings. Doch die Veranstaltung ist bei aller Beliebtheit nicht unumstritten. Auch ein Staatsoperndirektor sprach sich einmal gegen ihn aus. ORF-III-Moderator Karl Hohenlohe, von der jährlichen Übertragung bestens opernballgeeicht, hat prominente Gäste zu dieser Opernball-Runde geladen und plaudert mit ihnen über die Bedeutung und Besonderheiten dieses Spektakels.

05:00
Opernball-Rückschau: Das Fest von 1973

AUT

ORF III blickt zurück auf die Geschichte der ORF-Berichterstattung über den Opernball.

06:05
R: Helmut Zenker... Tohuwabohu - Folge 30

AUT

TV-Chaotikum von Helmut Zenker Co-Produktion ORF/BR.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
08:55
Die ORF III Opernball-Parade mit Kari und Christoph

AUT

Kari Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz verschonen niemanden, wenn sie auf skurrile Situationen und lustige Interviews zurückblicken.

09:40
Opernball-Rückschau: Das Fest von 1973

AUT

ORF III blickt zurück auf die Geschichte der ORF-Berichterstattung über den Opernball.

10:45
Bälle der Herzen – Liebesgeschichten in Frack und Seide

AUT

So manch prominente Liebe hat sich auf einem Ball entzündet. Als der junge Franz mit Sisi den Cotillon tanzte, war es um ihn geschehen...

11:30
Panorama
11:45
ORF III AKTUELL
12:30
Die Turmknechte von Mittertal

Ein kleines Bergdorf im Winter in Südtirol: Mittertal im Antholzertal. Hier werden die Kirchenglocken noch von Hand geläutet. Wenn zu den Feiertagen das große Geläut erklingen soll, braucht es dazu zehn kräftige Männer. Der Gemeinschaftssinn der Dörfler zeigt sich auch in anderen Bräuchen, die rund um die Weihnachtszeit eine große Rolle spielen. So ist jetzt die Zeit fürs Speckmachen; die Kinder ziehen von Bauernhof zu Bauernhof uhnd sagen Gedichte auf; Hauskapellen werden geschmückt; Waldarbeit steht an. D 2016.

13:00
Die Wiener Ringstraße: Menschen auf der Ringstraße (3/3)

Die Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris: einer der prachtvollsten Boulevards der Welt. Dabei ist der Ring mehr als ein architektonischer Imponier-Korso: Er ist auch Arbeitsplatz für zehntausende Menschen. Einige dieser Menschen porträtiert dieser Film. Karl Heindl, Chefgarderobier und oberster Platzanweiser im Burgtheater, zum Beispiel: Er kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz denken als den Sprechtheater-Tempel am Ring. Oder Engelbert Auer, Chef de Rang im Café Landtmann: Herr Engelbert, wie er von seinen Gästen respektvoll genannt wird, ist Oberkellner vom Scheitel bis zur Sohle, einer, dem nicht nur seine Kundschaft, sondern auch die Lehrlingsausbildung im Café Landtmann ein Anliegen ist. Daneben werden auch andere Menschen am Ring vorgestellt, Menschen, die sich in unterschiedlichsten Bereichen betätigen: die Fiakerkutscherin Sissy Ringl, die Parlamentsstenographin Bettina Brixa, die Gartenarchitektik Marie-Luis Horvath, der Tramwayfahrer Richard Szabo, die langjährige Organisatorin des Wiener Opernballs, Lotte Tobisch, der Gärtner Michael Fiala und der Chef-Concierge des Hotels Imperial, Manfred Grassauer, der Theaterkarten für Peter Ustinov besorgte und mit Bruce Springsteen nächtens über Rockmusik diskutierte. Sie alle bürgen dafür, dass die Ringstraße nicht nur ein Boulevard mit Geschichte ist, sondern auch ein Boulevard der Gschichtl'n. Buch und Regie: Günter Kaindlstorfer.

13:55
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (1/3)

AUT

Wien wandelt sich ständig – Plätze, die man zu kennen glaubte, verändern ihr Aussehen. In einem neu produzierten Dreiteiler widmet sich Erbe Österreich den vielen Häutungen dieser Stadt, angefangen vom Umbau in der Ringstraßenzeit, bis in die Gegenwart und auch die nahe Zukunft. Möglicherweise wird der Ring auch einmal eine große Fußgängerzone sein. In Teil eins geht es um die historischen Veränderungen der Inneren Stadt. Es ist noch nicht so lange her, da war die Kärntnerstraße befahren – die Autos brausten nur wenige Meter an der Westfassade des Stephansdoms vorbei. Aber auch sonst hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan: traditionelle Geschäfte sind gegangen, internationale Handelsketten haben sich in die besten Adressen eingekauft. R: Norman und Jonathan Vaughan.

14:35
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

AUT

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

15:20
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (3/3)

AUT

Die Wiener Vorstadt kannte die Masse der Wienerinnen und Wiener lange vor allem als Vergnügungsstätte. Nach Hietzing oder Döbling fuhr man bei schönem Wetter auf einen Tag hinaus, genoss die Sonne und amüsierte sich in einem der Tanzlokale. Am Abend brachte die Straßenbahn die Leute wieder nach Hause. Doch immer mehr Menschen kamen, um zu bleiben. Die hohe Lebensqualität nah am Wienerwald wog die weiten Wege zusehends auf. Der dritte und letzte Teil dieser ORFIII Serie zeigt die Veränderungen der Stadt in den Außenbezirken. In dem Maß, als die Stadt an Einwohnern zunahm, gewann auch der Wohnraum hier an Wert. Zu den einfachen Landhäusern gesellten sich mehrstöckige Zinshäuser. R: Norman und Jonathan Vaughan.

16:10
Expeditionen
16:35
ZIB 100
16:40
R: Judith Doppler... Österreichische Wahrzeichen: Geschichten aus dem süßen Österreich - mit Mirjam Weichselbraun

AUT

Wenn Zucker glücklich macht, muss Österreich ein sehr glückliches Land sein. Das meint auch TV-Star Mirjam Weichselbraun, die exklusiv für ORFIII in die Schauspielrolle einer Konditorin schlüpft. Die böhmische Küche hat hier von Palatschinken bis Zwetschgenknödel jede Menge süßer Spuren hinterlassen. Hinzu kommen Tortenklassiker wie die Sachertorte bis Naschereien a la Mozartkugel. So ist die Konditorei in den Rang eines österreichischen Wahrzeichens aufgestiegen. Die ORFIII-Serie „Österreichische Wahrzeichen“ steht diesmal ganz im Zeichen der süßen Versuchungen. Regisseurin Judith Doppler erzählt, wie die Rezepte zustande gekommen und warum sie so erfolgreich geworden sind.

17:30
Wiener Schmanckerl - Zuckergoscherl: Wiener Konditorskunst abseits der Sachertorte

Wien gilt als Hauptstadt der Kaffeehäuser und Zuckerbäcker. Die Sachertorte, der Apfelstrudel oder die Mozartkugel ist weltweit bekannt, die Wiener Konditoreien sind als Touristenattraktion ähnlich beliebt wie Schönbrunn, die Lipizzaner oder ein Besuch in der Oper. In diesem Film von Alexander und Nadeschda Schukoff geht es um weniger Bekanntes abseits der wohlbekannten Naschereien, erzählt in geschmackvollen Bildern aus den Werkstätten der Zuckerbäcker. Was macht die Wiener Mehlspeisen so einzigartig oder was hat der „Stein der Weisen“ mit dem Wiener Konfekt zu tun? Wieso machen die Italiener in Wien ein besseres Eis als zu Hause? Wahre Geschichten oder Anekdoten zum Schmunzeln ranken sich um die bunte Welt der süßen Verführung, lange währende Streits um Namensrechte oder von verfeindeten Zünften, die sich zogen wie ein Strudelteig, wie man in Wien traditionell zu sagen pflegt. Und natürlich darf in einem Film über Wiener Leckereien Kaiserin und Kaiser nicht fehlen und das nicht nur in seiner süßen Form als „Schmarrn“... Aber für die Wiener Zuckerbäcker ist Tradition nicht nur die Anbetung der Asche, wie Gustav Mahler von einem Zuckerbäckermeister in diesem Film zitiert wird, sondern auch die Weitergabe des Feuers, in diesem Sinne werden alte Rezepte verfeinert und wir schauen den Zuckerbäckern dabei über die Schultern, sei es bei der Herstellung von Esterhazytorte oder handgemachtem Konfekt und auch bei der Meisterprüfung.

18:00
Kaffee-Express - Eine Reise durch die Welt des Kaffees

Kaffee - das Getränk, für das es hunderte Rezepte gibt, doch das Hauptrezept selbst gibt es nicht: Denn das Geheimnis, welches sich hinter dem Kaffee-Aroma verbirgt, wird von der Natur immer noch streng gehütet. Kein Wissenschafter konnte es bisher lüften, die Kaffee-Formel hinter dem Geschmack bleibt unerforscht. Was genau ist Kaffee? Wovon hängt seine Qualität ab? Neugierig geworden, begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise. Ohne festgelegte Route und ohne Anspruch auf Vollständigkeit; eher wie ein genussvolles Schlendern durch Kaffeehäuser werden Antworten auf Fragen gesucht. Die Reise führt über Kaffeeanbaugebiete in Brasilien und Äthiopien zu europäischen Röstereien und Kaffeeherstellern.

18:30
Wiener Kaffeehausgeschichten

Es ist in Wien eine beinahe schon mythische Institution, das Kaffeehaus. Es gilt als Schauplatz des Fin de Siecle, wo Weltliteratur entstand und Politik gemacht wurde. Und es hat sich als Gemeinplatz der Wiener Gemütlichkeit etabliert – hier darf man noch sitzen bleiben, solange es einem beliebt. Dabei sind die heutigen Traditionscafés nur mehr ein Nachhall der früheren Kaffeehauskultur – über fünfzig großer Cafés gab es allein an der Ringstraße, man konnte hier den ganzen Tag zwischen Zeitungen, Billard und Tarock verbringen, ohne dass einem langweilig wurde. Anhand einiger ausgewählter Caféhäuser zeigt diese ORFIII Neuproduktion die ganze Bedeutung der Wiener Kaffeehauskultur.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Wenn es rund geht in Anif - Fasching in Salzburg

AUT

Dem Faschingsumzug fiebern die Menschen in Anif schon über das ganze Jahr entgegen. An Kostümen und Requisiten wird über Monate liebevoll gearbeitet, damit für den großen Tag alles perfekt passt. Der Umzug führt von der Niederalm zum Anifer Gemeindeamt, dutzende Gruppen führen hier ihre Wagen vor, ein Hauch von großem Karneval liegt über dieser Veranstaltung. Traditionen wie diese werden hier im Flachgau besonders großgeschrieben - gilt es doch, die Geister der dunklen, kalten Jahreszeit auszutreiben und in dem alpinen, rauen Klima den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu leben.

21:05
Alles Oper

AUT

Die Opernball-Dokumentation von Lisbeth Bischoff steht heuer ganz im Zeichen der Opernstars und BalletttänzerInnen. Unter dem Motto Alles Oper erzählen die Künstler aus ihrer Sicht über das Walzergepränge an der Wiener Ringstraße. Ein- und Ausblicke über den Hausball der Künstler der Wiener Staatsoper.

21:55
I: Dana Vávrová, Werner Stocker, Claude Oliver Rudolph, Eva Mattes, Ilona Mayer; S: Peter Steinbach; R: Joseph Vilsmaier... In memoriam Joseph Vilsmaier: Herbstmilch

DEU

Die Schicksalsgeschichte der 64-jährigen Bäuerin Anna Wimschneider zeigt die heute unvorstellbare Härte der ländlichen Lebensbedingungen ihrer Jugend. Aber auch die ungewöhnliche Kraft und der Mut der so genannten 'einfachen Leute' kommen in den packenden Aufzeichnungen der bemerkenswerten Frau aus Niederbayern zu Wort.

23:45
I: André Eisermann, Dana Vávrová, Ben Becker, Angelika Bartsch, Peter Franke; R: Joseph Vilsmaier... In memoriam Joseph Vilsmaier: Schlafes Bruder

DEU

In der Abgeschiedenheit eines vorarlbergischen Bergdorfes beginnt die kurze Lebensgeschichte eines nie für die große Welt bestimmten Genies, eines Orgelspielers, den die eigene Existenz verzehrt. Elias Alder, ein Wunderkind, zerbricht an unerfüllter Liebe zu seiner Schwester Elsbeth. Er beschließt, nicht mehr zu schlafen. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen.

01:50
Alles Oper

AUT

Die Opernball-Dokumentation von Lisbeth Bischoff steht heuer ganz im Zeichen der Opernstars und BalletttänzerInnen. Unter dem Motto Alles Oper erzählen die Künstler aus ihrer Sicht über das Walzergepränge an der Wiener Ringstraße. Ein- und Ausblicke über den Hausball der Künstler der Wiener Staatsoper.

02:35
Sehen und gesehen werden

AUT

Der Wiener Opernball - der Hausball der Wiener Staatsoper ist alljährlich DER gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison. Sehen und gesehen werden - beides ist nicht selbstverständlich - wie diese 45-minütigen Dokumentation von Lisbeth Bischoff zeigt. Und wenn die Pop-Art-Ikone Andy Warhol 1968 die Prophezeiung ausgegeben hat, dass in Zukunft jeder für 15 Minuten weltberühmt sein wird, ist das Schaulaufen auf der Feststiege wohl der beste Beweis der Erfüllung. Der Wiener Opernball - ein Tummelplatz der Eitelkeiten, der für viel Gesprächsstoff sorgt. Die Mitwirkenden sind Ballgäste und Medienvertreter, die sich durch das Dickicht der Wiener Oper kämpfen. In diesem Sinne: Alles Walzer.

03:25
Wenn es rund geht in Anif - Fasching in Salzburg

AUT

Dem Faschingsumzug fiebern die Menschen in Anif schon über das ganze Jahr entgegen. An Kostümen und Requisiten wird über Monate liebevoll gearbeitet, damit für den großen Tag alles perfekt passt. Der Umzug führt von der Niederalm zum Anifer Gemeindeamt, dutzende Gruppen führen hier ihre Wagen vor, ein Hauch von großem Karneval liegt über dieser Veranstaltung. Traditionen wie diese werden hier im Flachgau besonders großgeschrieben - gilt es doch, die Geister der dunklen, kalten Jahreszeit auszutreiben und in dem alpinen, rauen Klima den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu leben.

04:10
Opernball-Rückschau: Das Fest von 1973

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Ein Zeitfenster zurück in die Geschichte der ORF-Berichterstattung über den Opernball: Exemplarisch ist der Opernball 1973 zu sehen, mit Stargästen wie Bruno Kreisky, Axel Springer, Karl Schranz und Franz Beckenbauer. Als Moderatoren treten ein junger Helmut Zilk und der damalige Doyen des Künstlerinterviews Heinz Fischer-Karwin auf.

05:15
R: Stefan Wolner... Bälle der Herzen – Liebesgeschichten in Frack und Seide

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Der Ball war die Dating-Plattform von anno dazumal. Dort konnte man eine schnelle Liebschaft oder einen Partner kennen lernen. So manche prominente Liebe hat sich auf einem Ball oder einer Redoute entzündet, nicht zuletzt die legendäre Ehe von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth. Als der junge Franz den Cotillon mit Sisi tanzte, war es um ihn geschehen. Für niedrigere Stände waren die Regeln dieses Heiratsjahrmarktes durchaus streng. Alleinstehende Frauen durften nur in ihrer ersten Saison Weiß tragen. Für jede weitere Saison gab es ein abgestuftes Farbsystem in der weiblichen Ballkleidung, an der jeder Mann sofort erkennen konnte, wie oft die entsprechende Frau schon vergeblich versucht hatte, einen Partner zu finden. Die Dokumentation von Stefan Wolner und Harald Nestl stellt berühmte Liebesgeschichten vor, die auf Wiener Bällen entstanden sind.